#73: EU-Kommission verabschiedet Vorschlag zum EU Chips Act 2.0; Ostdeutsches Wirtschaftsforum – das Wichtigste zusammen

Shownotes

What’s Chippening – Folge 73

Sendung vom 05.06.2026
Moderation: Julia Nitzschner
Experte: Frank Bösenberg


Thema 1: EU-Kommission verabschiedet Vorschlag zum EU Chips Act 2.0

Proposal for a Chips Act 2.0

Thema 2: Ostdeutsches Wirtschaftsforum – das Wichtigste zusammengefasst

Zwischen neuer Unordnung und Zuversicht: Das OWF 2026 diskutiert die Zukunft der Wirtschaft


Kurz-News

Kurz-News 1: Studie zu Chipbedarfen von Rechenzentren

New Report Finds Semiconductors Account for 95% of an AI Data Server Rack’s Value

Kurz-News 2: Wirtschaftsforum in Frankreich – und Spatenstich für eine neue Fabrik

Kurz-News 3: EU kurz vor Beitritt zu Pax Silica

US-Botschafter Andrew Puzder zu Pax Silica


Und sonst so?

Neue Robotaxi-Allianz in Deutschland

Nvidia und Uber sind dabei: In Deutschland startet die neue Robotaxi-Allianz


What’s next?

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei What's Chippening, dem Podcast der einmalwöchentlich Halbletter-News erklärt und einordnet.

00:00:09: Ihr hört Folge seventy drei und das sind unsere Themen!

00:00:12: EU-Kommission verabschiedet Vorschlag zum EU-Chips Act zwei Punkt Null – Ostdeutsches Wirtschaftsforum, das wichtigste zusammengefasst Und außerdem in dieser Folge WirtschaftsForum in Frankreich und spart Stich für eine neue Fabrik, Studie zu Chipbedarfen von Rechenzentren und EU kurz vor Beitritt zur Paxilika.

00:00:30: Mein Name ist Julia Nitschner und gemeinsam mit Frank Bösenberg spreche ich wie immer über die wichtigsten Halbleiter-News der Woche, damit ihr nicht nur bestens informiert ins Wochenende sondern vor allem auch in die neue Woche startet.

00:00:41: Bleibt also dran?

00:00:42: Es lohnt sich!

00:00:45: Hallo Frank!

00:00:46: Hallo Julia!

00:00:46: Wie geht's

00:00:47: dir?!

00:00:48: Ja ja, ich bin schon wieder leicht gehetzt weil wir noch ein Volk-Tavine haben aber sonst alles ok.

00:00:55: soweit Lass uns mal loslegen.

00:00:57: Genau, es ist Donnerstag, fünfzehn Uhr, sechsundvierzig sind heute also für unsere Verhältnisse früh dran.

00:01:02: und wie immer meine Frage was ist dein Wort der Woche?

00:01:05: Mein Wort der Wache ist Komplexitätsreduktion.

00:01:08: das müssen wir am Podcast jede Woche machen diese Woche besonders glaube ich weil wir zumindest einmal mit dem Chips-Act ein sehr komplexes Thema besprechen.

00:01:16: Und Deins?

00:01:17: Ja meins passt wie immer gar nicht so schlecht dazu meins is unordnung.

00:01:22: Spoiler na gut

00:01:23: Ja, warum nicht?

00:01:24: Ich denke das wird sich nochmal aufklären im Laufe der Folge.

00:01:27: Und dann lass uns doch gleich mal zur News eins kommen!

00:01:30: Also du hast schon gesagt wir wollen über den EU Chips Act sprechen oder beziehungsweise den Vorschlag der EU-Kommission.

00:01:37: eine Weile mussten wir ja drauf warten.

00:01:38: jetzt am dritten Juni war es dann endlich soweit und die Kommission hat diesen Vorschlag veröffentlicht und natürlich werden wir besprechen welcher hochgesteckten Ziele mit dem Vorschlag erreicht werden könnten.

00:01:50: Davor wollen wir aber nochmal vor allem für diejenigen unter euch, die hier vielleicht noch nicht so ganz tief im Thema stecken erklären wie es jetzt zu diesem zweiten Entwurf oder zu diesem Chips Act zwei Punkt Null überhaupt gekommen ist.

00:02:03: das ist ja quasi die europäische Halbplatter Strategie und der erste Chips-Act war Europas Antwort auf die Chip Krise nach Corona also auf Lieferengpässe, Aufproduktionsstops etwa in der Autoindustrie von anderen Weltregionen ist.

00:02:21: Und seit September zwanzig dreiundzwanzig, ist dieser CHIPS Act I in Kraft gewesen.

00:02:27: Der hat drei Säulen.

00:02:28: Säule eins ist die Förderung der Forschung mit Geldern der EU also über das CHIBSJU Chips Joint Undertaking verteilt.

00:02:36: Sölle zwei ist die Forderung privater und öffentlicher Investitionen unter anderem zum Beispiel durch die Vereinfachungen nationaler Subventions.

00:02:42: Politik, um das jetzt wirklich alles noch mal ganz grob zu sagen.

00:02:45: Und in Säule drei ging es ja so ein bisschen um die Krisenresilienz in Europa.

00:02:49: und ein Kernelement des Chips Act I war damals dass man den Anteil oder einen sagen wir das oberste Ziel war damals, dass man Den Anteil Europas an der weltweiten Halbleiter Fertigung von seinerzeit zehn Prozent auf rund zwanzig Prozent verdoppeln wollte.

00:03:04: Das war also ein heeres ziel insbesondere vor dem Hintergrund der Investition Die anderen Standorten so stattfinden.

00:03:09: das wurde auch So tatsächlich nicht erreicht.

00:03:11: ich glaube Wenn man den aktuellen Zahlen glaubt, liegen wir immer noch bei rund zehn Prozent.

00:03:15: Aber es wurde tatsächlich auch einiges erreicht also ... Ich habe die drei Säulen angesprochen, in Säule eins zum Beispiel wurden fünf Pilotlinien in Betrieb genommen.

00:03:23: Weitere sind im Planung.

00:03:24: es gibt die Competence-Zentren in achtundzwanzig Ländern, die eröffnet und miteinander vernetzt werden und wurden... Es ist eine Designplattform in der Entwicklung und in der Säuletzwei gab's insgesamt dreizehn Neubauunterweiterungsprojekte in ganz Europa.

00:03:40: Insgesamt sechsundvierzichttausend direkte und indirekte Jobs wurden dadurch geschaffen.

00:03:44: auch die Dresdner Projekte ISMC Infineon und Global Foundries stehen ja im Kontext.

00:03:48: Allein hier gab es Investitionen von über sechze Milliarden Euro.

00:03:52: und bevor wir jetzt dazu kommen, was der neue Entwurf für Deutschland und Sachsen bedeutet wäre meine erste Frage an dich.

00:03:57: Was müssen unsere Hörerinnen und Hörern über den Chips Act II wissen?

00:04:01: Was sind die wichtigsten Bausteine?

00:04:03: Und vielleicht auch gleich mal so ein bisschen wo unterscheidet er sich am gravierensten vom Chips-Act I.

