#71: 288 Millionen Euro für Zeiss und Zadient; ITF World, imec Industry Roadmap & Czech Semicon Days; ZVEI-Studie

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00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei What's Chippening, dem Podcast der einmalwöchentlich Halbplatter News erklärt und einordnet.

00:00:09: Ihr hört Folge seventy-einund und das sind unsere Themen!

00:00:12: Neue EU-Chipsegg-Projekte in Deutschland, zweihundertachtundachzig Millionen Euro für Zeiss & Zadeong ITF World Die Vorstellung der Almec Industry Roadmap und Jacks Semicondays Neue ZVEI Studie sieht in Europa verdoppelten Halbleiterbedarf bis zwanzigvierzig.

00:00:27: Und außerdem in dieser Folge Hightech Agenda.

00:00:30: Bundesministerin Behr stellt die Technologie-Rotmaps vor, Moor for Power EU Flaggschiff für Leistungselektronik unter Infinienführung gestartet und Tata Electronic Sport – dreihundert Millimeter FAP in Indien und kooperiert mit ASML.

00:00:43: Mein Name ist Julia Nitschner und gemeinsam mit Frank Bösenberg spreche ich wie immer über die wichtigsten Halbplatte News der Woche damit ihr nicht nur bestens informiert ins Wochenende sondern vor allem auch in die neue Woche startet.

00:00:54: Bleibt also dran?

00:00:55: Es lohnt sich!

00:00:57: Hallo Frank!

00:00:59: Hallo Jujja!

00:01:01: Der einundzwanzigste Fünfte, es ist siebzehn Uhr elf und wir nehmen unseren Podcast auf.

00:01:05: Es wird eine lange Folge deshalb mache ich's kurz.

00:01:07: was ist dein Wort der Woche?

00:01:09: Meinem Wurde-Woche hätte Rotmab sein können oder könnte das sein?

00:01:12: aber in Prag gehört dass dies Civilization also wie zivilisation aber mit SI wie Silizium von.

00:01:18: Das ist mein Wurt der Woche auf Deutsch.

00:01:20: dann civilization.

00:01:21: wahrscheinlich fand ich schlustig.

00:01:23: Was is Deins?

00:01:24: Meines ist Stimmung hat tatsächlich nichts mit meiner Stimme zu tun die so'n bisschen leidet heute Sondern mit der eigentlich ganz guten Stimmung, die ich irgendwie beim Lesen der News hatte.

00:01:34: Weil ich das Gefühl hatte in dieser Woche hat sich ein bisschen was bewegt in der Halbleiterwelt.

00:01:38: Ja, warum nicht?

00:01:39: Was los?

00:01:39: Wir mussten auch eins oder zwei News rausfiltern...

00:01:42: Genau!

00:01:43: Sorry schon mal dafür!

00:01:45: Genau.

00:01:46: Und passend zur guten Stimmung starten wir gleich mal mit einer richtig guten News, und zwar aus Brüssel!

00:01:51: Die EU-Kommission hat am zwanzigsten Mai grünes Licht gegeben für zweihundertachtundachzig Millionen Euro deutsche Beihilfen – und zwar für zwei sogenannte First of a kind Anlagen in der Halbleiter Wertschöpfungskette.

00:02:02: Zweihundertzwanzig Millionen davon gehen an Karl Zeiss in Oberkochen in Baden-Württemberg für das Projekt HNA at Scale also den Aufbau einer Anlage zur Fertigung der nächsten Generation von EUV-Optiken für ASML.

00:02:16: für die High-NA und nach allem, was wir wissen perspektivisch auch für die Hyper-NA Systeme.

00:02:21: Und sechsohnsechzig Millionen gehen an Sallion.

00:02:24: also ich hoffe das spricht nun so aus ist nämlich eigentlich ein französisches Unternehmen.

00:02:28: Also Sallions Materials Europe in Bitterfeld in Sachsen-Anhalt für das Projekt SIGPRO eine First of a kind Fabrik für ultrarreines Sidi zum Kabit mit einem geschlossenen Prozessgaskreislauf.

00:02:41: Beide Projekte wurden im Rahmen der deutschen Ausschreibung von November zwanzig vierundzwanzig vorausgewählt.

00:02:45: Es sind das dritte und vierte Projekt aus diesem Call, dass jetzt von Puzzle freigegeben wurde.

00:02:51: Frank mich würden mehrere Punkte interessieren.

00:02:53: also erstens kannst du H&R Scale einordnen?

00:02:57: was genau ist hier?

00:02:58: first of a kind denn Zeiss ist ja schon seit Jahrzehnten Hauptlieferant der UV Optiken für ASML oder einer der wichtigsten Lieferanten.

00:03:07: und zweitens Sadeon kannten wir bisher nicht so prominent, also mir zumindest war das Unternehmen vorhin nicht bekannt.

00:03:14: Was machen die und warum bekommt Bitterfeld jetzt eine SICK Materialfabrik?

00:03:20: Okay lasse ich mal kurz noch ein bisschen die Inhalte der Pressemitteilung wiedergeben oder der Pressemeldung und dann noch ein bissel den Hintergrund dazu.

