#90: GlobalFoundries Richtfest für SPRINT und Sprung unter 10 nm, X-FAB Spatenstich, Fertigung von Quantenchips
Shownotes
What’s Chippening – Folge 90: GlobalFoundries FDX Fusion, X-FAB Fab4Micro, Quantenchips & Physical AI
Sendung: 09.10.2026 | Aufnahme: 08.10.2026 | Moderation: Julia Nitzschner | Experte: Frank Bösenberg
In Folge 90 von What’s Chippening geht es um neue Halbleitertechnologien und Investitionen in Deutschland sowie die industrielle Fertigung von Quantenchips. Julia Nitzschner und Frank Bösenberg sprechen über GlobalFoundries’ FDX-Fusion-Technologie für Physical AI und den SPRINT-Ausbau in Dresden, X-FABs Fab4Micro-Projekt in Erfurt sowie die Kooperationen von GlobalFoundries mit Xanadu und Infineon mit ZuriQ. Außerdem: die Infineon Startup Challenge, europäische Halbleiter-Start-ups, das Northern Chip Network und neue EU-Handelsinstrumente.
Thema 1: GlobalFoundries feiert SPRINT-Richtfest in Dresden und kündigt FDX Fusion mit 7-nm-Leistungsklasse an
GlobalFoundries investiert 1,1 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Dresdner Chipfabrik und kündigt mit FDX Fusion eine neue FD-SOI-Plattform (Fully Depleted Silicon-on-Insulator) an. Die Technologie soll digitale Leistung auf dem Niveau der 7-Nanometer-Klasse für Physical AI, Robotik und Edge AI ermöglichen, ohne einem klassischen 7-nm-FinFET-Prozess zu entsprechen. Die Folge ordnet die technologischen Unterschiede und die Bedeutung für Europas Halbleiterindustrie ein.
Silicon Saxony auf LinkedIn: KI-Chips und europäische Halbleiterfertigung
Thema 2: X-FAB legt Grundstein für Fab4Micro in Erfurt – MEMS, Photonik und heterogene Integration
X-FAB baut den Standort Erfurt mit Fab4Micro zu einem europäischen Zentrum für Mikrosystemtechnologie aus. Die neue Halbleiterfertigung soll auf MEMS (Micro-Electro-Mechanical Systems), Photonik und heterogene Integration spezialisiert sein und wird mit 127,4 Millionen Euro im Rahmen des EU Chips Act gefördert. Als offene Foundry soll sie auch Start-ups und kleineren Unternehmen zur Verfügung stehen.
X-FAB: X-FAB breaks ground on new cleanroom in Erfurt
X-FAB: Erfurt site to become a center for microsystems technology
Thema 3: Quantenchips auf dem Weg zur industriellen Fertigung – Xanadu und GlobalFoundries, ZuriQ und Infineon
GlobalFoundries und Xanadu wollen photonische Quantenkomponenten auf 300-mm-Wafern fertigen. Infineon und das Schweizer Start-up ZuriQ arbeiten parallel an skalierbaren Quantencomputern mit gefangenen Ionen. Beide Kooperationen zeigen, welche Rolle industrielle Chipfertigung, integrierte Photonik und Advanced Packaging beim Übergang vom Quantenlabor zur Fab spielen.
Xanadu: Xanadu and GlobalFoundries announce strategic partnership
Infineon: Zusammenarbeit mit ZuriQ für skalierbare Quantencomputer mit Ionenfallen-Technologie
Hightech Agenda Deutschland: Roadmap Quantentechnologien
GlobalFoundries: Quantum Technology Solutions zur Skalierung der industriellen Quantenfertigung
Kurz-News
Kurz-News 1: Infineon Startup Challenge 2026 – TECHiFAB aus Dresden gewinnt dritten Platz
Bei der Infineon Startup Challenge zum Thema Humanoid Robotics belegen Adaptronics, COSMOKE und TECHiFAB die ersten drei Plätze. Das Dresdner Start-up TECHiFAB entwickelt Memristor-Chips für neuromorphes Computing und energieeffizientes In-Memory-Computing.
Silicon Saxony: Infineon Startup Challenge 2026 – die Gewinner im Überblick
Infineon: Startup Challenge 2026 für Humanoid Robotics
TECHiFAB: Memristor-Technologie für neuromorphes Computing
Europäische Halbleiter-Start-ups: Chips Venture Forum 2026, EIC und EuroCDP
Beim Chips Venture Forum von aCCCess präsentieren sich am 21. und 22. Oktober 36 Halbleiter-Start-ups in Bordeaux. Das Finale mit 21 Unternehmen findet am 11. November auf der SEMICON Europa in München statt. Beteiligt sind unter anderem der European Innovation Council (EIC) und die European Chips Design Platform (EuroCDP).
aCCCess: Chips Venture Forum 2026 – Programm Bordeaux und München
EuroCDP: European Chips Design Platform
Kurz-News 2: Northern Chip Network bündelt Mikroelektronik-Kompetenzen in Norddeutschland
Das Northern Chip Network (NCN) vernetzt Unternehmen und Forschungseinrichtungen wie Nexperia, NXP, DESY, Fraunhofer ISIT und X-FAB MEMS Foundry. Bei einem Treffen in Berlin am 8. Oktober ging es um die politische Positionierung der norddeutschen Halbleiterindustrie.
Northern Chip Network: Politische Positionen und Impulspapier zur Mikroelektronik
Kurz-News 3: Deutschland und Frankreich schlagen neue EU-Handelsinstrumente gegen Marktverzerrungen vor
Deutschland und Frankreich wollen die EU besser gegen kritische Lieferkettenabhängigkeiten und systematische Marktverzerrungen schützen. Der Vorstoß könnte auch für Europas Halbleiterhersteller relevant werden, die bei etablierten Fertigungstechnologien (Mature Nodes) im Wettbewerb mit wachsenden chinesischen Kapazitäten stehen.
Deutschland und Frankreich: Non-Paper zu neuen EU-Handelsinstrumenten
Reuters: France and Germany propose new rapid EU trade response tool
Reuters: EU seeks to cut trade deficit with China in talks with Beijing
Und sonst so?
Rapidus CORE: Japan baut Ökosystem für seine 2-nm-Halbleiterfertigung auf
Der japanische Chiphersteller Rapidus startet mit Rapidus CORE ein Partnernetzwerk, das Chipdesign, EDA-Tools, IP und die geplante 2-Nanometer-Foundry enger miteinander verbinden soll.
Rapidus: Rapidus CORE – neues Partnerökosystem für die 2-nm-Foundry
Influencer der Woche
Dan Nystedt (@dnystedt)
What’s next?
Silicon Saxony: KMU-Feedbackworkshop zum EU Chips Act 2.0 am 14. Oktober 2026
Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei What's Chippening, dem Podcast der einmalwöchentlich Halbplatter News erklärt und einordnet.
00:00:09: Ihr hört Folge neunzig – das sind unsere Themen!
00:00:12: Global Foundries feiert Richtfest für Sprint und kündigt den Sprung unter zehn Nanometer an.
00:00:18: X-Fab legt in Erfurt den Grundstein für Fab for Micro Quantenchips auf dem Weg zur industriellen Fertigung.
00:00:24: Und außerdem in dieser Folge Sieger der Infinean Startup Challenge für humanoide Robotik stehen fest.
00:00:29: Treffen des Northern Chip Network Und Kehrtwende der deutschen Handelspolitik hat Relevanz für europäische Chipindustrie.
00:00:36: Mein Name ist Julia Nitschner und gemeinsam mit Frank Bösenberg spreche ich wie immer über die wichtigsten Halbleiter-News der Woche, damit ihr nicht nur bestens informiert ins Wochenende sondern vor allem in die neue Woche startet.
00:00:47: Bleibt also dran?
00:00:48: Es lohnt sich!
00:00:51: So... Hallo Frank!
00:00:56: Wie geht's?
00:00:57: Ja ja ja.
00:00:58: Wie geht es dir zwischen Berlin San Francisco?
00:01:01: Chemnitz, Berlin, Dresden.
00:01:02: San Francisco ist alles in Ordnung.
00:01:04: mal vielleicht zur Einordnung.
00:01:05: wir nehmen auf am Donnerstag einundzwanzig ohr einundfünfzig bin gerade aus berlin zurück.
00:01:13: na gut schon seit drei stunden über berlin sprechen wir dann noch
00:01:16: genau
00:01:17: und wir haben.
00:01:17: ich sage auch gleich noch was dazu.
00:01:19: warum wir so spät aufnehmen.
00:01:20: genau lasst uns doch erst einmal Wurther Woche machen
00:01:23: ja dann fang nochmal an.
00:01:24: okay also mein es ist Recherche.
00:01:26: einer der gründlichen später aufnehmen war ein bisschen mehr Recherchen Notwendig, diesmal noch ein paar Hintergrund-Infos.
00:01:32: Ich hoffe unsere Hörerinnen und Hörern viel größer an dieser Stelle heran.
00:01:35: Ja, den finden das auch so gut wie wir das anstrengen können.
00:01:42: Genau!
00:01:42: Indem war es so gut in dem wir das nicht anstregen, aber es war halt einfach mehr auffahnd.
00:01:46: Wir haben uns für euch Mühe gegeben.