00:04:10: Also ich muss ja jetzt Komplexität Redaktion betreiben.

00:04:12: Ich habe in ein paar Sachen mir herausgeschrieben, erst mal die Überschrift der Pressemitteilung der Kommission weil dir ein bisschen Hinweis gibt, Commission proposes Tax-Orenty Package to Strengthen Europe's Digital Autonomy and Resilience.

00:04:25: also du hast mich nach den Paketen des CHIPS Act gefragt.

00:04:28: In Wahrheit ist der CHIBS Act selber Teil eines Paketes nämlich dieses Tax-Oranty Packages.

00:04:33: daneben gibt es noch das sogenannte CARDA Cloud & AI Development Act.

00:04:38: Es gibt noch mehr, aber wir sind ja bei Chippening und aus Gründen der Vereinfachung.

00:04:43: Lass mir die jetzt hier mal weg!

00:04:44: Ich bin ziemlich auf den Chipsekt.

00:04:46: Was sind Unterschiede?

00:04:47: Die Kommission ist ein bisschen konkreter geworden, weg von den großen Fabrikan-Siedlungen und durchaus von vielen Leuten als unrealistisch eingeschätztem Weltmarktzahlen hin zu mehr qualitativen Aussagen.

00:05:02: Ganz großer Unterschied tatsächlich das Schließen von Lücken in der Wertschöpfungskette über viele Aspekte, das adressiert komm ich gleich noch dazu.

00:05:11: Ganz konkret ist dieses Förster for Kind, das ist die Bezeichnung für eine Anforderung eines Projektes in der Säule II vom Chipset I. also wenn du Fördermittel kriegen willst muss das komplett neu sein, neuartig sein in der EU, dass es Förster für Kind galt bisher nur für Werke sozusagen und im Chipsets weißes explizit aufgeweicht auf die Wertschöffungskette von Rohstoffen bis hin zum Packaging, klang mal auf Wenn man mal ganz hart in die Projekte reinguckt, auch vom Chips Act.

00:05:39: Eins ist es auch dort schon passiert.

00:05:40: Wir haben hier über Celiant geredet und über Zeiss.

00:05:44: Also so ganz neu ist das nicht aber okay.

00:05:47: Klaren wir zu?

00:05:48: Genau und vielleicht nochmal weil das vielleicht nicht alle so wissen wenn du von Werken sprichst, sprichest du halt von den klassischen Front and Fabs also von den Halbleiter-Werken?

00:05:57: Nein!

00:05:57: Weil auch im Chipps Act eins schon ein Backendwerk gefördert wurde nämlich Silicon Box.

00:06:03: in Italien haben wir auch schon darüber gesprochen.

00:06:05: Aber ja, prinzipiell war das erst mal.

00:06:08: Vom Design her klang es erstmal so als ob nur Frontendfabs gefördert werden würden.

00:06:12: im ChipSectI.

00:06:13: Das ist eindeutig schon im ersten Entwurf jetzt flexibler in ChipSct II auch neu.

00:06:18: Im ChipSact I, was alles sehr wagt, gibt's sogenannte strategische Projekte schon und da steht nicht nur eine LeadingEdgeFab für Advanced Logic inklusive Packaging also man könnte das fast als europäisches Rapidus zeichnen sondern auch eine Memoryfab und dann noch Designohau, ein Automotive, System & Ship Produkte als strategische Projekte.

00:06:42: In all dem bleibt man aber wage – das habe ich schon wieder extra rausgeschrieben – jetzt mal für die Memoryfabs.

00:06:48: Das steht ganz unten im Abschnitt, wo beschrieben wird was man alles machen könnte.

00:06:51: A dedicated core for expression of interest may be structured to identify industrial partners' technology providers and member state hosts willing to commit the strategic initiative gibt es schon einen kleinen Hinweis, also da müssten sich Mitgliedstaat committen zu dieser strategischen Initiative.

00:07:07: Es ist also ein Vorschlag aber das ist keine echte Strategie die sagt dass brauchen wir unbedingt und wir legen auch eigenes Geld rein.

00:07:14: Aber strategische Projekte sehr interessant.

00:07:17: im Anex II wenn ich mich nicht komplett irre stehen die drinnen.

00:07:21: Also dort gerne mal reingucken auch in die Teilbeschreibung

00:07:25: Und man muss ja dazu sagen auch dass es mit FMC eigentlich schon einen Projektantrag für eine Speicherfab gibt.

00:07:31: Ja, das ist jetzt eine Spitzfindigkeit.

00:07:33: Genau!

00:07:34: Die man da vorwerben könnte, ist richtig und die warten seit achtzehn Monaten auf eine Entscheidung.

00:07:38: ihrer Einreichung wird dort mit keinem sterbenswürzchen Bezug draufgenommen.

00:07:41: aber okay noch ne neue Sache sind ja noch beim Chips X-Wire bei den Neuerungen.

00:07:46: es gibt diese Nachfrageförderung verschieden Instrumente Demand Accelerators öffentliche Beschaffung die europäischen Mehrwertvorzug also tatsächlich ein paar Vorschläge die in Richtung dieser Nachfrage Förderung gehen.

00:07:58: Das haben wir ja im Vorfeld schon mal besprochen dass Gefordert wurde, zurecht von vielen.

00:08:02: Und schneller Genehmigungsverfahren sind noch extra drin maximal zwölf Monate und ein neues Label.

00:08:08: Da kommen dann noch dazu Semiconductor Regions of Excellence.

00:08:10: Prinzipiell ist es aber wieder in den drei Säulen also auch alle wieder genau wie im Ships der kleinsten drei Säusen was auch noch anders ist.

00:08:17: die zwanzig Prozent als Zielvorgabe sind nicht mehr da.

00:08:19: dafür gibt's ziemlich viele KPIs.

00:08:21: Die sind aber ohne Baseline oder echte Zielvorgaben.

00:08:25: Also steht zum Beispiel drin, okay wir sollten messen wie viel Fertigungskapazität gemessen in Waferstads haben werden Europa?

00:08:30: Aber es steht keine Istzahl da und steht auch nicht wo man hinkommen sollte.

00:08:33: im Annex III steht das drin.

00:08:35: für die sich tiefer dafür interessieren

00:08:37: was für mich jetzt noch nicht ganz klar ist.

00:08:38: also Als wir auf den Chipsag-Zweiz gewartet haben, da war ja mal unsere Frage so ein bisschen okay wo geht man da jetzt hin?

00:08:44: Geht man eher tendenziell strategisch in die Richtung Lücken zu schließen.

00:08:48: Also du hast jetzt ein paar Themen angesprochen.

00:08:50: oder und will man eher stärken stärken?

00:08:53: das ist ja auch eine Mindsetfrage.

00:08:55: macht der Entwurf da jetzt eine klare Aussage?

00:08:58: positioniert er sich da klar?

00:09:00: naja kommt darauf an wie man das liest.

00:09:02: also ganz neutral besprochen ist es ein Und Aber wenn ich mir das angucke in den strategischen Projekten, gibt es mindestens zwei.