00:03:26: Also erstens HNA Scale by Zeiss Das ist der Industrialisierungsschritt der sogenannten Optischen-Säule dem englischen Optical Column für ASMLs Nächste UV-Generation, also teilweise aktuelle das high NA.

00:03:42: Kurze Begriffsklärung, optische Säule ist eine ganze Reihe von Spiegeln, wenn ich mal sage noch einfach die Optiken von Zeiss, die dann in den ASML Maschinen sind.

00:03:51: Wir haben in früheren Folgen schonmal über diese EOBs extrem ultraviolet Litographie gesprochen und auch über die Zahlen, die damit verbunden sind.

00:04:08: Also High-NA aktuelle Generation ist gerade in der Diskussion, hat man glaube ich letzte oder vorletzte Woche das TSMC gesagt hat naja sonst noch zu teuer.

00:04:17: Auf der ITR Föhrt kommen wir doch noch dazu und es auch schon das nächste Hyper-NA mit Nullkommasiebenfünf-NA dann bestätigt.

00:04:22: wieder zurück zur Zeiss.

00:04:24: die Optiken dafür werden bei Zeiss SMT in Oberkochen gefertigt und genau dort soll jetzt eine Industrialisierungslinie hochgezogen werden.

00:04:31: Fürst für Kein ist hier nicht der Spiegel an sich sondern die industrielle Fertigung, also das wirklich in Stückzahlen zu machen.

00:04:38: Das sind ultrapräzise extremst genaue Optikbaugruppen in ausreichenden Stückzahlungen.

00:04:46: Nicht nur einmal sondern mehrfach und zwar so dass es auch ökonomisch lohnt hochzuziehen.

00:04:51: Industrialisierung.

00:04:52: Da ist der Gegenstand von diesem Viertelprojekt.

00:04:55: wir reden hier über Oberflächen mit der Genauigkeit im Pico-Meter Bereich Also fast eine Atomenlage.

00:05:00: Das ist Wahnsinn!

00:05:01: Die Zweiundundzwanzig Millionen sind ein Direktzuschuss, also das ist das was die an Fördermiseln bekommen und im Gegenzug muss ich Zeit im Fall in der Lieferkettenkrise zur prioritären Belieferung verpflichten.

00:05:14: Das ist auch ein bisschen quatsch weil deine Frage mit dem Fürster verkeint.

00:05:17: Spannend wäre hier ein Second Offekind!

00:05:20: Weil hier haben wir eigentlich nicht wirklich eine Kooperation, das ist eine Weiterentwicklung.

00:05:23: Eine

00:05:24: absolut kritischen Komponente in der gesamten Halbleiter Wertschöpfungskette.

00:05:27: CD-End ist übrigens auch diese IPF zu einer Spezialform.

00:05:31: Es gibt zwei Möglichkeiten im EU CHIPS Act entweder Open European Foundry – das waren die ersten beiden Projekte Global Foundries und XFAP oder IPF Integrated Production Facilities.

00:05:40: Beide Projekty sind sogenannte IPFs.

00:05:43: Wer sich tiefer für die IOW-Details interessiert, da gibt's eine ganz ausgezeichnete Bittrauschenfolge mit Dr.

00:05:49: Albert Feuth von SICE bei der das alles super erklärt wird.

00:05:52: Wir verlinken das ... Ich hab sie noch mal rausgesucht, dies aus dem Dezember zwanzig vierundzwanzig.

00:05:56: Super auch mit Beispielen et cetera.

00:05:58: Das zum Ersten, zweitens...

00:05:59: Was nicht heißt dass man das sofort versteht?

00:06:01: Weil ich habe die Folge nämlich gehört und am Anfang denkt man doch ja, der erklärt das wirklich super!

00:06:05: Das ist alles ganz einfach und dann wird es aber klar.

00:06:08: Also

00:06:08: irgendwann wirds richtig kompliziert.

00:06:10: Ja, ich fand die super.

00:06:12: Ich sage Cedians, du sagst Sarrianga.

00:06:14: Wir haben uns ein bisschen unterhalten im Vorgespräch.

00:06:17: Wie rum ist es richtig?

00:06:18: Keine Ahnung!

00:06:18: Es ist tatsächlich weniger bekannter Name.

00:06:21: Ich hatte sie schon mit auf dem Schirm weil nämlich einer aus dem Boot der Wolframm-Trescher ist.

00:06:26: Sie sitzen in Bitterfeld und bauen dort eben einen Werk für das ultrareine Silizium Capit.

00:06:32: Also eine extrem hohen Reinheit.

00:06:34: Das ist das Basimaterial aus dem dann die SIG, also so genannte Silizia Capit gezogen, dann geschnitten werden die wiederum die Grundlage für die Leistungs-Elektronik also Siegbauelemente sind.

00:06:47: Wenn man sie sucht findet man gar nicht die CDN Materials Europe GmbH das ist das was in der Preise Mitteilung steht sondern auf LinkedIn findet man nur die CDEN Technologies.