00:01:48: Mein Wort der Woche ist Nanometer.
00:01:51: Das glaube ich sag' ich ein Paar mal... Warum wohl?
00:01:54: Genau.
00:01:54: Und dann vielleicht noch, ich hab's angekündigt ein kurzer redaktioneller Hinweis.
00:01:58: also insbesondere für alle die sich heute früh... Heute!
00:02:01: Freitag früh gewundert haben, denn wir haben ja unter unseren Hörerinnen und Hörern tatsächlich so ein paar Early Birds.
00:02:08: Also die Folge geht eigentlich immer so zwei Uhr dreißig online und da gibt es dann ganz viele, die wahrscheinlich auf dem Weg zur Arbeit schon Words Chippening hören!
00:02:16: Und die haben sich wahrscheinlich gewundert warum noch keine neue Folge verfügbar ist wo wir doch heute am Donnerstag schon aufgenommen haben.
00:02:22: aber das liegt daran dass wir heute über eine News sprechen für dies ne Berfrist gab.
00:02:30: Deshalb geht unsere Folge also Freitag, vierzehn Uhr eins erst online.
00:02:35: Genau!
00:02:35: Aber das soll es gewesen sein mit der Vorrede.
00:02:38: ich würde sagen Frank lasst uns starten und dann machen wir das gleich mit dem angekündigten Thema.
00:02:43: Wir wollen über Global Foundries
00:02:45: sprechen.
00:02:48: Du hast dort besonders tiefe Recherche gemacht.
00:02:51: Genau, also wir, habe ich gerade schon gesagt, nehmen Donnerstag auf.
00:02:54: Das heißt, wir können euch diesmal keine Live-Eindrücke vom ersten Teil der News geben – nämlich der Veranstaltung zum Richtfest!
00:03:04: Denn es gab oder gibt am Freitag ein Event, bei dem der Baufortschritt des Sprintprojekts gefeiert wird.
00:03:11: Wir wissen ja das Club of Foundries im Rahmen dieses Sprint-Projekts aktuell eine Million Euro in den Standort Dresden investiert und tatsächlich reiht sich dieses Projekt in ein kontinuierliches Investment von GF in Dresen ein.
00:03:23: Wir haben erstmals in Folge vierundvierzig darüber gesprochen, hört da gern nochmal rein.
00:03:27: Seit zwei Tausendneuen hat das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als zehn Milliarden Euro in Dresten investiert.
00:03:34: Die erste gute Nachricht ist eben, dass das Sprintprojekt zum Richtfest morgen voll im Zeit- und Budgetplan liegt.
00:03:41: Ist ja auch nicht so ganz selbstverständlich bei großen Projekten.
00:03:44: Es gibt also gute Gründe zu feiern und das lässt sich bekanntermaßen die Politik nicht entgehen.
00:03:48: Deshalb werden morgen da sein unter anderem Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer der parlamentarische Staatssekretär Stefan Rohenhoff aus dem Bundeswirtschaftsministerium oder auch Oliver Schenk Mitglied des Europäischen Parlaments.
00:04:03: Aber ich habe es schon gesagt, man feiert mehr denn parallel gibt Club of Foundries auch einen großen technologischen Fortschritt bekannt.
00:04:11: Genau und das ist auch der Grund warum wir das also rauszögern.
00:04:14: Also morgen ist dann heute oder gestern oder vorgestern je nachdem wann sie, wann ihr das hört.
00:04:19: Also Freitag.
00:04:21: und die eigentlich noch spannendere Nachricht jetzt im Kontext des Richtfestes Obwohl das Richtfest auch schon eine Supernachricht ist, Kratulation dazu von meiner Seite.
00:04:30: Aber die eigentlich spannende technologische Nachricht ist das was Global Founders als FDX Fusion bezeichnet.
00:04:37: Das klingt technisch?
00:04:38: Ist es auch?
00:04:40: Spannend sind aber Zahlen, die damit kommuniziert werden.
00:04:42: Sagst du gleich noch etwas.
00:04:43: wir hatten sie auch schon im Titel.
00:04:45: Ich will kurz was dazu sagen was das FDxFusion bedeutet.
00:04:47: Global Foundes will die nächste Generation seiner sogenannten FDSOI für die Expertinnen und Experten, fully depleted Silicon on Insulator Technologie künftig in Dresden entwickeln produzieren.
00:04:58: Und zwar als Plattform für Physical AI was das es erklärt.
00:05:01: dann auch noch mal ein bisschen ganz kurz für Systeme die ihre Umgebung wahrnehmen, lokal rechnen und in der physischen Welt handeln Roboter Maschinen Fahrzeuge oder autonome Systeme.
00:05:11: aber sag du nochmal etwas zu den Zahlen.
00:05:13: Genau denn das besondere bei dieser News ist dass hier von einer Zitat sieben Nanometerklasse gesprochen wird.
00:05:20: Und das ist die eigentliche Big News, denn ihr wisst es vielleicht abseits von Intel in Irland gibt es keinen europäischen Fertigungsstandort für subzehn nanometer Chips bis jetzt oder sagen wir besser bis Anfang zwanzig achtundzwanzig.
00:05:33: da soll die Fertigung von fdx fusion aufgenommen werden.
00:05:37: vorher gibt's schon Anfang twenty-sevenundzwanzig erste Demonstratorchips für Kunden.
00:05:43: Da geht es dann aber eher so um Evaluierungsthemen und die Pressemeldung spricht von einer digitalen Leistung auf dem Niveau der sieben Nanometer Klasse.
00:05:52: Was das genau heißt, klären wir gleich noch.
00:05:54: Aber weil wir heute noch ein paar Mal über die Material Notes und die Leading Edge Notes sprechen werden Und Chip eben nicht gleich Chip ist wäre's vielleicht gut wenn du das nochmal ganz kurz erklärst also wenn Du nochmal kurz sagst von welchen Größenklassen wir da eigentlich sprechen und warum oder auch nicht.
00:06:12: Okay, na gut ja mache ich nochmal eine kurze Einordnung für insbesondere für Nicht-Stammhörer.
00:06:17: die Knotengröße der Knotennamen in Nanometern angegeben wird zur Unterscheidung von Technologiegeneration genommen Und das ist ein Indikator!
00:06:28: Nicht der alleinig sinnvolle.
00:06:30: immer sage ich dann noch etwas dazu.
00:06:32: aber ein möglicher Sieben Nanometer oder zehn Nanometers von der Schallgrenze.
00:06:36: Das sieht man auch in den politischen Papieren manchmal, zwei und drei Nanometer ist das was heute das Allermodernste ist, was gefertigt werden kann.
00:06:45: Oder das Kleinste, das Allerkleinste also die modernen Smartphone-Prozessoren KI-Beschleuniger sind auf zwei oder auf drei Nanometre Technologie häufig wichtig.
00:06:53: Das ist die Bezeichnung des Knotens.
00:06:55: es nicht notwendigerweise oder gar nicht übereinstimmt mit wirklichem physischen Dimension im Chip diesen auch wahnsinnig klein teilweise Atom lagen dich nur aber nicht gleichzusetzen mit den Größen dort, das ist dann auch noch wichtig für die Global Foundries Meldung.
00:07:08: Aber zwei bis drei ist absolut Top-Notch.
00:07:11: vier bis sieben sind, es sind immer noch fortgeschrittene Logik also auch noch aktuelle KI Chips.
00:07:17: Dann zwischen zehn und achtundzwanzig Nanometern liegen viele moderne Speziale und Automotive Technologien, auch FDSOI aktuell zwanzig und bei vierzig Nanometer größer spätestens dann manchmal eher spricht man von reiferen oder auch maturen Nots.
00:07:33: Auch noch Chips bei den Nanometerangaben sind überhaupt nicht relevant.
00:07:37: Leistungshalbleiter ist so ein Beispiel, weil da einfach dieses Maß der Knotengröße was völlig Falsches und einfach andere Sachen die zählen auch Mems sagt man auch noch was es ist LEDs oder andere.
00:07:51: Was wichtig ist in bestimmten Bereichen und zum Beispiel sind das eben Leistungshalbleitern oder Analog- und Mix Signal Chips Sensoren ist Europa richtig stark, aber in dieser sogenannten sub-C nanometer Klasse – da findet man eher die sogenannten GPUs, CPUs und so weiter auch Spicerchips – dort eben nicht.
00:08:12: Und deswegen ist das schon eine riesengroße Meldung wenn Global Foundry sagt wir stoßen auf unter zehn Nanometer vor!
00:08:19: Genau.
00:08:20: Und das ist eben ein Punkt, der wirklich wichtig ist auch so für das allgemeine Verständnis denn wenn wir zum Beispiel im Kontext von KI und auch dem Aufbau großer Rechenzentren von Chips sprechen dann heißt es eben auch dass wir hier aktuell ja keine wirkliche Souveränität aufbauen können zumindest nicht vollständig.
00:08:36: Und wenn solche Investitionen in Rechenzentren eben auch in hohem Maß Investition und Chip sind, gehen die aktuell zu einem großen Teil ins Ausland.
00:08:44: Aber ich will es gar nicht so sehr abschweifen!