00:09:11: Wenn ich drei strategische Projekte relativ ausführlich definiert, die das Thema Lücken schließen adressieren und das Thema stärken stärken ist dann ein kleines bisschen drin in einem der strategischen Produkte wo auch drin steht naja gut wir sollten alle Teile der Wertschöpfungskette stärken auch mit Tuer-Notes

00:09:27: etc.,

00:09:27: dass was man haben.

00:09:28: also Es ist adressiert aber offen gesagt extrem unterkritisch.

00:09:34: Also ich erwarte da auch relativ harte Lobbyaktivitäten zurecht zum Beispiel von ESEA, dass dieser Aspekt stärken stärken.

00:09:40: Also die vorhandene europäische Industriesandschaft und deren Stärkung ist unterkritisch beleuchtet.

00:09:45: im aktuellen Vorschlag würde ich jetzt sagen.

00:09:47: Ja ein bisschen hat die ESEAA das ja auch schon in Ihrem Kommentar bei LinkedIn dazu anklingen lassen.

00:09:52: Guckt da gerne mal!

00:09:53: Ein spannender Punkt, den hast du schon angesprochen, sind die European Semiconductor Regions of Excellence also Europäischer Halbleit der Exzellenzregionen?

00:10:02: Würde ich das es mal frei übersetzen?

00:10:03: Klingt ja erst mal so ein bisschen nach dem was Silicon Sachsen nie seit vielen Jahren macht.

00:10:07: Bauert hat, bewerben können sich jetzt aber nach meinem Verständnis nicht verbände sondern Regionen bzw.

00:10:13: Mitgliedstaaten.

00:10:14: also in unserem Fall werden es dann der Freistaat Sachsen.

00:10:17: wenn ich das richtig verstehe ist das der Grund warum Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer den Entwurf der Kommissionen damit kommentiert hat dass der angekündigte Chips Act zwei Null ein wichtiger und richtiger Schritt auch für Sachsen sei?

00:10:29: Also das war jetzt mal das Zitat.

00:10:31: Ja da müssen wir ihn mal direkt fragen wenn man ihn wieder sehen.

00:10:35: Also zu den Regions, ohne Zweifel kann man fast sagen muss Sachsen hier als Vorbild dienen.

00:10:41: Und natürlich ist es logisch wenn Politikerinnen und Politikern sich zu Themen äußern die sie betreffen vor allem wenn Sie in der Gesamtheit mit so vielen positiven Aspekten verbunden sind wie das für die Mikro-Elektronik oder Silicon-Sexy Sachsen gilt.

00:10:54: Dirk Panther, unser Wirtschaftsminister hat sich ja auch geäußert also die sagt das ist ein extrem wichtiges Thema für Sachsen und Sachsen ist da extrem gut aufgestellt dass sich da also die führenden sächsischen Politiker dazu äußern.

00:11:04: es ist logisch natürlich auch richtig und zeigt doch wie nah sie am Thema dran sind.

00:11:07: denn wenn man mal auf den Veröffentlichungszeitpunkt guckt also der war schnell der aber sehr sehr schnell nach der Veröpfung.

00:11:13: Und der Quanta hat zum Beispiel auch gesagt, dass offen bleibt wie Europa künftig eigene Fähigkeiten im Bereich modernster leading edge Technologien aufbauen will.

00:11:20: Also auch schon ein bisschen eine Stufe tiefer geht dann auch so ein bisschen in die Richtung, die du vorhin angesprochen hast also das man hier noch relativ wahrgebleibt.

00:11:28: Jetzt wollen im Chips Act I ja mal gesagt, dass insgesamt dreiundvierzig Milliarden Euro mobilisiert werden sollen – also in Säule Eins und zwei.

00:11:34: laut Kommissionen sind es in Sölle Zwei mittlerweile zweiunddreißig Milliarden euro die von privaten und öffentlichen Budgets für den Ausbau ausgegeben wurden.

00:11:43: und ins Säuler Eins der Forschungssäule weiß ich gar nicht so genau weißt du's wie viel Milliarden die EU da direkt investiert hat?

00:11:50: Ja, es sind drei bis vier ungefähr die ins Chips J.U.

00:11:53: schon geflossen sind dann aber nochmal gehäbelt durch die Mitgliedsstaaten.

00:11:56: Die beteiligen sie daran auch.

00:11:57: also kommen wir wahrscheinlich schon wirklich über die zehn.

00:12:00: also elf standen mal drin original und bei zehn sind wir locker.

00:12:03: schon denke ich die IPCI-Mittel wobei das eigentlich auch wieder Mittel der Mitgliedstaaten sind kommen wir auch noch einmal dazu mit über zwanzig Milliarden.

00:12:10: Also man ist in diesem Gesamtinvestment vom Chips Act I haben wir mal gesagt dreienvierzig Milliarden oder die Kommission hat das gesagt Dort ist man drüber in der Gesamtheit.

00:12:17: Also es wurden definitiv schon mehr als dreiundvierzig Milliarden investiert, wichtig nicht durch die EU alleine sondern in dem Konklamorat, EU-Mitgliedsstaaten und private Mittel.

00:12:27: Genau!

00:12:28: Weil's also insbesondere – das habe ich ja vorhin auch schon gesagt – in der Säule II ebenso ist dass es vor allem in einer Ausweitung der Subventionsmöglichkeiten liegt.

00:12:35: diese Mittel oder ausschließlich?

00:12:37: Es

00:12:37: sind ausschliesslich Mittel der Mitgliederstaaten.

00:12:39: Und das ist eben jetzt nochmal der Unterschied.

00:12:40: auch beim Chipssekt II wenn ich ihn richtig verstanden hab für die strategischen Projekte würde sich die Kommission beteiligen Auch bei den Säule zwei Projekten.

00:12:47: Das ist aber dann wieder spannend, denn am Ende ist dieser Entwurf gerade wenn es um Budgets geht ja vom mehrjährigen europäischen Finanzrahmen abhängig und der wird meiner Kenntnis nach erst zwanzig-achtundzwanzig losgehen.

00:13:00: also bedeutet das dann dass da noch ziemlich lange ziemlich viel offen ist?

00:13:06: Naja also jetzt in Verhandlungen wird dann wahrscheinlich sieben Zwanzig beschlossen ab achtundzwantig laufen.

00:13:10: aber ja da ist noch komplett unklar Und damit ist auch völlig unklar, wie viel Geld jetzt hinter dem Chips Sack II steht.

00:13:17: Und davon abgesehen vielleicht auch nochmal nur fürs Protokoll.

00:13:21: also das eine ist das finanzielle und das andere ist ja auch dass das eben dieser Vorschlag ist.

00:13:25: der muss dann noch durch den europäischen Rat, durchs Europäische Parlament.

00:13:29: da gibt es dann immer dieses Trilogverfahren.

00:13:31: Insgesamt ist das auch noch, bis man dann wirklich dieses Vertragswerk fertig hat.

00:13:35: Noch ein bisschen einen Weg!

00:13:37: Jetzt ist ja das finanzielle das eine, das strategische ist das andere und das würde ich mit dir zum Schluss gerne nochmal kurz besprechen.

00:13:42: Wir hatten neulich über die ZVEI-Studie gesprochen.

00:13:45: Die Grundaussage war dabei ziemlich deutlich.