00:06:57: die domain ist cdn.com und dann finden wir raus dass die in Frankreich sitzen Das Werk eben im Bitterfeld wobei lustiger Fakt Auf der Website steht Leipzig als Standort.

00:07:08: Ich nehme an, das ist einfach ein Fehler in einem Ding.

00:07:12: Sie haben auch keine News-Abteilung.

00:07:13: Technische Fakten finden man dort aber ansonsten ist es ein bisschen dünn.

00:07:16: Es ist deswegen wichtig weil Leipzig natürlich noch Sachsen, Bitterfeld Sachsen-Anhalt also für... ich weiß dass wir auch ein paar Hörer und Höreren aus dem Ausland haben.

00:07:25: Bitter Feld ist die Nachbarregion politisch von Sachsen in Sachsen Anhalt Und es ist ein großer Chemie-Standort war das ZDDR-Seiten.

00:07:33: Also Chemiekompetenz da vom Gutlicht der Grund warum sie dort sind.

00:07:36: Eine inhaltliche Sache noch.

00:07:38: Die Gewinnung ist dort ein zirkulärer Prozess, also die Prozessgase werden zurückgeführt und wiederverwendet.

00:07:43: Das ist energieeffizienter, ressourcenschonender und auf Dauer eben auch wirtschaftlicher.

00:07:48: Es liegt zum Kapitel.

00:07:50: Der Rohstoff ist heute schon ein Engpass-Rohstoff für Leistungs-Elektronik oder zumindest extrem nachgefragt und es gibt in Europa aktuell zu wenig Hochreines Basismaterial.

00:08:03: Der Markt wird heute dominiert von amerikanischen und chinesischen Anbietern.

00:08:06: Insofern haben wir die für ein neues europäische Standbein an genau diesem potenziellen Showpoint.

00:08:13: Drittens die größeren Linien, das ist auch ein interessanter Fakt aus der Pressemitteilung der Kommission.

00:08:17: Wir verlinken mit diesen beiden Entscheidungen sind wir kumuliert bei rund dreizehn-kommann neun Milliarden Euro genehmigter Beihilfe unter dem EU Chips Act I. Wie gesagt sagt die Kommission selber in der Pressemetteilung.

00:08:30: Warum ist es spannend?

00:08:31: Weil bisher häufig die gesamten achtzig Milliarden als Public und Private also die Gesamtprojekte zusammen an die Art kommuniziert wurden.

00:08:39: Die dreizten Kommann Neuen Milliarden sind nur die Zuschüsse und es steht auch in der Pressemitteilung, kommen nicht von einer Kommission voran und verteilen sich über die Mitgliedsstaaten.

00:08:48: Und zwar nur für Säule zwei.

00:08:50: da waren mal original wenn man das raussucht grob dreißig Milliarden vorgesehen laut den alten Folien.

00:08:55: Da fehlen also selbst wenn ich die knapp zehn Milliarden von Intel noch als fluctuierend oder rausfällt da immer noch was zu den mal original angekündigten Dreißig-Milliarden.

00:09:06: Wie auch immer das sind jetzt insgesamt auch das ist klar dreizehn Einzelentscheidungen EoGypsact und eben nicht nur die großen Fab-Projekte wie ESMC oder Infinien, sondern jetzt auch schon Zuliefer entlang der Lieferkette.

00:09:16: Optik, Material, Tools war original gar nicht so gedacht glaube ich aber ist natürlich sinnvoll und offenbar gäbe es die aktuellen Richtlinien auch her.

00:09:24: Auch die ZVI Studio sprechen wir dann drüber.

00:09:28: Europa eben nicht nur FAPS subventionieren sollte, sondern strategisch auch die Glieder der Wertschiffungskette an denen wir potentiell besonders verrundbar sind.

00:09:36: Genau und auch das Feedback zum Chips Act I ging ja in diese Richtung, dass man entlang der gesamten Wertschöpfungskatte denkt und auch fördert.

00:09:44: Aber insgesamt erstmal sehr gut.

00:09:46: Du hast jetzt von dreizehn genehmigten Einzelentscheidungen gesprochen, also von der EU-genehmigte EinzelEntscheidung.

00:09:53: wenn wir jetzt mal so grundsätzlich als Fazit, na das fällt ja eben alles wie du gesagt hast in ChebSect I auf Zeit und die Geschwindigkeit gucken?

00:10:02: Wie würdest du jetzt so grundselt sich denen?

00:10:04: Ich sag mal Puls schlag der EU Kommission in den vergangenen zwölf Monaten da einschätzen tut sich da was geht es zunehmend schneller.

00:10:11: Also hat man verstanden, dass man eben auch jetzt auf Geschwindigkeit setzen muss?

00:10:15: Naja noch mal ganz kurz zur Einordnung.

00:10:17: die beiden Projekte jetzt das ist nicht nur Puzzle sondern Zusammenspiel.

00:10:20: Die Antragsteller dann die deutsche Bundesregierung von dort kommt das Geld und in Puzzles ist es DG Connect und DG Competition.

00:10:26: alle zusammen müssen sich irgendwie einigen.

00:10:28: wir stimmen also auch als Systeme die Geschwindigkeit.