00:08:46: Wenn euch das interessiert, schaut euch gerne nochmal auf unserem LinkedIn-Profil den Post von dieser Woche zu den AI Gigafactories an.
00:08:54: Da haben wir das noch ein bisschen erklärt.
00:08:56: Also zurück zum Thema Global Foundries schreibt ja eben jetzt, FTX Fusion soll eine digitale Leistung der sieben Nanometerklasse erreichen.
00:09:04: und was genau damit gemeint ist?
00:09:06: Haben wir uns vor der Aufnahme mal von Manfred Horstmann dem Senior Vice-President und Geschäftsführer der europäischen Fertigungsstätten von GF erklären lassen?
00:09:14: und da hören wir jetzt mal gemeinsam rein!
00:09:17: Okay, erstmal baut die FTX Fusion Technologie auf unserer bisherigen Zweiundzwanzig-FDX-Technologie auf.
00:09:23: Und die Technologie ist eine sieben Nanometer-Klasstechnologie weil Sie halt erlaubt mindestens vierzehn Millionen Gates pro Quadratmillimeter zu bauen und man hat also wirklich ne hinreichende Logikdichte.
00:09:35: Man kann dadurch intelligente Ships bauen, die auch für AI-Akselleratoren verwendet werden können.
00:09:42: Allerdings isst unser Spielfeld physikal AI.
00:09:46: Unser Markenzeichen wird sein, dass wir eine extrem geringe Stromaufnahme haben.
00:09:51: Deutlich besser als Seven Nanometer Glas.
00:09:53: Extrem geringere Stromaufnahmen.
00:09:55: Alle Vorteile bleiben erhalten.
00:09:56: Die Strahlungsherrte kann also auch sehr gut im Weltraum eingesetzt werden und wie gesagt Physically Eye bedeutet ja auch das Systeme hinreichend Intelligenz sind aber auch die Umwelt wahrnehmen und mit der interagieren können.
00:10:09: Das heißt es spielt auch die Integrierbarkeit mit Aktoren, Sensoren eine herausragende Rolle und wie gesagt mit fdxfusion können wir das leisten.
00:10:20: Und das Ganze sogar noch bezahlbar machen weil wir viel weniger Masten brauchen als eine FinFET basierte Technologie.
00:10:28: Genau also da hat man es sehr schön gehört.
00:10:30: der entscheidende Punkt ist sieben Nanometer Klasse.
00:10:33: Das ist nicht dasselbe wie klassischer Sieben-Nanometer Prozess oder noch genauer vielleicht FinFet Prozess.
00:10:41: nochmal kann ich gar nicht oft genug sagen die Insbesondere die modernen Knotennamen, also spätestens so ab achtundzwanzig Nanometer sind keine direkten Messangaben mehr für eine einzelne Struktur auf dem Chip.
00:10:53: Sind eher Technologie- und oder Leistungsklassen?
00:10:58: Genau.
00:10:58: aber von Global Foundries zum Beispiel kennen wir jetzt achtund zwanzig nanometer, zwanzich nanometer und auch sechzehn nanometer Prozesse und das klingt dann trotzdem irgendwie so als würde man eine Generation überspringen.
00:11:08: Und das habe ich auch mein Fried Horstmann gefragt.
00:11:12: Frage geantwortet hat, das hören wir uns jetzt nochmal an.
00:11:31: Weil wenn man sich die Design-Rules von Zweiundzwanzig Nanometer FTX anschaut, ist es eigentlich mehr eine Fünfzehn bis Sechzehn Nanometer Technologie.
00:11:39: Deswegen überspringen wir wirklich nicht eine Generation sondern es ist ein guter Schring die sieben Nanometer Class-Technologie.
00:11:47: aber das liegt auch daran dass der Name für Zwei und Zwanzig vielleicht nicht ganz optimal gewählt wurde.
00:11:54: So, technisch vielleicht nochmal quasi erstes Anfassung, FTX Fusion Achtung, wer das technisch mag jetzt einfach mal zwei Minuten vorspulen.
00:12:02: FDXfusion bleibt der Ausgangspunkt FDSOI.
00:12:05: also habe ich schonmal gesagt fully depleted Silicon and Insulator.
00:12:09: Fdxfusion baut auf einem etwas modifizierten Substrat auf mit einem sehr dünnen verspannten Siliciumfilm in dem dann der fully depletted SOI Transistor gebaut wird.
00:12:19: Da braucht man keine Finne mehr um den Transistor zu bauen und man hat Mit dieser Konstruktion nenne ich es jetzt mal eine hinreichend große Logikdichte, die auch für KI-Beschleuniger genutzt werden können.
00:12:31: Aber das Spielfeld von Global Founders ist eben physical AI!
00:12:35: Genau weil die Technologie eben besondere Vorteile für dieses Anwendungsfeld mit sich bringt.
00:12:40: und welche das sind, hören wir jetzt auch noch einmal von Manfred Horstmann übrigens gleich in Verbindung mit seiner Antwort auf meine Frage was so eine Technologie an Investitions- und Umstellungsaufwänden in so einer FAP mit sich bringt.
00:12:53: Wie gesagt, die FX Fusion baut auf der bisherigen Zweiundzwanzig-FDX Technologie auf.
00:12:58: Also alle Vorzüge werden beibehalten – die Strahlungsherrte, die Immuninät gegen elektromagnetische Pulse auch extrem low power wird auch bebehalten und auch die leichte Integrierbarkeit mit Akktauren und Sensoren oder mit Feature-Edited Devices wird alles beibehalten.
00:13:18: Wir investieren hier rund über die nächsten Jahre eine Milliarde in Technologie, FDX Fusion baut auf FDx aus.
00:13:27: Trotzdem müssen wir für den Start ungefähr zweiundfünfzig Millionen in neue Tools investieren auch in Scanner-Tools.
00:13:35: Wir leben auch davon dass wir hochpräzise Masken herstellen.
00:13:39: Wir benutzen dafür ein anderes Verfahren.
00:13:41: also es ist wirklich ein Vorteil das wir unseren Maskenshop auch hier nahe dabei haben.
00:13:45: Auch da müssen wir investieren in sogenannte Multi-E-Beam-Weiter, die noch präzisere Masken herstellen.
00:13:51: Auch in Stepper der neuesten Generation im AFMersion Bereich müssen wir das investieren.
00:13:59: Wie gesagt viele Investition sind erforderlich und natürlich ein IP!
00:14:02: Wir wollen nicht nur eine Technologie entwickeln, sondern auch eine Plattform zur Verfügung stellen auf dem man dann physical AI Ships bauen kann.
00:14:10: Für so eine Platform braucht man viel IP.
00:14:13: Ich gebe mal einen Referenzpunkt an.
00:14:15: Zweiundzwanzig FDX, zwei tausend verschiedene IPs stellen wir da zur Verfügung von uns oder auch von Firmen die IP auf unserem Technologieknoten entwickelt haben.
00:14:24: Ähnliches haben wir jetzt vor mit FTX Fusion.
00:14:27: also wird hier ein breites IP-Portfolio geben und das braucht auch Investition.
00:14:33: So dann bisschen eine rhetorische Frage.
00:14:36: ich habe ja schon in seine Aufnahme reingehört aber hatte auch was zu den Kunden gesagt denn in den Pressemitteilungen sind ja dann manchmal Kundenstimmen drin oder auch Stimmen von anderen, in der jetzt die uns vorliegt.
00:14:49: Auch ein Zitat von Tesla
00:14:51: Genau und die Antwort ist Ja nein Jein Aber wir können ja mal gemeinsam reinhören.
00:14:58: Ja es gibt beides.
00:14:59: Es gibt erste Kunden wie wir daran glauben Die im Bereich Physical AI großes Potenzial sehen.
00:15:10: Freitag Kunden-Kurz geben von interessierten Kunden.
00:15:13: Wir werden ein erstes PDK Mitte des Jahres zur Verfügung stellen, wir erwarten dann erste Prototypen, der im Jahr ist.
00:15:20: Genau was er aber gesagt hat ist wie die Technologie den Standort in Europa positioniert vor allem auch in Bezug auf weitere Standorte von Global Foundries und das ist jetzt der letzte Ausschnitt den ich gern vorspielen möchte und damit auch noch mal rein.
00:15:34: Wir wären die ersten an Europa sein die eine sieben Nanometer Class Technologie in Europa anbieten Und auch innerhalb des Global Foreigners-Vorbund werden wir die Einzigen sein, die eine Seven Nanometer-Klastechnologie anbieten können.
00:15:47: Das wird hier den Standort Europa Global Foreignerist Dresden über die nächsten zehn, fünfzehn Jahre sichern.
00:15:56: Wir erwarten das Physically AI wirklich eine ganz neue Dimension einer neuen Welle von Anwendungen erschließt und dass man dafür auch wirklich Chips benötigt, wofür FDX Fusion als Technologie-Enabler gemacht ist, sodass ich denke dass wir hier noch eine tolle Zeit vor uns haben mit viel Wachstum und wie gesagt das geht Hand in Hand auch mit Kapazität.
00:16:22: Wir wollen ja nicht nur die Technologie ermöglichen sondern auch die nächsten Phasen unserer Kapazitätsarbeiterung durchführen.
00:16:30: FDx Fusion wird dort auch ein Enabler sein für die weitere Kapazitärzerweiterung.