00:13:48: also Europas Halbleiterbedarf wird sich bis zwanzig vierzig ungefähr verdoppeln Der Bedarf der europäischen Industrie sogar noch stärker wachsen.

00:13:55: Treiber sind hier die bekannten Themen Also Automotive Energie Robotik industrielle KI und Andere Und gleichzeitig sieht die Studie Lücken bei KI-Chips, Logikspeicher und Designkompetenzen.

00:14:06: Wenn man das jetzt mit dem Chips Act II oder dem Entwurf übereinanderlegt greifen die Papiere da gut einander bzw vielleicht noch wichtiger wie sie für dich die inhaltliche Verzahnung mit den strategischen Schwerpunkten der Hightech-Agenda Deutschland aus, die ja dann quasi die deutsche Halbletterstrategie ist?

00:14:23: Genau also zum ZVI-Papier, ja das stellt halt die Demandsite dar... Das passt dort.

00:14:28: Und die Hightech Agenda, eins der Ziele in der Hightec Agenda oder konkret auch in der Rotmap zur Mikro-Elektronik ist eine Mitwirkung beim EoChipSack.

00:14:35: Außerdem sind die Rotmaps sehr flexibel.

00:14:37: Aktuell gibt es da aus meiner Sicht nur eine mäßige Verzahnung... Zum Beispiel beim Thema Chipdesign, das ist ein wichtiges im ChipSexWire und auch in der Roadmap.

00:14:44: Das ist auch so gewollt oder es ist bei Design so.

00:14:46: Das Thema Original Excellence zum Beispiel ist nirgends wo drinnen eine Roadmap aber die wollen ja mit schreiben.

00:14:50: also das ist bewusst kein Vorwurf sondern es ist eine Aufgabe die da jetzt auch anzupassend die Roadmaps und die deutsche Mikrolektronik Strategie an den EU-Sache gleichzeitig mitzuschreiben.

00:14:59: denke ich dass wird passieren.

00:15:00: Da ist jetzt aber viel Arbeit vor allem im nächsten.

00:15:03: sechs bis zwölf Monate.

00:15:04: Ja, und dann hattest du ja am Anfang gesagt, du möchtest Komplexitätsreduktion betreiben?

00:15:08: Deshalb jetzt noch mal meine Frage zum Schluss.

00:15:11: Was ist jetzt Stand heute von all dem was Du gelesen hast und weißt?

00:15:15: dein Fazit also dein ganz persönliches Fazit?

00:15:18: guter Schritt richtiger Schritt?

00:15:20: Tatsächlich kann ich da nur sagen wie ich schon schatten sind schon ein paar gute Dinge drin.

00:15:23: Ich kann das aber nicht bewerten und will es auch nicht abschließend solange keine Zahlen dran sind egal welcher eine Budget KPI ist Ingenieurskrankheit sorry

00:15:33: Okay.

00:15:34: Also alles noch ein bisschen ... Unordentlich.

00:15:36: Und das bringt mich schon allein aufgrund meines Wortes der Woche zum zweiten Thema, denn wir waren unter anderem mit unserem Präsidiumsvorsitzenden Prof.

00:15:45: Frank Schönefeld aber auch mit Heike Wilson ebenfalls bei uns Mitglied im Präsidiom zu Gast beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum.

00:15:51: Das fand vom einund dreißigsten Mai bis Zweiten Juni in Batsaro statt und ich habe parallel zu den allerletzten Zügen des Events mit Festivalleiterin Juliane Nandra sprechen können und ich hab sie mal gefragt was ihr Fazit des diesjährigen OVFs ist.

00:16:06: Und das hören wir uns jetzt mal gemeinsam an!

00:16:08: Also ich muss sagen, in diesem Moment große Begeisterung hier kommt... Das OVf ist ja dafür bekannt dass ihr Politikwissenschaft und Wirtschaft zusammenkommt um auch etwas zu bewegen.

00:16:19: die Leidenschaft und die Offenheit, auch der Gestaltungswille, der in den letzten drei Tagen sich gezeigt hat ist einfach inspirierend.

00:16:30: Und ich hoffe dass alle, die heute hier das OWF verlassen mit neuem Schwung an ihre Aufgaben zurückgehen und sagen, lasst uns positiv auf das Ganze schauen!

00:16:39: Denn die Aufgaben sind da, die Probleme und Herausforderungen sind da aber... Die Chancen und das Potenzial ist eben auch da und wir müssen das gemeinsam ausschöpfen.

00:16:47: Jetzt haben Sie es gerade angesprochen, das Ostdeutsche Wirtschaftsforum ist ja kein Forum mehr für Ostdeutschland, sondern es ist quasi für die gesamte Bundesrepublik relevant.

00:16:55: Heute war der Kanzler zu Besuch – was können die ostdeutschen Bundesländer ganz speziell auch nicht nur zum Selbstbewusstsein der gesamten Nation beitragen?

00:17:04: Sondern auch inhaltlich beitragend, worauf man hier besonders stolz sein

00:17:08: kann?".

00:17:09: Also wir haben ja heute gehört dass hier Zukunft gestaltet wird.

00:17:12: Wir sprechen zu wenig darüber das in Ostdeutzschland schon Exzellenzzentren in Entwicklung sind, auch teilweise da geplant im Ausbau und im Wachstum.

00:17:23: Silicon-Section hier ist ja ein super Beispiel dafür.

00:17:25: Das haben wir heute gehört, dass jeder dritte Chip kommt aus Sachsen.

00:17:29: Also wenn man darauf nicht stolz sein kann worauf dann?

00:17:33: Wir haben die Herausforderung, dass wir jetzt nicht ganz vorne mitspielen in der Kain-Entwicklung.

00:17:39: Da wird der Abstand zu den USA schwer zu schließen sein.

00:17:42: aber das ist uns allen bewusst.

00:17:46: wenn es Kanzler Merz sagte, wenn wir es scharf und eine gewisse Unabhängigkeit global herzustellen ist ja auch trotzdem was geschafft.

00:17:52: Zurück zur Frage, was ist das Besondere in Ostdeutschland?

00:17:55: Silicon-Saxon hier als Beispiel und die Bildungslandschaft Forschung zum Bildungsandschaft im Allgemeinen denn wir reden über das Zukunftspotenzial Die Erfolge von hidden Champions, die wir auch in Ostdeutschland haben sind da.

00:18:10: Aber die garantieren ja noch nicht die Zukunft.

00:18:12: Das was die Zukunft ausmacht ist dass wir jetzt die Forschung und das die Talente fördern, an dem entsprechend die entsprechenden Universitäten und Forschungszentren haben.

00:18:20: Und in diesem Sinne können wir darauf besonders stolz sein, dass wieder ein Teil der Zukunft von Deutschland mitgestalten können.

00:18:26: Absolut!

00:18:27: Und jetzt haben Sie ja ein sehr spannendes Motto gewählt, was so'n bisschen Statusbeschreibung ist aber auch so'nn bisschen Handlungsanweisungen... Was würden Sie jetzt sagen, sind wir aktuell und auch nach diesen drei Tagen?

00:18:38: Und nach den Impulsen, die wir alle gehört haben.