00:10:30: Und ganz konkret die Richtlinie auf die sie sich beworben haben wurde im November vierundzwanzig veröffentlicht.

00:10:34: Jetzt ist Ende Mai also ungefähr achtzehn Monate.

00:10:38: Das ist zwar schneller als das was Form-Chip-Sect bei IPCI schon mal das gedauert hat.

00:10:44: Aber, und das sage ich mit Verweis auf die ZVI-Studie immer noch zu langsam für den globalen Wettbewerb.

00:10:48: Die Studie fordert oder zeigt dass in Europa zwölf bis vierundzwanzig Monate sind und fordert sieben bis neun Monate als Zielmarke.

00:10:56: also schneller geworden aber noch nicht schnell genug

00:11:00: Genau, also ich denke das kann nicht oft genug gesagt werden.

00:11:03: Nicht schnell genug.

00:11:04: zur ZVI-Studie kommen wir gleich noch.

00:11:06: Wir haben aber vorher noch unseren Newsblock II und da haben wir heute wieder ein paar Meldungen gebündelt – und zwar entlang einer Kleinen!

00:11:13: geografischen Achse, und zwar zwischen Antwerpen und Prag.

00:11:16: In Antwerfen war diese Woche die ITF World das alljährliche IMEC-Technologieforum und in Prag waren die Czech Semicondays.

00:11:25: Fokus lag da am neunzehnten Mai oder auf dem neunzenten Mai und du warst ja persönlich mit vor Ort.

00:11:30: bevor wir aber darüber sprechen lassen uns vielleicht mal zeitlich chronologisch vorgehen beziehungsweise auch mit dem wichtigen technologischen Aufschlag vom IMEC starten.

00:11:39: bei der ITF world hat das IMEC ja auch seine aktualisiert mit der Logik Roadmap unter dem neuen CEO Patrick Wandenmehl bis im Jahr zwanzig einhundvierzig veröffentlicht.

00:11:49: Was gibt es dazu zu sagen, wie sieht diese Logik-Roadmap aus?

00:11:54: Also wie du sagst, sie ist dort veröffentlich worden.

00:11:56: Patrick Wandemehl wird übrigens auch um Juni zur Gast sein in Dresden bei den seltenen Sechsindäs.

00:12:01: Man hat die Roadmap-Aktur vorgestellt und reicht von Jetzt N-Zwei, also zwei Nanometer bis A-Zweier sind zwei Angsträumknoten ungefähr um zwanzig einen vierzig.

00:12:14: Also tatsächlich eine Vorausschau wie sich die Industrie weiterentwickelt würden auf verschiedenen Ebenen.

00:12:19: ich war leider nicht selber vor Ort.

00:12:21: habt ihr das nicht gehört, aber ich habe einen wunderschönen Beitrag von Sander Hofmann.

00:12:24: Von ASML dazu gefunden.

00:12:25: den verlinken wir.

00:12:26: der hat die Rot-Map die von Abkürzung nur so bimmelt super erklärt.

00:12:30: wer sich also dafür interessiert ganz kurz reinwesen.

00:12:32: Ich mache also eine ganz kurze Direktpunkte.

00:12:35: vier Dinge Transistorbauplan FinFET vielleicht schon mal gehört geht über zu gate all around oder Nanosheet.

00:12:42: dann kommt C FET und Dann Kommt Zwei D Material.

00:12:47: C Fet Also Silizium wird durch zwei D Materialen ersetzt steht erst mal so auf der Rotmap.

00:12:52: Zweitens, Lidografie wird auch adressiert, haben wir auch schon angesprochen heute in Nullkommar drei drei NA dann High-NR Uwe mit nullkomma fünf fünf und für A drei ab Ende der zwanziger Jahre steht es Hyper-NA mit nullkoma sieben fünf na auf der rotmap.

00:13:07: das ist natürlich für Zeiss nach die anderen Zulieferer eine wichtige Bestätigung.

00:13:11: deswegen auch die zweiundzwanzig Millionen Beihilfe genau in diesem Zeitfenster richtig.

00:13:15: Dritter Punkt ist Backside Power Delivery.

00:13:17: Also wie kommt der Strom auf den Chip?

00:13:20: Da kommt ab vierzehn Angststrom nicht nur Power, sondern auch Signal-Rooting von der Rückseite.

00:13:25: und viertens SIEMOS II.

00:13:27: Null.

00:13:28: Ein System an Chips wird dann nicht nur eine monolithische Teilgeschichte, sondern ein vertikaler Stack aus Chips, wo jede Funktion auf dem Knoten sitzt – auf dem Technologieknoten, der für sie wirtschaftlich Sinn ergibt!

00:13:38: Dichte Logik auf den Fortschrittdistenknoten, Power Management wieder auf anderen Nots.

00:13:42: Alles vertikal integriert!

00:13:43: Das bedeutet nicht jeder Teil ins Ships muss auf zwei Nanometer sein und gibt ja Sinn.

00:13:47: Das macht aber wiederum etwa ins Packaging zum Schlüssel.