00:16:37: Genau, und das klingt doch sehr positiv.
00:16:40: Richtig!
00:16:41: Und das ist tatsächlich auch für Silicon-Sexen oder nicht nur für Silicon Sachs, sondern eigentlich für Europa ein wichtiger Teil der Meldung, denn mehr Kapazität ist wichtig – das ist auch das was der AIOchips sagt – will.
00:16:52: aber Kapazitäten kann man im Prinzip an mehreren Standorten aufbauen.
00:16:55: Also Global Founders hat Standorte in den USA, in Singapur und eben in Europa.
00:17:00: Wenn aber so eine neue Plattform jetzt hier also in Europa entwickelt qualifiziert und später aufproduziert wird sitzt in Teil auch des technologischen Lernens hier in Europa und das bindet Entwicklung, Prozessintegrationen.
00:17:12: Auch Kundenfallibilisierung und zum Schluss sehen die Produktionen enger zusammen.
00:17:16: Will noch mal was hervorheben dieses physical AI?
00:17:19: Das ist wirklich ein wichtiges Thema für ganz Europa denn wir haben immer noch starke Märkte in Automotive, Industrie, Luft- und Raumfahrtssicherheit.
00:17:29: Sensorik ganz wichtig und eben auch Robotik.
00:17:31: und genau dort braucht physical AI eben nicht nur maximale Rechenleistung, sondern sehr oft genau diese Kombination aus rechnen, analoger Technik, Funksensoranbindung, Speicher und eben auch wichtig extrem niedriger Energieverbrauch.
00:17:48: Genau!
00:17:48: Und dann eben so Themen wie Strahlungshärte.
00:17:51: und zu dem was du gesagt hast kommt natürlich noch der Souveränitätsaspekt denn der Ausbau in Dresden soll künftig vollständig europäische Prozesse und Datenflüsse für Kunden mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen ermöglichen.
00:18:03: Wir bleiben in Deutschland bei unseren News zwei und bei europäischen Spezialtechnologien.
00:18:08: Am fünften Oktober hat X-Fab in Erfurt den Grundstein für einen neuen Rheinraum gelegt, das Projekt heißt FAB for Micro.
00:18:16: wir haben auch darüber schon mal gesprochen.
00:18:18: im Folge seventy sechs Ziel von Vap for Micro ist ein europäisches Zentrum für Mikrosystemtechnologie, das als offene Foundry, Startups und kleinere Firmen adressiert.
00:18:29: Das Gesamtinvestment liegt bei dreihundert bis vierhundert Millionen Euro.
00:18:33: der Produktionsstadt ist für Ende zwanzig-achtundzwanzig und der kommerzielle Betrieb ab zwanzigerundzwannzig vorgesehen.
00:18:40: Inhaltlich geht es jetzt um Mems hast du vorhin schon angesprochen?
00:18:43: Um hoch integrierte Mikrossysteme, um Photonik und heterogene Integration also darum Elektronen sensorische, mechanische und optische Funktionen in einem System zusammenzubringen.
00:18:56: Und wenn wir jetzt noch mal an das erinnern was du vorher erklärt hast also um Chips bei den Leistungen weniger im Nano-Bereich angegeben wird eigentlich oder?
00:19:04: Genau, es ist beim Mikro elektronischen mechanisches System wirklich ein gutes Beispiel dafür warum die Nanometerzahl als Qualitätsmaßstab alleine nicht funktioniert.
00:19:15: Also das ist ein Indikator aber es ist genauso wie wenn ich Beim Auto.
00:19:20: Alle Autos oder alle Fahrzeuge nur nach maximaler Drehzahl, oder nur nach maximalem Hubraum... Gute Hubraum ist eigentlich ein ganz gutes Sync aber nur noch am Hubraum zu vergleichen ist auch nicht richtig.
00:19:30: Also es ist ein Indikator nicht der alleinige.
00:19:32: So ein Mems-Sensor zum Beispiel wird nicht automatisch besser nur weil ich den Logikteil auf zwei Nanometer Schrumpfe.
00:19:38: teilweise funktioniert gar nicht mehr.
00:19:39: da macht keinen Sinn.
00:19:41: Weil bei solchen Systemen ganz andere Dinge zählen.
00:19:44: Zum Beispiel ob ich Sensorik, Aktorik Vertonik, Elektronik zuwässig miteinander verbinden kann.
00:19:51: Das haben wir auch bei Manfred gerade schon gehört.
00:19:54: Verbindung von unterschiedlichen Materialien und Befern.
00:19:57: Genau deswegen ist diese heterogene Integration so heißt das so wichtig.
00:20:00: Man nimmt nicht mehr an dass alles auf einem einzigen monolithischen Chip in einem Durchlauf sozusagen im selben Prozess oder Prozesttechnologie entstehen muss.
00:20:09: stattdessen verbindet man unterschiedliche Funktionen und Technologien so, dass am Ende ein System entsteht.
00:20:14: Das System kann trotzdem noch etwas sein, was man als Chip bezeichnet.
00:20:18: Deswegen nochmal wichtig, Chip ist nicht gleich Chip!
00:20:20: Und Technologieknotengröße als alleinigem Maßstab für Top-Leistungen in der Welt zu nehmen wird das der Komplexitätssache einfach nicht gerecht.
00:20:29: Genau.
00:20:30: Jetzt ist ja die XFAP wie Global Foundry, das heißt also die Neuinfrastruktur steht Kunden und hier ausdrücklich eben kleineren Unternehmen und startup zur Verfügung.
00:20:42: du hast jetzt gerade schon Parallelen angesprochen.
00:20:44: gibt es sie denn auch in den Anwendungsbereichen?
00:20:47: Also Stichwort Physical AI oder ist das da eher nicht so ein Thema?
00:20:51: Naja, zumindest nicht ausdrücklich.
00:20:55: Projekt FAP for Micro Automotive, Industrie und Medizintechnik als wachsende Märkte mit erwähnt.
00:21:01: Und für die Photonik dann Rechenzentren und optische Systeme.
00:21:05: Der Begriff physical AI taucht in der Meldung nicht auf.
00:21:08: aber physical AI ist auch so ein bisschen was wie Industrie Vier Null früher war.
00:21:11: es ist ein bisschen noch nicht ganz klar definierter Begriff.
00:21:16: Die Verbindung ist deswegen trotzdem da.
00:21:18: das ist dann aber eher unsere Einordnung.
00:21:20: Also ein Roboter, ein autonomes Fahrzeug oder auch eine intelligente Maschine muss ihre Umgebung erstmal wahrnehmen und genau dafür brauchen sie solche Sensoren- und Mikrosysteme.
00:21:29: Solche Mems, also man kann jetzt auch vielleicht ein bisschen zu stark aber wenigstens vereinfacht, könnte man sagen bei Global Foundry geht es eher um das Gehirn und bei Fab for Micro eher um die Sinnesorgane.
00:21:40: Also so einen Mems ist quasi ein Chip der eben auch Muskeln und Sinne hat wirklich dann physisch Bausteine, die für Sensorik wichtig sind etc.
00:21:53: Die Rechenzentren, das ist die ganz andere Seite, sind in der anderen Seite der KI, dort liefert die Photonik dann schnelle optische Datenverbindung in den großen KI-Rechnern.
00:22:02: Das war es ganz anderes als Physical AI denn die rechnet direkt im Gerät.
00:22:07: vielleicht mache ich mal wirklich eine kurze Einordnung weil manchmal Begriffe durcheinander gehen.
00:22:11: auch nochmal HAI.
00:22:13: Manche nehmen das Synonym, stimmt nicht ganz.
00:22:16: HAI beschreibt dort wo gerechnet wird und Fisical AI beschreibt was die KI tut.
00:22:20: Beide überschneiden sich stark, sind aber nicht das gleiche.
00:22:24: HCI heißt dass die KI direkt im Gerät oder nah am Sensor läuft statt in der Cloud.
00:22:30: Das kann ein Smartphone sein eine Kamera Ein Hörgerät oder den Fabrikmaschine Und der Gegenbegriff ist Cloud- oder RechenzentrumsKI.
00:22:38: Und Fiscial AI heißt dass DKI wahrnimmt und in der physischen Welt handelt.
00:22:43: Also sie nimmt Sensordaten auf, trifft Entscheidungen, steuert dann Akteuren also Motoren, Greifer oder die Lenkung.
00:22:48: so ein Humanoidoropter braucht eine physical AI.
00:22:53: Autonome Fahrzeuge drohen auch.
00:22:57: Physical AI braucht fast immer HEI aber HEI ist nicht automatisch physical AI
00:23:05: Aha!
00:23:06: Okay, also viel Grundlagenwissen heute.
00:23:10: Wenn das jetzt ein bisschen viel Physikel und AJI war, dann einfach noch mal zurückspulen und nochmal langsam anhören.
00:23:16: Aber vielen Dank auf jeden Fall dafür!
00:23:18: Du hattest mir im Vorfeld gesagt du willst nochmal gerne über die politische Beteiligung in Erfurt sprechen?
00:23:24: Wie sah die denn aus?
00:23:25: Also ich hab extra nochmal auch unterwegs mit Gabriel Kittler telefoniert und nochmal nachgucken.