00:18:39: Sind wir mehr in Ordnung oder sind wir mehr im Unordnung?

00:18:42: Also ich glaube, wir werden nie wieder in richtiger Ordnung sein, wenn es das überhaupt schon mal gab.

00:18:47: also das Leben als solche ist eine Veränderung und auch die Wirtschaft und die Politik ist Veränderungen.

00:18:53: In dem Sinne hoffe ich dass wir mit dem OWF dazu beigetragen haben ein bisschen mehr Orientierung in dieser neuen Unordnung zu finden diese aktiv zu gestalten und das dabei würde ich es dann auch sozusagen verlassen.

00:19:08: Vielen Dank!

00:19:09: So, du hast gehört, deckt sich das mit deinem Fazit?

00:19:13: Ja also tatsächlich ist es eine sehr gute Plattform schon zum Austausch.

00:19:21: Ich würde sagen aber soll ich jetzt nicht weiter vertiefen dass sie noch ein bisschen zu wenig genutzt wird im Sinne von wirklich konkreten Initiativen und dann Umsetzung Aber ist erstmal ne gute Platform.

00:19:30: Und es waren für mich zwei sehr erfahrungsreiche Tage.

00:19:34: Unten halber, den ich im Livestream gefolgt habe.

00:19:36: Genau du warst nämlich am Dienstag da nicht mehr da wo zum Beispiel Kassen Wildberger da war und auch der Bundeskanzler.

00:19:45: tatsächlich hab' ich ja den dritten Tag noch erlebt und fand dann wirklich dass das... Der erste Tag war an dem auch ein bisschen positive Stimmung durchkam.

00:19:53: Deshalb wundert mich das nicht, dass ihr Fazit am Ende kurz nach dem Event dann so war weil der dritte Tag hat wirklich noch mal so einen Drive gebracht.

00:19:59: aber es gab auch andere Stimmen rund um das OWF und auch zwei Studien.

00:20:04: eine davon war das Transformationsbarometer.

00:20:09: Obwohl die Unternehmen auf ein erfolgreiches Jahr zwanzig vierundzwanzig zurückschauen, sie trotzdem einigermaßen pessimistisch in die Zukunft schauen – also vierzig Prozent der Befragten erwarten künftig in keiner Branche ein besonders großes Wachstum.

00:20:21: Gleichzeitig aber und das ist es Verrückte!

00:20:23: Schätzen sechsundfünfzig Prozent das Potenzial Ostdeutschlands als groß ein?

00:20:30: Und es wird auch genau benannt, wo das liegt.

00:20:33: Nämlich unter anderem in wettbewerbsfähigeren Energiepreisen, insbesondere in Brandenburg.

00:20:38: da ist die Stimmung generell ein bisschen besser an Brandenburger.

00:20:41: Die BASF war zum Beispiel auf einem Panel zu Gast und war hier ein sehr schönes Beispiel.

00:20:45: Dann gab's noch eine andere Studie des IFO-Instituts Standort Dresden in Kooperation mit der Ostbeauftragten der Bundesregierung Elisabeth Kaiser, die alle drei Tage vor Ort war.

00:20:55: Diese Befragung zeichnete tatsächlich ein eher düsteres Bild, die grundsätzliche Frage der Studie unter dem Titel Ostdeutschlands Aufholprozess ist in Gefahr wahr, wie sehr der Osten wirtschaftlich gesehen aufschließen konnte und die betrachtete das Investitions- bzw.

00:21:11: Finanzvolumen ostdeutscher Firmen im Vergleich zum Westen aber auch den demografischen Wandel.

00:21:16: Und tatsächlich war mein Eindruck aber, dass das düstere Bild oder das sage ich mal teilweise zumindest der düsteren Bild gar nicht so unbedingt in den Gesprächen und Panels widerspiegelt wurde.

00:21:27: Ich spiele jetzt noch einmal einen O-Ton von Holger Lösch ein.

00:21:31: Er ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer beim BDI und Geschäftsführern vom Land der Ideen also der Initiative die hinter dem OWF steht und ihn habe ich auch mal gefragt ob er dieses Bild bestätigen kann und was er gesagt hat.

00:21:46: Das hören wir uns jetzt mal an!

00:21:47: Herr Lösch, drei Tage OWF sind vorbei.

00:21:49: Was ist Ihr Fazit nach diesen drei Tagen?

00:21:52: Ich glaube dass das OWF wieder seine Magie entfaltet hat die wunderbare Umgebung und gute Mischungen von Leuten.

00:22:00: sicher sind alle hergekommen.

00:22:01: auch der Titel war ja so eine Welt in Unordnung mit großer Sorge.

00:22:08: Auch die Umfragen die wir im Vorfeld gemacht haben haben gesagt okay sehr viele glauben an ein Potenzial der Wirtschaft in Ostdeutschland aber der Wirtschaft generell in Deutschland, aber eine sehr geringe Hoffnung, dass das Potenzial auch zu heben ist.

00:22:22: So ein Reflex auf die aktuellen Debatten, Reform-, geopolitische Bedrängungen etc.

00:22:29: Ich glaube, dass wir hier Diskussionen erlebt haben, wo die Menschen sehr gerne die Gelegenheit genutzt haben sich mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Branchen, aus anderen Zusammenhängen auszutauschen gegenseitig Zuversicht zu entwickeln.

00:22:46: Das ist so mein Eindruck, Wetter hat natürlich geholfen.

00:22:49: wir hatten wirklich drei tolle Tage hier und jetzt der Kanzler und der Digitalminister zum Abschluss.

00:22:55: das war natürlich noch ein Höhepunkt.

00:22:57: ich glaube dass es ein gutes OWF war und viele werden nach Hause fahren und sagen ja ich bin immer noch nicht total zufrieden mit dem wie alles läuft im Land aber so ein bisschen Hoffnung hoffe ich ist mitgekommen.

00:23:11: Sie haben die Hoffnung angesprochen, das hat noch eine Frage dazu.

00:23:14: Sie haben auch den Besuch des Bundeskanzlers angesprochen.

00:23:16: Das OWF hat sich wirklich zu einem Forum mit hoher Reichweite und auch mit politischer Relevanz entwickelt.

00:23:23: Was würden sie jetzt sagen?

00:23:25: Was können die ostdeutschen Bundesländer einbringen?

00:23:27: Auch in eine deutsche Wahrnehmung, weil diese Trennung Ost-West hat man hier natürlich gespürt.

00:23:33: Einfach aufgrund des Events.

00:23:36: aber was sind die Assets, die man auch von ostdeuten Bundesländern lernen kann und bei denen man auch sagen kann okay da geht man selbstbewusst und auch mit einem positiven Blick in die Zukunft eben jetzt in den nächsten Schritt oder eben auch in die zukunft.

00:23:50: ich bin ja nun höhbar kein Ostdeutscher.

00:23:53: Deswegen beobachte ich das natürlich aus einer westdeutschen Perspektive, liebe zwar seit vielen Jahren in Berlin.

00:23:59: Was mir so klar geworden ist in den letzten Jahren beim OWF ist dass diese Debatte die man so tief eingraviert hat, dass der Osten immer im Rückstand ist und immer aufholen muss.