00:13:51: Da können wir mal in der anderen Folge darüber reden habe ich mich die Woche auch super unterhalten und noch ganz paar Sachen gelernt.

00:13:57: wie das funktioniert Machen wir aber heute nicht.

00:13:59: Eine Sache noch, die interessant war auf dem ITF, haben wir glaube ich auch in den News verlinkt.

00:14:03: Eimek hat den weltweit ersten Quanten-Punkt, Quantenprozessor gezeigt der mit HINAUV-Lito gefertigt wurde Mit Abständen zwischen den Gates und was es denn geht das wird in einem Artikel von Sandler Hofmann auch super erklärt von knapp sechs Nanometern.

00:14:16: Das ist also auch die Brücke zwischen klassischer Mikroelektronik und Quantentechnologie.

00:14:21: oder das ist kein Entweder.

00:14:22: oder sondern dass das fließt Beinaheinander, wie schnell muss man mal sehen.

00:14:26: Aber da gibt es enge Verschränkungen, um angewandten Wort zu

00:14:29: nutzen.".

00:14:29: Ja also das war ja jetzt fast keine Fachbegriffe.

00:14:33: falls euch das noch zu viel waren dann lest einfach mal den Artikel.

00:14:36: der heißt passenderweise decoding imax new industry roadmap for logic innovation.

00:14:41: also fallet diesen ganz kleinst bisschen genauer noch.

00:14:44: wissen wollen.

00:14:45: ist dass Bestimmt eine Superleser-Empfehlung.

00:14:47: Ja und damit kommen wir zur nächsten Meldung des iMac, und zwar hat iMac Ventures jetzt offiziell eine eigene Präsenz in den USA mit Teams im Silicon Valley und an der Ostküste.

00:14:57: Damit stärkt iMac den Brückenschlag zu USVCs.

00:15:01: Wie ordnest du das ein gerade Aus Sicht der deutschen und sächsischen Deep-Tech Startups, die sich an IMEC orientieren.

00:15:09: Ist das jetzt eher eine Chance?

00:15:10: Die viel besprochene Skalierungslücke für europäische Startups schneller zu schließen oder ist es vielleicht sogar eher eine Gefahr für europæische Technologie dass sie vielleicht sogar am Ende noch schneller an amerikanische Unternehmen verkauft wird?

00:15:23: Ja, es ist eigentlich beides.

00:15:26: Also vielleicht noch mal ganz kurz zu Eimek Ventures das der Venture Building Arm, da in den letzten Jahren wirklich beachtliches Portfolio schon aufgebaut hat.

00:15:33: Io, Vertical Compute kennen wir vielleicht Celestial Eye eine Menge interessanter Spinoffs.

00:15:39: und das Hauptproblem ist eigentlich nie die Technologie, das ist immer das Skalieren.

00:15:42: Da gehört eben sowohl der Zugang zur europäischen VZ-Geld aber auch leider immer noch sehr tolle der Zugangs zur USVZ Geld.

00:15:48: wenn ich mit einer Halbleit Innovation aus dem Weltmarkt will ist es zumindest nicht schädlich, wenn ich in USA präsent bin.

00:15:54: Und genau das macht eben jetzt ein McVentschers.

00:15:57: Es gibt also genau die Chance auch auf das Leichstand zur S-Kapital zu kommen, wirft im Sinne von Technologie-Soperinität möglicherweise dann wieder andere Fragen auf.

00:16:05: Aber das wollen wir heute hier nicht beleuchten.

00:16:07: Es ist eigentlich beides!

00:16:09: Okay ja und dann kommen wir doch mal zur Frage.

00:16:11: Ich habe's schon angekündigt erzählen uns mal ein bisschen Du warst vor Ort.

00:16:14: worum ging es bei den Checksemi-Condets?

00:16:16: Was wurde besprochen und vielleicht können wir dann später auch nochmal darüber sprechen wie wie wir in Sachsen daran anschließen können.

00:16:24: Genau, also ich versuch's kurz zu fassen erstmal ganz kurz logistisch war wirklich nur im Prag.

00:16:28: das war direkt am Bahnhof.

00:16:29: in Prag wirklich direkt dem Hauptbahnhof wirkt Special also ähnlich über den Silicon-Sexnetes auch einen verkehrsgenoten Punkt ist da jetzt nichts dazu wo?

00:16:37: mehrlos es am Prager Hauptbahnhoff oder am Dresden Flughafen also Verkehrstechnik.

00:16:42: aber Inhaltlich war sehr viel los an dem Tag, die Redner haben auch teilweise ihre Sachen ein bisschen überzogen.

00:16:48: Es war wirklich viel los.

00:16:49: aber ich will drei Punkte kurz machen.

00:16:51: Erstens genauso wenig wie Silicon-Sexiny nur Silicon Dresden.

00:16:54: es waren die Check-Semicondays so heißt das nur in Prag sondern die waren tatsächlich an drei Standorten nämlich in Prag, in Brünn und in Ustie.

00:17:00: alles dreißwichtige Standorte.

00:17:02: Brünnen für Design noch und Usti für Chemie vor allen Dingen.