00:23:33: Ich hatte das... Wir waren beide nicht vor Ort bei der Grundsteinlegung.
00:23:36: Sorry beim Spatenstich war Thürings Ministerpräsident Mario dann der Wirtschaftsstaatssekretär Mario Zuckert, der Oberbürgermeister von Erfurt und auch die europaabgeordnete Marius Weismann.
00:23:47: Gemeinsam mit dem X-Fap-CEO Demian Mack und eben dem Gabriel Kittler, dem Standortschef dort.
00:23:55: Wenn man jetzt aufmerksam unserem Podcast folgt, weiß man dass sowohl Sprint als auch FAP for Micro Projekte sind, die aus dem EU Chips Act gefördert werden – mit Mitteln vom Bund!
00:24:07: Und deswegen fand ich schon ein bisschen auffällig, dass vom Bund als inner Kombination mit Mitteln von Freistaat Thüringen genehmigt von der EU-Kommission.
00:24:17: Und spannend, dass er eben von der Bundesäbene niemand fort war beim Grundstein.
00:24:21: Die waren eingeladen aber hatten also BMW hatte wohl andere.
00:24:26: die Ministerin hatte anscheinend andere Termine.
00:24:28: Also gar keine Wertung, aber das ist mir ein bisschen aufgefallen.
00:24:31: Na gut!
00:24:32: Okay, dann wollen wir jetzt in unserer dritten News noch ein bisschen darüber sprechen.
00:24:37: Das Quantencomputing immer näher an die industrielle Halbblätterfertigung rückt.
00:24:41: Dafür haben wir die Woche gleich zwei Beispiele gefunden und zwar eins aus den USA oder eines aus Europa.
00:24:47: Wir fangen mit den USA an und kommen nochmal zu Global Foundries zurück denn am sechsten Oktober haben Xanadu und Global Foundrys eine mehrjährige Partnerschaft angekündigt.
00:24:56: Xanado entwickelt photonische Quantenkomputer also Systeme bei denen Lichtteilchen die Quanteninformation tragen.
00:25:02: Global Foundrys hat ja bereits im Mai sein neues Geschäftsfeld Quantum Technology Solutions vorgestellt.
00:25:07: Dahinter steckt die Idee, unterschiedliche Quantentechnologien aus dem Labor in eine skalierbare industrielle Fertigung zu bringen – also bewusst technologieoffen!
00:25:17: Jetzt die Zusammenarbeit mit Xanadu.
00:25:20: Was genau soll Global Foundries für Xanado fertigen und was bringt XanADU mit ein?
00:25:25: Als erstes bei XanAdu geht es um einen Quantencomputer der mit Licht arbeitet und damit das funktioniert braucht man vereinfach gesagt zwei Dinge.
00:25:33: Man muss die Lichtteilchen möglichst verlustfrei durch den Chip führen und man muss sie anschließend sehr zuverlässig wieder erkennen können oder detektieren können.
00:25:41: Und für den ersten Teil nutzt es dann auch Silicium Nitrit fortonik, also Siliciam nitrit ja ich würde schon sagen noch neuartiges Material Ja, auch eine Spezialdisziplin.
00:25:54: Auch etwas Photonic Chips brauche ich ja nicht in den Nanometern zu messen.
00:25:57: Das ist einfach ein ganz schlechter Unterscheidungsmaßstab!
00:26:00: Also im Grunde sind das dort winzige optische Leitungen auf einem Chip durch die das Licht durchgeführt wird und Sanatur dafür schon eigene Technologien- und Herstellungsprozesse entwickelt.
00:26:10: Und der zweite Teil sind sehr empfindliche Detektoren.
00:26:15: fachttermini SNS PD steht für supra leitende Nanotrat Einzelvertonendetektoren, also auch super einfaches Wort.
00:26:23: Die sollen sehr zuverlässig einzelne Vertonen erfassen und Xanadu dabei helfen zu bestimmen wie viele Vertonen in so einem Lichtpuls ankommen.
00:26:31: das ist wichtig um das Ergebnis einer Quantenrechnung dann wieder auszulesen.
00:26:35: Und jetzt kommt Global Founders ins Spiel.
00:26:37: diese Technologien sollen kommerziell auf drehundert Millimeter Waffern in Malta, im Bundesstaat New York übertragen werden oder fertig werden.
00:26:46: Sanadu bringt also die Quantenarchitektur das Design und auch bisher entwickelte Prozesse mit und Global Founders hat eine große industrielle Fertigung wo man sowas dann perspektivisch in deutlich größeren Stückzahlen herstellen kann.
00:26:58: Das ist ja der Kern unserer Meldung dass quasi das Quanten Computing oder Quantentechnologien.
00:27:04: halbleiter Werken Heiraten ist vielleicht das falsche Wort, aber Hand in Hand gehen ist auch kein Entweder-Oder.
00:27:10: Sondern es ergänzt sich und ja hier eben vom Laborprozess in Richtung industrieller Halbleiterprozesse vor allem im Skalierung.
00:27:20: Jetzt erstmal Silicium Nitritphotonik und die Detektoren.
00:27:23: später wollen sie dann noch weitere Quantenmodule gemeinsam entwickeln.
00:27:27: Xanadu sagt dass daraus die Fertigungsbasis für seine kommenden fehlertoleranten Demonstratoren und langfristig auch für Quantenrechenzentren entstehen soll.
00:27:35: Da würde ich jetzt ein bisschen mal abmischen.
00:27:38: Das sind sozusagen Nachrichten aus den USA, da ist immer noch etwas mehr und besser als im Marketing dabei als bei der Nachricht aus Europa.
00:27:47: Genau!
00:27:47: Also beziehungsweise habe ich da auch nochmal nachgeguckt und da steht also keine Definition was langfristig heissen soll.
00:27:55: Wir kommen doch zu einer zweiten News denn nur einen Tag später kam auch in Finnien mit einer Quanten-News.
00:28:02: Um die Ecke sage ich jetzt mal ganz der Lob.
00:28:04: Und die dreht sich darum, dass das Schweizer Ethaspinoff Zürich mit Kuh hinten und Infinien ihre Zusammenarbeit ausweiten.
00:28:14: Und technologisch ist das jetzt glaube ich ein anderer Ansatz.
00:28:18: also Zürick arbeitet nicht mit Photonen als Cupid sondern mit gefangenen Ionen.
00:28:23: Infinion spricht von einer sogenannten Penning Mikrofilenarchitektur, die mit der eigenen Halbleiterfertigung Photonik und im Advanced Packaging zusammengebracht werden soll.
00:28:33: Also wandte ich jetzt noch mal quasi dieselbe Frage was passiert jetzt hier ganz genau?
00:28:38: Was bringen hier die Partner ganz genau ein?
00:28:40: Und wie ist auch inhaltlich oder insbesondere technologisch der Unterschied zur Xanadu Global Foundries News?
00:28:47: Wir gehen heute richtig schön oberflächig!
00:28:51: Der größte Unterschied ist tatsächlich erstmal, was es überhaupt das Cupid.
00:28:54: Wir haben auch schon besprochen, dass es verschiedene Technologien gibt, Cubis zu erzeugen.
00:28:59: Das sind hier zwei unterschiedliche.
00:29:02: Bei Xanadu sind es Photon, also Lichtteilchen bei Zurich sind es einzelne geladene Atome, also Ionen und die Ionen schweben dann über einen Chip und werden dort mit elektrischen oder magnetischen Feldern festgehalten und bewegt.
00:29:15: Ionenfallen oder Trapped Irons ist so die Technologie.
00:29:19: Stickstoff das was Quantum Diamonds macht ist mit Stickstoff Fehlstellen als es gibt.
00:29:23: Ganz, ganz verschiedene und viele von den Ionfallen-Quantencomputern arbeiten mit langen eindimensionalen Ketten.
00:29:29: Zurich versucht stattdessen – weiß gar nicht ob ich das richtig ausspreche – Zurik Q, keine Ahnung, versucht die Ionen von Anfang an in zwei Dimensionen anzuordnen und direkt über dem Chip zu bewegen.
00:29:41: Das soll helfen später deutlich mehr Cubes unterzubringen weil man weniger komplizierte Kreuzungen und Verzweigungen für die Ion braucht.
00:29:49: Das Ziel muss ja sein Quantensysteme zu schaffen mit hunderttausenden von Cubits oder Millionen sogar, weil erst dann wird das mal sinnvoll.
00:30:02: Aber mehr als nur Theorie Infineon und Zurich haben bereits neun Ionen in einem dreimal drei Feld einzeln kontrolliert.
00:30:10: Laut Infineons war es ein bisschen ein größtes Zweidimensionale.
00:30:14: Im nächsten Schritt waren die Zahl der Cubids deutlich erhöhen.
00:30:20: Ja klein, doch muss man klein im Vergleich zu dem was man mal braucht.
00:30:26: Aber geht voran zurück bringt die Quantenarchitektur und das Wissen über die Johnfallen mit Infinion das Know-how dazu daraus reproduzierbar Hardware zu machen.
00:30:34: Prozessentwicklung halblaute Fertigung genau das was Infinion jetzt eben auch schon macht und genau dort ist dann wieder eine Gemeinsamkeit.