00:24:09: Ich glaube die Debatte kann man echt hart aktiv legen.

00:24:12: wir haben einen Wettbewerb in Deutschland zwischen starken Regionen zu schwachen Regionen Und die verteilen sich relativ gleichmäßig zwischen Ost und West.

00:24:22: Das ist mal eine prägende Botschaft, die ich jetzt auch so mitnehme.

00:24:26: Was wir hier natürlich sehen – es gibt alte industrielle Kerne auf die man sehr gut aufbauen kann.

00:24:33: Man sieht das ja auch.

00:24:34: Maschinenbau, Chemnitz, Sachsen hat ja auch ne große Geschichte, dass Silikon-Saxony ein gutes Beispiel ist.

00:24:44: Wir haben die ganze Chemie, die dann wahnsinniger.

00:24:48: Also es ist eine wahnsinnige Grundlage für Bioökonomie der Zukunft, in Sachsen-Anhalt.

00:24:54: Das ganze Maritime Thema in Mac-Com oben... Es gibt da enorm großes Potenzial.

00:25:00: Es gibt ein paar Schwächen ja.

00:25:02: Die Kapitalvermögen teilweise auch eine relativ alte Unternehmerschaft also dieses junge Unternehmen vorangehen Da muss man weiter noch daran arbeiten.

00:25:15: Das gilt aber auch für andere Regionen im Rest von Deutschland, also ich glaube schon dass Ostdeutschland sehr viel mitbringt.

00:25:20: und was ich immer so interessant finde ist so dieses naja.

00:25:25: viele ostdeutschen Unternehmer und Arbeitnehmer haben eine Erfahrung in Umgang mit schwierigen Umständen Also eine gewisse Erfindungsreichtum, eine gewissen Resilienz.

00:25:38: das finde ich so ganz spannend bin mir nicht ganz sicher ob es dafür so ein statistisches Gelegt gibt.

00:25:44: Aber die Idee finde ich eigentlich ganz spannend und darauf kann man aufbauen, aber in Summe muss ich sagen insbesondere auch in der Schlüsselfunktion zu den osteuropäischen Nachbarn werden ja die Polen und die Tschechen hier sehr intensiv.

00:26:02: da hat Ostdeutschland enormes Potenzial.

00:26:05: Und die letzte Frage befinden wir uns eher in einer Ordnung oder eher in eine Unordnung?

00:26:10: Naja, gut.

00:26:11: Eine Welt ist nie komplett in Ordnung.

00:26:14: Das ist... Ist es immer irgendwas los?

00:26:17: Ich meine die Römer hätten auch nicht gedacht dass sie nur noch im Geschichtsbuch stattfinden vor zweitausend Jahren.

00:26:24: Also ich glaube da muss man sich daran gewöhnen.

00:26:28: Die Welt wie Menschheit ist ein super dynamisches System.

00:26:32: Aber ich würde schon sagen das wir aktuell aufgrund der unterschiedlichen Krisen, Herausforderungen, Veränderungsprozesse.

00:26:40: Also schon eine besonders unordentliche Welt auch

00:26:45: haben.

00:26:46: Die wird sich eindränken und sie wird anders sein als vorher.

00:26:50: Hoffentlich wird sich aber so eindrenken dass für uns in Deutschland auch was Gutes dabei herauskommt.

00:26:54: Ganz herzlichen Dank!

00:26:55: Danke!

00:26:57: Bist du da noch etwas ergänzen?

00:26:58: Ja, ich möchte dort explizit einen Shoutout machen an Optonet in Thüringen.

00:27:03: Also das Photonic Cluster – wir sind ja ein Gold-Leber-Cluster als Silicon-Sex-Need.

00:27:06: Das sind die Ancoe und den Nora mit dem Photonic-Clustor OptoNet in Thuring auch.

00:27:12: Hat in seiner Aufstellung gefehlt ganz wichtige Branche, auch eine Zukunftsbranche.

00:27:15: Und auch da ist der Osten in diesem Fall gut aufgestellt.

00:27:19: Das möchte ich gerne noch gänzen dazu.

00:27:20: Ansonsten schließe ich mich dem allen an!

00:27:23: Genau.

00:27:23: Tatsächlich war Silicon Saxony, aber trotzdem in aller Munde.

00:27:26: natürlich beim sächsischen Wirtschaftsminister Dirk Pante, der mit vor Ort war, aber auch bei Fraunhoferpräsident Holger Hanselka, Bundesminister Kasten Wildberger hat Silicon Saxonie besprochen und sogar der Kanzler vielleicht auch hier.

00:27:39: jetzt nochmal abschließend die Frage um es nicht so lang zu machen wenn du die zweieinhalb Tage OWF für dich zusammenfasst was war dein Fazit?

00:27:47: Ich habe es schon gesagt und wiederholste nochmals eine wichtige Plattform, um Themen zu besprechen.

00:27:51: Aber jetzt echte neue Lösungen oder Initiativen habe ich ein bisschen vermisst.

00:27:55: Ist ja auch ein Selbstvorwurf, müssen wir auch gucken was man da mehr machen können, was man besser machen kann.

00:27:58: nächstes Jahr aber ist das eine super Plattform zum Austausch zwischen Politik und Wirtschaft mit einem Fokus, aber kein ausschließlichem Fokus mehr auf aus Deutschland.

00:28:08: Uns fehlt es manchmal so ein bisschen an Mut und Zuversicht, das ist glaube ich nichts Neues.

00:28:11: Und typisch Deutsch.

00:28:12: Das wurde auch zum Beispiel im Unterschied zu dem polnischen Wissenschaftler deutlich der gesprochen hat am Tag eins.

00:28:18: die Probleme die wir haben sind liegen gar nicht so sehr auf Landesebene.

00:28:22: Das haben wir auch gerade im Urton von Holger Lösch gehört sondern sind eher gesamtdeutsch.

00:28:26: also hohe Energiekosten langwierige Genehmigungen aufgeblitter Verwaltungsstrukturen und nicht zuletzt so ein strukturelles Misstrauen gegenüber dem Unternehmertum.

00:28:33: diese Punkte wurden mehrfach genannt.

00:28:36: Ja, auf der einen Seite gibt es Herausforderungen die es zu lösen gilt aber ich sage mal das ist ja auch eine Chance und bietet Möglichkeiten.

00:28:44: Und da ich ja grundsätzlich optimistisch bin dann bin ich am Ende doch mit einem einigermaßen positiven Bild rausgegangen.

00:28:59: Semiconductor Industry Association.

00:29:01: Gemeinsam mit Deloitte, der Titel ist Powering AI.

00:29:04: Der nimmt sich einen KI-Server vor und schraubt ihn praktisch auf?

00:29:08: Was ist die Kernbotschaft?

00:29:10: Die passt eigentlich in Einsatz und es passt auch super zum Chipsekt.

00:29:14: Heißt nämlich ohne Chips keine KI.

00:29:16: Spannend wird's aber dort bei den Zahlen.

00:29:18: Ich hab ja beim Chipsek bis zu den Zahlen vermisst.

00:29:19: Dort sind Zahlen drin jede Menge!