00:17:05: eine Zulieferkette ist also ein echtes Cluster oder auch ein Ökosystem kein einzelner Spot.

00:17:09: Dass diese Ds dann an allen drei Ortenformaten fand ich sehr gut.

00:17:12: Ich war wie gesagt nur in Prag.

00:17:13: zweitens, Tschechien investiert ernsthaft und die sind also wirklich schon committed.

00:17:17: wir sprechen da noch über die Roadmap von Deutschland.

00:17:20: Tschechen hat auch eine Heimplatter Strategie, eine sehr gute.

00:17:23: Die haben morgens das Format gemacht, Breakfast with Karol Havlicek.

00:17:27: Das ist der neue Vorsitzender des tschechischen Industriellenverbandes und ehemaliger Fizepremier Und die haben also auch ganz klare Ziele, wollen aktiv in das neue IPCIRST.

00:17:36: Das ist die Säule eins des Chipset und auch an den kommenden Chipsets zwei.

00:17:40: Politik war eben so da wie Wirtschaft.

00:17:42: In dem Fall jemand aus dem Wirtschaftsministerium.

00:17:44: der Minister selber musste leider kurz für sich absagen stand eigentlich auf der Agenda, musste aber sich dann mit dem Premierminister noch treffen.

00:17:49: Also Punkt zwei sehr gute Vernetzung innerhalb Chechens.

00:17:53: Und drittens – und das ist auch das was uns als Silicon-Sex nie besonders interessiert – wurden zwei MOU's unterschrieben nicht auf der Bühne, sondern direkt davor.

00:18:01: Bei einem stand ich als so knattern Wittnis dahinter, war total lustig!

00:18:04: Habe ich einen Volldruck gesehen?

00:18:05: Genau und zwar das war das was zwischen dem Tschechischen Highplater Cluster und dem Hightech NL unterschrieben wurde.

00:18:11: Da waren die Botschafterinnen Mina Nohr und Peter Jan Hendricks, das ist der Chef vom Hightek NL dabei.

00:18:16: Und dann wurde noch eins unterschreiben zwischen Check Invest, dem Cluster oder dem neuen Checksaming-Gedachter Center.

00:18:22: Das ist für die Insider das CCC, das Ship Competence Center von Tschechien bei des strukturelle Schritte und natürlich auch gutes Marketing.

00:18:29: Ich durfte dann noch in dem Panel sitzen, zur Hochschulkooperation.

00:18:32: Da war auch jemand aus Taiwan mit dabei.

00:18:34: Insgesamt habe ich es als sehr internationales Event wahrgenommen.

00:18:38: Es waren die zweiten Checks, nämlich an dies.

00:18:40: Aus Sachsen war Thomas Honnachter auf den Wirtschaftsverdruck Martin Landgraf, Frauinoff IPMS.

00:18:44: also wir waren als Sachsen auch gut verträgt und eine der Probst auf von der Wirtschaftsförderung.

00:18:47: Wir waren gut vertreten als Sachson aber wirklich ein sehr schönes Internationales Event.

00:18:52: komplett auf Englisch fand ich sehr, sehr gut Und diese internationale Kooperation hat eine große Rolle gespielt.

00:18:59: Und letztendlich ist auch die Frage, wie global kann einer globalen Industrie noch planen?

00:19:06: Die Frage wurde natürlich nicht beantwortet aber...

00:19:08: Ich war gerade fragen!

00:19:09: Ja, kann man nicht verantworten, das ist ne spannende Frage.

00:19:12: Ja und was ich besonders lustig fand, das hast du mir als kleiner Funfact am Rande in der Vorbesprechung erzählt gehabt.

00:19:17: Tatsächlich wafer geback, fand ich natürlich besonders charmant.

00:19:20: Offensichtlich haben die Chechen mein Humor denn wer meinen Whats-Tripping-Teacher kennt, der weiß ja dass das Krügelmonster da drauf auch so eine kleine Waffe ist.

00:19:27: Aber zurück zu den ernsten Themen.

00:19:29: Die Zusammenarbeit zwischen den Halbletterregionen Chechen und Sachsen Bekanntlich eng.

00:19:34: Wenn wir jetzt vom Event in Tschechien noch mal in Richtung Sachsen schauen, was sind aus seiner Sicht die konkreten nächsten Schritte mit den tschechischen Kollegen und Kolleginnen?

00:19:43: oder gerne auch aus der Gegenperspektive welche Anknüpfungspunkte bietet das Event für Sachsen?

00:19:48: Also es sind in zwei Sachen.

00:19:49: erstens die drei Hundert Millimeter Forschungsinfrastruktur, die in Dresden da ist vor allem durch die Apex-Belotlinie ist etwas, was auch aktiv für die Tschechchen KMU dort zur Verfügung gestellt werden soll.

00:20:01: Zweitens profitiert oder hofft natürlich die tschechische Wirtschaftsverderung auch ein paar Ansiedlungs Effekte zu erzielen aus der Zulieferkette von TSMC.

00:20:10: Und das ist keine ins Leere laufende Hoffnung, Excite hat dort schon was gemacht.