00:30:40: Physik ist völlig unterschiedlich aber irgendwann haben beide dasselbe Problem.
00:30:44: aus einer guten Versuchsanordnung im Labor muss hardware werden die man immer wieder mit genau denselben Eigenschaften herstellen und zu einem größeren System zusammensetzen kann, zu einem sehr viel größeren system gemessen an dem was es jetzt schon gibt.
00:30:57: Ja, und das bringt mich – also dieser Laptophab-Ansatz bringt mich dann auch zur Quanten Roadmap der Hightech-Agenda.
00:31:04: Denn Ende twenty-sixundzwanzig sollen mindestens drei deutsche Beteiligung bzw.
00:31:08: Pilotlinien als Knoten in einem europäischen From-Laptopap-Netzwerk arbeiten.
00:31:13: Das Ziel ist also ausdrücklich Forschung inskalierbare Fertigung zu übertragen.
00:31:18: Für zwanzig-achtundzwanzig sind erste logische Cubits in Deutschland als Mindstellen genannt und bis zwanzigtreißig mindestens zwei federkorrigierte Quantencomputer auf europäischem Spitzniveau.
00:31:29: Zahlt die Infini News jetzt auf diese Roadmap ein, vielleicht auch mal ganz generell?
00:31:36: Also wir haben jetzt einmal nach Amerika geguckt und einmal hier auf Deutschland und Europa – wie weit Insgesamt in der Industrialisierung von quanten Hardware derzeit.
00:31:46: Also erst mein erster Teil, die Frage für eine Logikerzhalt ist auf die Hightech-Agenda ein.
00:31:50: aber es geht jetzt aus der Infinimitteilung nicht hervor dass das jetzt schon eine der drei Pilotlinien in der Hightec-Agienda ist oder sein soll.
00:31:58: Aber kann man gedanklich vielleicht mal so zu werden.
00:32:00: Ich würde es aber noch nicht reinrechnen, dass eins von den drei Zielen abgehakt wird.
00:32:05: technologisch Geht es aber genau darum.
00:32:07: Wir kommen aus einer Phase, in der vor allem bewiesen wurde das einzelne QBits und kleine Systeme überhaupt funktionieren?
00:32:13: Und ich rede jetzt von Quantencomput.
00:32:14: wie gesagt beim Quantensensing sind wir teilweise schon viel weiter.
00:32:18: Jetzt wird zunehmend die Frage wichtig Wie baut man davon sehr viele mit reproduzierbar Qualität und mit industriellen Prozessen?
00:32:24: Und international sieht man eben dass dieser Übergang schon begonnen hat.
00:32:27: Global Foundries hat im Mai ein ganzes Geschäftsfeld dafür aufgebaut haben wir ja glaube ich auch besprochen Das ist ausdrücklich noch technologieoffen.
00:32:34: Also habe ich schon ein paar gesagt, vertonische supra leitende Ionen fallen topologischer Ansätze.
00:32:40: Es ist noch nicht gesagt welcher QBIT-Ansatz das wird.
00:32:43: aber dass die Verbindung mit diesen klassischen Halbleiter Bausteinen für Steuerungen auslesen, etwa ins Packaging und eben auch die Verbindung zwischen den einzelnen Komponenten kommt dazu und die Xanadu-Partnerschaft ist jetzt ein konkretes Beispiel dafür.
00:32:57: Europas also definitiv nicht allein unterwegs.
00:32:58: wir machen das sind aber ja gut mit am Start In den USA investieren allerdings sehr gezielt in eine eigene industrielle Quantenfertigung.
00:33:06: Wir haben, glaube ich auch schon besprochen, zwei Milliarden Euro nur für dieses Feld.
00:33:10: Gleichzeitig zeigt Infine mit Zurich das eben, dass es auch in Europa funktioniert und die Halbleitunternehmen hier beginnen ihre bestehen Fertigungskompetenzen im Bereich zu übertragen.
00:33:21: aber von einer quanten Chip-Massenproduktion wie bei normalen Microcontrollern oder Chips sind wir noch weit entfernt.
00:33:29: Ist ein extra Thema, müssen wir am Ende nochmal einen extra Podcast machen.
00:33:34: Auch der Betrieb bei teilweise extrem niedrigen Temperaturen ist ja noch so eine wahnsinnige Herausforderung in dem ganzen Quantenfeld.
00:33:42: Führt aber jetzt zu weit für den Asian-Meter viel zu lange wieder Zeit!
00:33:46: Viel zu lang.
00:33:47: Genau, deshalb kommen wir zur Kurz-News und Infineon ist unsere Brücke.
00:33:50: Denn wie ihr schaut ganz kurz auf die Infineons Startup Challenge Die liefen diesen Jahr unter dem Schwerpunkt Humanoide Robotik.
00:33:57: mehr als einhundert startups hatten sich beworben teilgenommen haben sechs startups aus asien und zwölf aus europa.
00:34:02: Und nach mehreren Auswahlrunden standen jetzt beim demo day im rahmet der absconnen grads die finalisten auf der bühne.
00:34:08: und gewonnen haben Adoptronics aus italien mit einer elektro attesiven greif technologie also Damit Roboterhände eben sicher bestimmte Dinge greifen können.
00:34:21: Dann Platz zwei ging an Cosmog aus Südkorea mit einer flexiblen Robotik-Haut, die Berührungen wahrnehmen kann.
00:34:30: und auf Platz drei stand Techiefab aus Sachsen Für die Start-ups, und zwar nicht nur für die drei Gewinner-Start-ups.
00:34:36: Sondern für alle achten geht es jetzt insofern weiter als das Infinien mit allen schaut wie eine Zusammenarbeit aussehen kann also Geschäftspotenziale prüft und natürlich auch schaut wie weit Infinient technologisch andocken kann.
00:34:48: Und die Gewinner bekommen zusätzlich weitere Möglichkeiten sich bei Infiniens aber auch vor Investoren zu präsentieren und zwar international.
00:34:55: Das gewinner start up zum beispiel bekommt einen speaker slot bei der slash noch viele andere Möglichkeiten.
00:35:04: Genau, also die AppsCon ist die große Konferenz von Silicon Alps in unserem Partner-Klasse an Österreich.
00:35:11: Die war jetzt in Graz, ansonsten sitzen ja auch ein Filachter, das ist auch das andere große Werk von Infineon.
00:35:15: Das erklärt es vielleicht.
00:35:17: Im Anschluss an die Appscon gab's jetzt für alle zum Beispiel noch ein großes Investorendinner mit Zugang zu VCs.
00:35:23: Aber auch diese Integration in das Infineonekosystem ist für so einen Startup natürlich super wichtig oder potenziell extrem hilfreich.
00:35:30: Kosmoke zum Beispiel Nutz schon die Magnetsensoren und es gibt auch noch ein weiteres Start-up aus Dresden.
00:35:35: Es ist mehr Robics in der Challenge, und sie sind zum Beispiel dann nächste Woche im München am sogenannten Kampfjahren entsprechend da über eine weitere Zusammenarbeit.
00:35:43: Also das sehe ich jetzt nicht nur nach potenziellen Kunden für ihre Produkte, sondern auch wie sie ereignen, ja, wie sie einfach in einem Feld Innovation weiter vorankommen und das hilft an beiden Seiten.
00:35:56: Genau!
00:35:56: Und Apropos Innovation.
00:35:58: also hinter dem dritten?
00:35:59: Platz also taggy fab steckt ja ein ungewöhnliches bauteil.
00:36:03: taggyfab aus dresden entwickelt chips auf basis so genannte mem restoren.
00:36:08: was ist denn das und warum ist das für die robotik jetzt interessant?
00:36:12: um dir mal wieder die plattform für eine technologische erklär
00:36:16: kläre ich heute auch als vor der woche machen mit dem restore noch mal was haben.
00:36:21: ich weiß nicht aber dass schon wir brauchen.
00:36:24: Das war mir zumindest neu.
00:36:28: Es gibt ja schon Sachen, die man kennt.
00:36:29: Memoristor ist ein Bauteil, dass ich merke was vorhanden mit ihm passiert ist und der elektrische Widerstand hängt von den Signalen ab, die zuvor angelegt wurden.
00:36:39: Ganz neu ist es nicht aber schon noch ein spezielles Bauteile.
00:36:42: das Bautei kann eben gleichzeitig speichern und gleichzeitig rechnen.
00:36:46: Bei normalen Computern sind ja Speicher im Prozessor getrennt und das ständige hin- und herschieben von Daten, Kostezeit und Energie.
00:36:52: Von Neumann-Bottleneck etc.
00:36:53: haben wir schon mal besprochen.
00:36:55: Wenn man aber direkt dem Speicher rechnen kann dann nennt man das In-Memory-Computing Und wenn sich die Bauteile dabei wie sie Napsten im Gehirn verhalten Dann spricht man vom Neuromofenkomputing.
00:37:05: Jetzt noch ein Bogen zu machen.
00:37:06: zum anderen Thema für Roboter Zum Beispiel ist es interessant weil Sie ja ihre Umgebung schnell und direkt am besten im Gerät, im Roboter auswerten müssen mit sehr wenig Energie.
00:37:17: Dort ist also potenziell Techie Fab eine Lösung.