00:29:21: In einem einzigen KI Server REC, also so ein Schrank im Rechenzentrum stecken über viertausend Fünfhundert verbauten Chips und die bestehen wiederum aus rund zwanzigtausenden einzelnen Dice, also kleinen Siliziumplätzchen.

00:29:35: Und der Punkt?

00:29:36: Etwa fünfundantiech Prozent des Materialwerts eines Racks!

00:29:40: Also der eine Schaltschrank nicht das gesamte Datencenter aber der Schaltsschrank sind Halbleiter.

00:29:47: Beim gesamten Rechenzentrum ist Chips immer noch mehr als die Hälfte, aber im Schaltschanck fünfundantiechs Prozent.

00:29:54: Und hier auch noch wichtig Da reden wir eben nicht nur über die großen Kali-Beschleuniger, sondern der ganze Stack.

00:29:59: Die nehmen das auch sehr schön auseinander.

00:30:01: über die Technologieknoten wirklich... Man braucht die Advanced Logic Notes ja aber man braucht dem auch den Memory.

00:30:06: und ganz wichtig aus sechssicher, aus deutscher, aus europäischer Sicht, man braucht eben auch diese Mature Notes in den AI Data Center.

00:30:13: Das ist nochmal ein Argument dieses stärken zu stärken.

00:30:17: Power Electronics als großes Schwagwort hier Und insgesamt wächst das alles noch?

00:30:22: Die Studie dort von die Leute spricht Davon, dass bis zu zwanzig dreißig rund vier Billionen – also was ist das dann?

00:30:29: Viertausend Milliarden in den Bau von KI-Rechenzentren fließen.

00:30:33: Davon bis zu zwei Komma acht Billion allein in Halblater und Hardware.

00:30:37: Also die KI treibt den Markt auch in Segmenten, die man jetzt wenn ein bisschen tiefer einschaut nicht als KI Chips originär bezeichnen würde sondern als.

00:30:47: manche nennt es ja sogar alte Technologie.

00:30:50: Das ist Quatsch!

00:30:52: nur weil es ein bisschen andere Knotengrößen sind.

00:30:54: Die KI und die Asian Sender sind auch dafür ein großer

00:30:56: Treiber.".

00:30:57: Jetzt hast du gesagt, dass der Beschleuniger für über siebzig Prozent des Halbleiter-Werts steht?

00:31:01: Warum macht denn der Report so einen Thema aus den vielen kleinen billigen Bauteilen?

00:31:21: nur ein Zehntel ist, aber ohne die läuft eben nichts.

00:31:24: Stabile Stromversorgung ist extrem wichtig!

00:31:28: Deswegen stellt die Branche auch die Stromarchitektur gerade um oder aus Startups.

00:31:32: alles was sich im Thema Strom-Versorgung Rechenzentrum dreht ist ein riesengroßer Wachstumsmarkt.

00:31:36: das zahlt auf wieder direkt einen hier auf die Region stichwort Smart Powerfab.

00:31:41: da kommt Infinienspiel.

00:31:42: und natürlich auch neue Materialien wollen wir jetzt aber nicht vertiefen.

00:31:45: Komplexitätstraduktion wie Silicium Carbit Geilm Nitrit

00:31:48: etc.,

00:31:50: Auch das wird angesprochen.

00:31:51: Also mal reinschauen in die Studie, wir verlinken die ist ein bisschen untergegangen glaube ich mit Jaal im Chips Act und anderen Themen.

00:31:59: Ja, und dann gehen wir bei Kurze News zwei nach Frankreich am Montag.

00:32:02: Also am ersten Juni lief in Versailles der Choose-France-Gipfel Macron's jährliche Investoren Show mittlerweile die neunte Ausgabe Und diesmal gab es einen Rekord.

00:32:13: Unternehmen sagten insgesamt dreiundneinzig Milliarden Euro an Investitionen zu verteilt auf einundsebzig Projekte und mit über fünfzehntausend erwarteten Jobs.

00:32:22: rund eighty-five Prozent davon zielen auf künstliche Intelligenz und Rechenzentren.

00:32:26: Der größter Einzelpost oder der größte Player in diesem Game war die Softbank mit forty-fünf Milliarden Euro für Rechenzentren in Nordfrankreich.

00:32:35: Perspektivisch wollen sie sogar bis zu seventy fünf Milliarden geben, halbleite relevant!

00:32:39: War vor allem ein Termin am Rande.

00:32:42: In Le Barb bei Bordeaux legten Foxconn also der französische Verbindungsspezialist Radial und Thales den Grundstein für ihr Gemeinschaftsunternehmen Tessalia.

00:32:52: Der Name spielt auf Die Steinchen eines Mosaics an.

00:32:55: vom lateinischen Tessellak kommt das und es geht um fortschrittliches Chip-Packaging, also konkret um Systeme in Packages.

00:33:04: Und über zweieinhalbfünfzig Millionen Euro Investitionen soll es hier bis zwanzig dreiunddreißig geben.

00:33:08: Rund achthundert Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

00:33:10: Produktionsstaat ist für Ende Zwanzig neunundzwanzig geplant und dann sollen dort mehr als fünfzig Millionen Bauteile pro Jahr gefertigt werden.

00:33:19: Angekündigt hatte Macron das ganze übrigens schon beim Choose France.

00:33:23: Jetzt diese twohundfünfzig Millionen Euro, neben dreieinneunzig Milliarden.

00:33:29: Das klingt ja fast wie eine Randnotiz.

00:33:30: Warum ist das aber trotzdem ein strategisch interessantes und vor allem wichtiges Thema?

00:33:36: Naja es ist eine Chip-Fabrik auch wenn's Packaging ist.

00:33:39: Advanced Packaging!

00:33:39: Und wir sind was Chippening.

00:33:40: deswegen müssen wir uns hier mit besprechen.

00:33:42: Es ist auch so in den letzten Medialen nicht überbeleuchtet worden.

00:33:45: an dem Montagabend bauen wir beide im Barzaro.

00:33:47: ich habe es nicht mitgekriegt.

00:33:48: Ich hab noch nicht mal den Choose France gefüttert.

00:33:51: medial besonders beleuchten Mitte kriegt Obwohl.

00:33:54: das war eine sehr interessante Sache, Stichwort Bedarf.

00:33:57: Wie gesagt ist das Thema Packaging auch ein Bestand auf dem Shipsack.

00:34:00: Das ist ein Projekt was offiziell noch im Shipsacke eins läuft also einen sogenannten O-Sat Outdoor Assembly in Test Foxconn macht mit der taiwanische Hersteller Thales.

00:34:10: also die Fans spielten Thema.

00:34:12: ich habe sogar nicht ganz vor kürzester Berichterstattung aus Frankreich gesehen, die das quasi eins zu eins auf den Rafaal gemappt haben.

00:34:18: Also auf dem Kampfjet.

00:34:20: Das ist ein bisschen zu kurz gesprungen aber es gibt eine ganz klare Verbindung auch in diesem Packaging-Bereich, auch im Defensebereich und strategisch wichtiges Projekt für Europa.

00:34:29: deswegen... Ja, wollte ich Sie ja gerne mit angesprochen haben.