00:20:15: und jetzt tatsächlich heute ist Donnerstag, heute kam es raus eine Meldung bei Check Invest dass die taiwanesische Firma iTrans Global dort ein europäisches Logistik-Center für ultraleine Chemikalien und Spezialgase, genau in Ostinat Labeln.

00:20:28: Das ist eine Chemieregion, dort aufmachen wird.

00:20:30: Also auch eine wirkliche Clusterbildung, wenn man jetzt Silicon-Sexen in die Werke hier als Zentrum nehmt, schraubt das Cluster aus und ignoriert dabei auch politische Grenzen was sich...

00:20:42: Wie schön.

00:20:42: Also positive Stimmung und wir schließen jetzt in unserer dritten News direkt an, weil wenn man über Wachstum spricht muss man auch über Bedarfe sprechen und das macht die neue ZVI-Studie.

00:20:52: Die wurde beim ISUMMED im Jahr zwanzig sechsundzwanzig vorgestellt der diese Woche am zwanziesenten und einundzwantigsten Mai in Berlin stattfindet oder stattfand, wenn ihr den Podcast hört.

00:21:02: Es ist ein eighty-seitiges Papier das wir euch natürlich verlinken.

00:21:07: die Studie heißt Europe's Semicone Business Case a demand driven Perspective for Competitive and Resilient Microelectronics Ecosystem.

00:21:15: Auftraggeber waren der ZVE, der niederländische Verband FME sowie das Deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

00:21:22: Und das Niederländerische Ministerium für Wissenschaft und Klima.

00:21:25: Strategy End hat die Studie durchgeführt, die der Nachfolger von Chips to Chances Studie von Jahrzehnte und Jahrzehn ist also quasi jetzt die nächste Ausbaustufe.

00:21:37: Generell hat die Studie sicher mit der Bedarfsseite der Mikroelektronik beschäftigt, was insofern sinnvoll ist als das strategische Investitionen inklusive strategischer Förderung natürlich nur dann sinnvoll sind wenn sie eben auch einen entsprechenden bestehenden Bedarf adressieren.

00:21:53: Die Studie basiert auf der Tatsache oder geht von der Tartsache aus dass Investitione in Produktionskapazitäten sich lohnen.

00:22:00: Sie haben zum Beispiel eine jährlichen ROI von dreißig bis vierzig Prozent sich tausend Jobs entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

00:22:09: Und darauf aufbauen geht sie jetzt den nächsten Schritt und entwickelt die Frage, ob sich Investments in Halbleiterkapazitäten lohnen hin zu den Fragen, worin genau investiert werden muss unter welchen Bedingungen und was geändert werden muss damit Investments erfolgreich sein können?

00:22:26: Also lasst uns da gerne mal ein bisschen tiefer reinschauen – Was sind die wichtigsten Ergebnisse oder Erkenntnisse der Studie und welche konkreten Handlungsempfehlungen gibt Sie?

00:22:36: Okay, also das Papier ist wirklich, was gesagt, eighty Seiten lang.

00:22:40: Kleine Schrift eingeschrieben.

00:22:42: Gerne nochmal in voller Länge reinschauen und ich versuche mal ein bisschen zusammenzufassen.

00:22:45: Das ganze Ding ist auf Englisch geschrieben.

00:22:47: Ich werde jetzt ein bisschen auch mixen Deutsch und Englische.

00:22:50: Es gibt vier Kapitel Demand Assessment Cost Comparison Location Conditions and Recommendations.

00:22:56: Erstens die Mahnfrage.

00:22:58: Es gab in der politischen Debatte auch gibt, ja durchaus immer wieder die Frage hat Europa eigentlich genug Halbleiter Nachfrage um die Milliarden an Subventionen zu rechtfertigen.

00:23:07: Die ZVI-Studie ist dort relativ klar und sagt Ja und legt dann auch nach wie?

00:23:12: Europäische Konsumnachfrage liegt heute bei ungefähr einst Kommacht Millionen BV Starts pro Monat.

00:23:16: das ist die Maseinheit diese wir machen.

00:23:19: Das entspricht ungefähr zweiunddreißig Referenzfebs Und circa zwölf bis sechsten Prozent der globalen Produktionskapazität.

00:23:26: also der Bedarf heute.

00:23:28: Im Base Case verdoppelt sich das bis zum Jahr zwanzigvierzig.

00:23:30: Spannend ist die sogenannte Industrie-Nachfrage, denn die Studie unterscheidet in Konsumtionsdemand und Industriedemand.

00:23:36: Also darf man jetzt nicht mit Konsum und Industrienachfrage machen sondern wie viel Heilpläte werden hier verbraucht?

00:23:42: Und wie viele wären durch die europäische Industrie verbrauchten?

00:23:45: So würde ich es mal nennen.

00:23:47: Und der Industrie Demand also der Verbrauch der Europäischen Industrie weg sogar im Faktor zwei Komma vier.

00:23:52: Ist alles runtergebrochen auf einzelnen Sektoren, also Communications, Aero Defense Auto

00:23:56: etc.,

00:23:57: bei Compute und Consumer, um den Unterschied noch mal klar zu machen.