00:37:21: Das war die Robotik Challenge von Infiniere.
00:37:24: Genau!
00:37:24: Was wir uns jedenfalls überlegt haben oder was wir uns gefragt haben ist das es für die ganzen spannenden Halbplatte-Startups gar nicht so ne richtige europäische Übersicht gibt wo man mal sehen kann wie sind da der aktuelle Stand?
00:37:36: wenn muss man sich merken?
00:37:37: Wenn muss man kennen?
00:37:38: Also ein bisschen so ne Top-Einhundertliste oder auch Top-Fünfzig Liste, das haben wir vermisst auf europäischer Ebene im Halbletterbereich.
00:37:48: Allerdings gibt es natürlich verschiedene Initiativen mit denen Halbleiter Startups gefördert werden.
00:37:53: Also Chips Venture Forum ist eine Initiative.
00:37:57: über Excel läuft das und da geht's explizit um Halbleite Startups.
00:38:01: Ist also auch ne Challenge.
00:38:03: findet am einundzwanzigsten und zweinzwanzigssten Oktober in Bordeaux der erste.
00:38:08: Ausscheid oder der erste Pitch-Stadt, aus fünfzig Bewerbungen wurden sechsunddreißig Unternehmen ausgewählt.
00:38:13: Die dann dort pitchen und am elften November gibt es das Finale auf der Semi-Con Europa in München mit einundzwanzig Startups.
00:38:22: Genau, also komplett über sich gibt's nicht.
00:38:23: aber es gibt ein paar Initiativen wo Sachen gebündelt werden.
00:38:26: Ignite Next haben wir schon mal gesagt mit dem Batch Chips Venture Forums in welcher da Euro CDP die Chip Design Plattform hat Startups ausgewählt Ja, komplett übersichtlich nicht.
00:38:38: Aber es gibt mehr und mehr solche Events, wo man die treffen kann.
00:38:41: Du hast das schon gesagt dann auf der Semi-Con Europa Und es gibt noch eine ganz top aktuelle Meldung von heute also für die Hörer und dann von gestern oder frohgestern.
00:38:49: Es gibt auch noch einen neuen Deep Tech Startup FONG und zwar von Bosch kamen heute raus.
00:38:56: hundert Millionen Euro Für deutsche Deep Tech startups soll Anfang sieben zwanzig loslaufen.
00:39:01: Spark heißt der SPA RK wir verlinken's mit.
00:39:04: Also auch noch ein neuer DeepTech Startup von Bosch direkt.
00:39:09: In Finnie macht ein Start-Up Challenge, Bosch setzt den Fond auf alles Möglichkeiten auch mit DeepTech startups in Kontakt zu kommen und das ist prinzipiell eine gute Nachricht auch für die gesamte deutschen europäische DeepTech startup Szene.
00:39:22: meiner Meinung nach
00:39:23: Absolut und das hat ja neulich auch der Startup Monitor bestätigt, dass es wieder mehr Deep Tech Startups gibt.
00:39:28: Also eher noch in dem Early Stage was auch damit zusammenhängt, dass einfach diese Software Startups also Software as a Service nicht mehr ganz so attraktiv ist und da tatsächlich jetzt wieder junge Gründer und Gründerin gibt die sich eher im Hardware Bereich oder im Deep Tech Bereich So, und dann wollen wir noch ganz kurz über das Northern Chip Network sprechen.
00:39:50: Ist also ein kurzer Event-Review diese News denn?
00:39:54: Das Northern Chip network wurde im April gegründet um die Mikroelektronik Kompetenzen in Norddeutschland stärker zu bündeln Und hat sich jetzt gestern in Berlin getroffen.
00:40:05: Und da warst du jetzt tatsächlich vor Ort, der Titel des Events war Northern Chip Network neue Impulse für die Mikroelektronik in Deutschland und Europa.
00:40:14: Wie war es denn da?
00:40:16: Wo steht man denn aktuell in der Gründung so ein halbes Jahr nach Nachgründung
00:40:23: Ja, das sind jetzt dreizehn Organisationen, die sich dort zusammengefunden haben.
00:40:28: Und zwar aus Hamburg und Schleswig-Holstein – also schon mal Bundesland übergreifen, super Sache!
00:40:34: Schwerpunkt Hamburg und Itzeho, so spricht man es aus nicht irgendwie anders.
00:40:40: Da abgeroten Sie gestern auch nochmal darauf hingewiesen.
00:40:42: Wie gesagt, Netzwerk existiert noch nicht so lange, es sind dreizehne Organisationen.
00:40:45: Die Zusammenarbeiten eigenfinanziert erst einmal.
00:40:49: deswegen auch jetzt noch nicht wahnsinnig mit Finanzmitteln ausgestattet, aber wir haben eben gestern ein politisches Event gemacht in Berlin und dort abgeordnete eingeladen WMBE-Vertreter waren da.
00:41:02: Die Sarah Bäumsturm auf dem ZVI hat wunderbar moderiert und sind da eben mal aufgetreten auf der Bühne.
00:41:10: Es gab jetzt nicht substanziell Neue sondern es ist einfach ein weiterer Schwerpunkt oder potenzielles Cluster in Deutschland.
00:41:21: Und das ist wichtig und richtig und gut, das finden wir auch gut aus Silicon-Sexynee.
00:41:25: die haben jetzt auch ein Positionspapier veröffentlicht auf ihrer Website.
00:41:29: Auch da sind jetzt keine extremen neuen Sachen drin.
00:41:32: Benchmarkt oder als Vorbild wird dort Brainport genommen.
00:41:35: Mir würde noch vielleicht ein anderes Klaster einfallen in Deutschland was man vielleicht auch als Vorbildung sich nehmen könnte.
00:41:41: Ja, das muss ich mal nachdenken.
00:41:43: Auf alle Fälle wurden gestern auch ChipConnectBW genannt und auch die Bewerbenship Alliance, die sich da finden.
00:41:51: Und möglicherweise sind Arme Silicon-Sexen ja auch mal gefallen.
00:41:55: Unabhängig davon stehen wir aber mit den Kollegen dort im guten und engen Austausch und tatsächlich ganz ohne Spaß.
00:42:02: Wir wünschen denen alles, alles Gute und weiteres Wachstum, wenn wir uns noch lange unterhalten.
00:42:08: Weil das Gutes für Deutschland ist, wenn es mehr starke Regionen gibt in der Heilplatteindustrie als solche wahrgenommen wird.
00:42:18: Hamburg und Izuho ist ein so starker Standort.
00:42:22: Die beste Meldung von gestern noch, dass sie jetzt noch vier neue Mitglieder dazu gewinnen haben auch dann erste Matchmaking-Events gemacht oder oben.
00:42:30: also teuteteu auch weiterhin an die Kolleginnen und Kollegen in Hamburg und Inzuho und alles Gute
00:42:36: Genau!
00:42:37: Positionspapier haste genannt oder Impulspapieren nennen Sie selbst verlinkt man natürlich auch mit.
00:42:42: Und unsere letzte News ist tatsächlich mal eine politische News.
00:42:44: Ganz liebe Grüße gehen raus an unseren Kollegen Thomas Freudenberg, der mit... Dem habe ich übrigens heute versprochen, dass ich Ihnen grüße.
00:42:50: Mal gucken ob das hört!
00:42:52: Der mit seinen politischen Vorschlägen in unserem Podcast ja manchmal so ein bisschen zu kurz kommt aber heute wollen wir wirklich über eine Handelspolitik-News sprechen.
00:42:59: Deutschland und Frankreich haben gemeinsam einen neuen EU-Schnellmechanismus gegen marktverzerrende Handelspraktiken vorgeschlagen.
00:43:07: Hintergrund sind unter anderem chinesische Subventionen obwohl China nicht genannt wird, aber eben chinesische Subventionen über Kapazitäten und Abhängigkeiten bei kritischen Gütern.
00:43:17: Im Gespräch sind Instrumente mit denen die EU schneller reagieren beziehungsweise den Binnenmarktzugang beschränken könnte auch komplett beschränkt könnte.
00:43:26: Gleichzeitig ist ja diese Woche auch Handelskommissar Marius Seftowic in Peking.
00:43:32: der EU-Handelsüberschuss Chinas gegenüber Europa bzw.
00:43:36: das europäische Defizit liegt inzwischen bei mehr als einer Milliarde Euro pro Tag.
00:43:40: Am fünften und sechzehnten Oktober steht das Verhältnis zu China auch beim EU-Gipfel auf der Agenda.
00:43:46: Jetzt ist ja März noch nicht immer so für einen Riga Rosenkurs mit China bekannt, und auch nicht unbedingt für einen gemeinsamen Weg mit Frankreich – ist es tatsächlich jetzt sowas wie eine deutsche handelspolitische Zeitenwende?
00:44:02: Also zumindest auf der Papierebene erstmal definitiv, ja.
00:44:04: Bedeutet für die deutsche Position tatsächlich eine Hundert-Achzig-Grad-Wende und deswegen haben wir das auch mit reingenommen weil es auch ein Kommandant dazu wirklich relevant ist.