00:34:32: Dann

00:34:32: kommen wir zur letzten kurze News für die heutige Folge und wir wollen darüber sprechen dass die EU vorhat der Pax Silica Initiative beizutreten.

00:34:41: über Pax-Silica hatten wir immer schon mal wieder gesprochen.

00:34:44: also ist die US-amerikanische Initiative zur Sicherung der Halbleiter Lieferkette und zwar von den Rohstoffen bis halt zur Fab.

00:34:52: Wie bewertest du diese News?

00:34:55: Als unterbelichtet in der medialen Wahrnehmung, weil die hängt eigentlich ganz eng mit dem Chipsack zusammen und normalerweise geht das Hand-in-Hand.

00:35:05: Der US-Botschafter in der EU, Andrew Patzter, Putzter?

00:35:10: Keine Ahnung wie man richtig aus Patzta wahrscheinlich, PUZDR.

00:35:14: Er hat sich, er hat es ganz stolz dargestellt dass man jetzt mit der EU tatsächlich in Verhandlung ist.

00:35:18: Wie gesagt wir haben ja mehrfach darüber gesprochen.

00:35:21: Die Paxilika ist eine Erklärung, sie ist keine legal bingende Verpflichtungskeienvertrags.

00:35:26: in Erklärung, aber eine Erklärungen über Zusammenarbeit für Souveränität.

00:35:30: Darüber hat die EU, ich weiß nicht wie viele Seiten das sind, hunderte Seiten im Taxorientier-Akt veröffentlicht?

00:35:36: Die Paxilika als Initiativ ist noch nicht mal in Ognafusenote erwähnt, nirgendswo.

00:35:41: Also erstaunlich dass es von US Seite wird gespielt und sie noch ganz stolz, dass die EU jetzt mich mit an Bord haben, wären Sie ja nicht wenn wir nicht noch in irgendeiner Art und Weise relevant werden.

00:35:51: Von der EU-Seite wird Paxilica aber gar nicht erwähnt.

00:35:54: Also das ist das, was mich ein bisschen schlutzig macht.

00:35:56: Ansonsten wird es am achten Sechsten.

00:35:58: jetzt glaube ich offiziell.

00:35:59: da versuchen wir mal noch rauszufinden, was dann für Berichterstattung gibt.

00:36:02: also vielleicht dreht man nächste Woche nochmal drüber.

00:36:04: heute ja kurz News.

00:36:05: Komplexität reduzieren und vor allen Dingen Längen einkürzen.

00:36:09: insofern soll es sich erst verreichen.

00:36:12: Und sonst so?

00:36:13: In Deutschland hat sich eine neue Allianz für autonomes Fahren gegründet.

00:36:16: Mit dabei sind unter anderem NVIDIA, Uber, Volkswagen Bosch, Mobile Eye und weitere Technologie- und Mobilitätsunternehmen.

00:36:23: Ziel ist es, die Entwicklung und Einführung sogenannte Robotaxis zu beschleunigen – also Fahrzeuge, die vollständig autonom unterwegs sind und ohne Fahrerpassagiere befördern können.

00:36:32: Die Initiatoren argumentieren, dass Europa bei autonomen Mobilitätsdiensten gegenüber den USA und China ins Hintertreffen geraten könnte wenn Entwicklungen, Regulierung und Markteinführungen nicht schneller vorankommen.

00:36:43: Die Allianz fordert deshalb bessere Rahmenbedingungen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Industrie, Politik und

00:36:49: Forschung.".

00:36:52: Ja Frank, dann wollen wir noch ganz kurz auf die nächste Woche gucken.

00:36:56: Du hattest ja neulich schon mal angesprochen am Montag und Dienstag finden in Freiberg die Freibergg Silicon Days statt.

00:37:03: ich glaube du bist am Montage mit vor Ort, ne?

00:37:06: Ich wollte eigentlich auch mitkommen mal gucken ob ich ein paar Interviews führen kann.

00:37:08: So, sonst noch was im Kalender?

00:37:10: Genau.

00:37:10: Freiberg Silicon des am Montag ist die Deadline für das Chip Design-Kompetenzzentrum.

00:37:15: Also da wird der bundesweite Antrag eingereicht auch am Montagsamachten und dann ist am Mittwoch die Jahrestarkung von Frauenhofer in Leipzig.

00:37:23: Da geht es nicht nur um Mikroelektronik aber auch also alle Frauenhofinstitute treffen sich im Mittwochsabend und am Freitag werden wir unsere neue Folge schon im Kasten haben, dass noch nicht besprechen können.

00:37:34: Es ist eine ITRI-Tagung in Berlin, also ITRI ist ja das Taiwanische Forschungsinstitut und die haben eine Tagung in Berlin nächste Woche Freitag.

00:37:45: Also ein voller Kalender.

00:37:46: wieder mal schauen wie man dann am Donnerstag was wir da alles besprechen und was es da noch für sonstige weitere News gibt.

00:37:53: Genau, und dann vielleicht noch ein ganz anderer Tipp.

00:37:55: Am Samstag in Dresden im Kinom Kasten gibt's einen Filmscreening von A Chip Odyssey.

00:38:00: Gibt es auch eine Panel-Diskussion danach?

00:38:02: Und ja da wird so'n bisschen die Entwicklung von Taiwan als wichtigster oder einer der wichtigsten Halbleiter Standorte der Welt nacherzählt.

00:38:12: du bist dort mit auf dem Penel unter anderem auch Steffen Rietzl von der Wirtschaftsförderung in Dressen Professor Staudinger von der TU Dr.

00:38:19: Goldberger vom Sex & Science Liaison auf das Taiwan und der sexisch-thaiwanesische Professor Shuchen Li von der Sexisch-Taiwanese Gesellschaft, der TU Dresden.

00:38:31: Genau!

00:38:32: Also ich würde sagen, der wichtigste Standort ist so ein ganz ähnliches, wenn finde ich jetzt gleich statt, deswegen muss ich jetzt auch weg.

00:38:37: Gleicher Film, anderes Kino, auch ein Panel an der Besetzung.

00:38:41: Christian Koetsch wird mit dabei sein, der ISPC-Direktor und Dr.

00:38:45: Wu, der Vertreter von Taiwan in Deutschland.

00:38:48: Und deswegen sage ich Dank An dich für die Vorbereitung.

00:38:52: Ich sage wie immer Dank an alle Hörerinnen und Hörern, stelle heute fest Schande über mich auf meinen Haupt, dass ich hier Eingangs gar nicht begrüßt habe.

00:39:01: Also umso herzlichere Verabschiedung!

00:39:03: Und wie immer freue ich mich über Feedback und sage schon mal Tschau Tschau

00:39:07: Dann von mir, vielen Dank fürs Zuhören wie immer.

00:39:09: Vielen dank an Matthias für die Post-Production und wir hören uns nächste Woche hoffentlich.

00:39:13: wenn ihr diese Folge gut fand dann empfehlt sie doch gerne in eurem Netzwerk.

00:39:17: Wenn ihr was zu kritisieren habt dann schreibt uns wie immer ein redaktion atzlican-saxony.de.

00:39:22: Und damit sage ich vielen dank frank und ciao ciao bis zum nächsten mal.

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