00:44:12: im Bezug auf Halbleiter nochmal ganz kurz, zwanzig, vierundzwanzig hat Deutschland im EU-Rad bei den vorgeschehenen Zöllen auf chinesische Elektroautos dagegen gestimmt Frankreich dafür Und just genau der deutsche Kollege ich habe jetzt den Namen vergessen Der dort im Europarat auf Anweisung von Scholz damals dagegen stimmen musste, hat jetzt im Bundeskanzleramt dieses Papier mit vorbereitet.
00:44:35: Es sind eigentlich zwei Papiere, es ist ein zweiseitiger Brief unter Zeichen von Merz und Macron an Ursula von der Leyen und dann in sogenanntes Non-Paper findet man beides auch im Netzwerk.
00:44:45: verlinken sie auch mit.
00:44:48: Im Grunde ist das eine Abschreckungslogik die dort greift auch wirklich Kriegsrhetorik teilweise, zweitschlagfähigkeit und so weiter.
00:45:02: Also ziemlich krass und ziemlich beachtlich vor allen Dingen aus deutscher Sicht.
00:45:07: Der französische Sicht hat sich nicht wahnsinnig geändert aber die deutsche Sicht hat schon extrem geändert.
00:45:12: Mal sehen wie sich das dann wirklich übersetzt.
00:45:14: noch weiter, aber schon echt ein krasses Papier
00:45:18: Genau, also da wären zwei neue Instrumente vorgeschlagen.
00:45:21: Das erste ist so ein Diversifizierungsinstrument gegen gefährliche Abhängigkeiten und zur starke Lieferkettenkonzentrationen.
00:45:27: Und das zweite ist ein länderunabhängiges Instrument gegen schwere und systematische Verzerrungen des EU-Binnenmarkts.
00:45:33: Und der entscheidende ist eben dass die Kommission das sehr schnell aktivieren können soll.
00:45:41: Zweitschlagfähigkeit hat also quasi ein Totschlagargument, was ja andersrum China immer hatte eben mit den kritischen Rohstoffen.
00:45:49: Das ist auch ein Druckmittel, das gegenüber den USA funktioniert hat.
00:45:54: und die kritischen Rohstoffe sind aber jetzt nicht das einzige Druckmittel Chinas gegen Europa sondern kritisch ist eben auch die strategische Überproduktion Chinas mit Halbleitern der und es haben wir heute schon erklärt sogenannten Mature Notes Endeninstrument, das durchaus auch direkt unsere Industrie schützen könnte.
00:46:15: Genau also um das nochmal ich versuche es nochmal kurz zusammenzufassen und verlinke jetzt schon mal der Verweise auf den Machtwechsel Podcast wo Robin Alexander das sehr gut beschreibt.
00:46:25: Ich gebe mir aus dem Gedächtnis wieder wie ich's verstanden habe gemerkt hab.
00:46:29: Also Folgendes wird vorgeschlagen die erwarten dass China Güter hierher exportieren möchte zu günstig können Elektro Autos sein kann was anderes sein.
00:46:40: Solar wird genannt, wo das schon passiert ist und wir sagen eben deswegen haben wir es mit aufgenommen.
00:46:45: Halbleiter dieser sogenannten Meteor-Nots können und werden die nächste Produktklasse sein oder eine der Nächsten, wo dass definitiv passieren wird.
00:46:52: Und die Denke, die dem Papier zugrunde liegt, ist jetzt folgende ok Wir erheben dann Zölle auf diese Produktkasse Dann nächster Schritt, dann droht uns China damit uns von der Versorgung seltenen Erden auszuschließen Und das ist also schon passiert.
00:47:08: Gegenüber in den USA, die mussten dann einknicken und sagen okay wenn sie uns damit drohen, dann drohen wir da mit.
00:47:14: und wir sind anhand des Fähigs den daraufhin komplett den Zugang zum europäischen Markt zu sperren.
00:47:19: Gar nichts mehr kommt da rein gar nicht.
00:47:21: Das ist so eine hohe Drohung dass die erste Sache möglicherweise nicht passiert.
00:47:27: Ich sage es hat eine ganze Abschreckungslogik die man sonst nur aus zum Glück theoretischen Diskussionen über Atomwaffen-Abschreckungen
00:47:35: kennt
00:47:37: Aber ziemlich dramatisch.
00:47:38: Und genau das ist im Machtwechsel-Podcast nicht genannt, diese Gruppe von Gütern die zur Schwämme genutzt werden kann.
00:47:47: Halbleiter insbesondere der sogenannten Meteor-Notes ist etwas wo China seit mehreren Jahren schon Kapazität aufbaut und aufbaudt und aufbauet und tatsächlich etwas aufbauert was sich auch als strategische Überkapazität bezeichnet.
00:48:00: wird es eine ernsthafte Gefahr für diesen Teil der Industrie überall auf der Welt und besonders aber eben auch für Europa.
00:48:08: Genau, die Logik ist dass der Zweitschlag so hart ist das man den Erstschlag damit
00:48:13: verhindert.
00:48:13: Richtig!
00:48:14: Wir werden es hoffentlich niemals erleben müssen aber mal sehen.
00:48:18: Und sonst so?
00:48:19: Rapidos baut rund um seine geplante zwei Nanometer Fertigung in Japan ein neues Partner-Ökosystem auf.
00:48:25: Rapidos Core soll Forschung, EDA, IP, Design und Fertigungen enger verbinden.
00:48:30: Zum Start gehören sogenannte Designsolution Associates dazu.
00:48:33: Designpartner, die Kunden schon früh bei der Entwicklung für Rapidos' two nanometer Foundry unterstützen sollen.
00:48:39: Die Botschaft dahinter kennen wir aus Europa – eine Fab allein reicht nicht.
00:48:43: entscheidend ist das Ökossystem, dass Kunden überhaupt in die Fertierung bringt!
00:48:49: Gut, und dann würde ich von dir gerne wieder wissen wer dich diese Woche am meisten Influenzt hat oder wer dein Influencer der Woche
00:49:12: ist.
00:49:18: Investment Advice oder no investment advice.
00:49:21: Aber spannende News immer wieder, gute Einblicke wie gesagt hauptsächlich Taiwan und Halbleiter ist jetzt naheliegend eine ganz gute Newsquelle eher Teilen von News als jetzt große Einordnung aber findet auch mal ganz gute Sachen und Empfehlung
00:49:38: Wunderbar!
00:49:39: Und dann lasst uns noch ganz kurz auf die nächste Woche.
00:49:42: Was steht bei dir im Kalender?
00:49:44: Semicone West zum letzten Mal in San Francisco, bevor sie nächstes Jahr nach Phoenix umzieht.
00:49:49: Und wie gesagt von jetzt an sechs Stunden, fünf und ein halb Stunden bin ich auf dem Weg dort hin.
00:49:57: Okay dann wünsche ich dir ganz viel Spaß!
00:50:00: Dann habe ich noch einen kleinen Tipp und zwar ein KMU Feedback Workshop zum Chips X-Fact two Punkt Null.
00:50:04: der findet am vierzehnten, zehnten vor neununddreißig bis Elf Uhr statt und er bietet unternehmen die Möglichkeit ihrer Erfahrung Erwartungen und Empfehlungen direkt in die Diskussion zum Chips X, zwei Punkt zero einzubringen.
00:50:17: Und ihr Feedback zu geben wie zum Beispiel der Zugang zu den Pilot Lines Infrastrukturen zur Kompetent Centers und europäischen Förderinstrumenten für sie funktioniert hat was so mögliche administrative Hürden waren wie die Rolle von KMU im europäischen Halbblätter-Ökosystem generell wahrgenommen wird.
00:50:37: und dann werden auch noch die zentralen Aspekte das.
00:50:40: Chipsrack zwei Punkt Null vorgestellt, verlinkt mir wie immer in den Show-Notes.
00:50:43: Ja und das war's dann!
00:50:44: Ich spare mir einen schon wieder denn die Folge war lang.
00:50:48: Das wars für diese Woche von Wotschippening Wenn wir was besser machen können wenn ihr uns toll findet oder ein sonstiges Feedback an uns habt Dann schreibt uns doch gerne eine Redaktion at Silicon-Saxony.de.
00:50:58: Wenn Ihr uns in unserer Arbeit unterstützen wollt, dann abonniert unseren Podcast In der Podcast Plattform Eurer Wahl Und seid auch nächstes Mal wieder mit dabei.
00:51:09: Vielen Dank an Matthias von C-Ninzig für die Post-Production und vielen Dank an dich, Frank.
00:51:14: Gute Nacht!
00:51:15: Jetzt bald wird dann
00:51:16: morgen ein sehr guten Flug.
00:51:17: Ja,
00:51:18: vielen Dank.
00:51:18: Vielen Dank für die Vorbereitung.
00:51:19: Vielen dank an alle Hörerinnen und Hörern.
00:51:21: ganz besondere Grüße an alle, die ich diese Woche getroffen habe.
00:51:24: Ganz besondere Grüße auch nochmal an Festo.
00:51:27: da war ich in Chemnitz im Experience Center.
00:51:29: ja wir freuen uns wie gesagt über Feedback.
00:51:31: bis nächste Woche muss ihr mir das dann machen aus San Francisco und Deutschland gemixt Zum nächsten Mal und ciao, ciao!
00:51:40: Bis dann.
00:51:41: Ciao, ciao.
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