00:24:01: Wechseln der Konsumschendemand von heute einen Prozent zwei Millionen BV-Starts pro Monat auf ein Prozent sechs Millionen.

00:24:06: Und der Industriedemand von Null Komma Eins auf Null Kommer zwei.

00:24:10: also wir haben halt kaum europäische Industrie in dem Bereich Computer und Consumer Electronics.

00:24:16: Also diese Punkte klarzumachen.

00:24:19: Dass wir Halbleiter brauchen ist also klar.

00:24:21: ob die Europäischeindustrie die braucht da ist die Studie auch klar.

00:24:25: Und was meine ich trotz dreier Szenarien?

00:24:28: Base Case, optimistischer Fall und Passivemissionsverfall.

00:24:30: immer irgendwie optimistisch weil sie immer sagt die europäische Industrie braucht die.

00:24:35: Ich würde sagen eine Industrie die keine Heimleiter braucht, die braucht auch niemand mehr zumindest nicht zwanzig vierzig denn das ist der Zeitraum bis zu dem auch geschaut wird.

00:24:43: Der Projekt da und es gibt verschiedene untergebrochenen Sachen wird dann auch auf die Notseise.

00:24:47: also sind die Knotenkrößen gemacht.

00:24:49: um mal noch ein paar Zahlen reinzuhauen für zwanzich Vierzig wären dreihunderttausend WVSTARZ pro Monat für Knoten unter sieben Nanometer angegeben.

00:25:00: Für zwanzig dreißig liegt das noch bei Null und zwanzich fünfunddreißig bei null, also hunderttaussend ist immer in Millionen angegeben.

00:25:09: sorry wenn ich jetzt ein paar Zahlen hier zu schnell runter gerasselt habe.

00:25:12: gerne die Studie reingucken Aber super spannend.

00:25:15: Zweiter Punkt, Kostenrechnung also das zweite Kapitel.

00:25:18: die Studie zeigt was eigentlich schon klar ist vor allen Dingen die sogenannte Frontentfertigung in Europa ist teurer und zwar auf fünf bis dreißig Prozent als am günstigsten Standort in Asien.

00:25:28: Treiber sind vor allem Strom Löhne und Baukosten.

00:25:31: Es lässt sich aber, dass die gute Botschaft durch Struktur der Maßnahmen um fünf bis elf Prozentpunkte einkochen oder reduzieren.

00:25:37: Der größte einzelne Hebel ist natürlich Energie, das sagen wir auch schon immer, muss günstiger werden.

00:25:41: Dann gibt es noch Textcredits und Abschreibungen

00:25:44: etc.,

00:25:45: drittens Auch noch mal recht ehrlich gemachte Schwachstellen.

00:25:48: Ein sogenannter Location Index, da hat Europa drei Komma fünf von fünf Punkten die Spitze.

00:25:54: Taiwan Südkorea, Singapolik.

00:25:55: bei drei Kommas acht also in der ganzen Tabelle mit einzelnen Feldern Rot-Gelb-Grün.

00:25:59: Es gab auch Rot drin war aber Gelb und Grün.

00:26:01: Und den einzelnen Punkten sind wir sind wir auch super.

00:26:03: Also wir haben Spitzenwerte bei Infrastruktur Qualität politischer Stabilität IP Protection also Schutz geistigen Eigentum ist Rechtszeitlichkeit.

00:26:10: Aber Wir Haben Drei Potenziell behebbare Schwächen, Fachkräfteengpass.

00:26:15: Dreieinhalbfünfzigtausend fehlende Fachkräften der EU-Wahl bis zum Jahr zwanzig dreißig.

00:26:19: Dann Förderprozesse die haben wir vorhin schon mal angesprochen, zwölf bis vierundzwanzig Monate dauern und regulatorische Komplexität durch sich überlappende EU Bundes- und Länderregeln.

00:26:29: also das ist auch klar dass das eine Challenge ist.

00:26:32: da die Forderungen nach sogenannten pre-approved Micro-Elektronik-Reditions ein Fast Track Talentvisum und sieben bis neun Monate haben wir schon einmal gesagt Zielmarke für Förderbescheide um schon mal in diese Forderung vorzugreifen.

00:26:44: Prinzipiell gibt es bei den Forderungen sechs Kategories, das sind dort in dem Dokument Action Fields die sind Capital and Funding, Indirect Incentives Infrastructure and Talent Demand Generation Simplification und Orchestration jeweils mit einzelnen Recommendations oder Empfehlungen Angabe wer dafür im Lied sein soll Industrie oder Regierung also Government wobei nicht unterschieden wird Soll das jetzt die National Government sein?

00:27:08: Oder die EU oder die Region, also ist es ein bisschen unklar.

00:27:11: Und welche der drei Aspekte – also wie wieder in den Kathorien oder in den Kapitelungen gedacht – Demand, Cost-Position oder Location Condition diese Empfehlung

00:27:18: adressiert?".

00:27:20: Was ich auch spannend fand, weil ich habe noch nicht alles im letzten Detail gelesen aber schon sehr intensiv drüber gelesen.

00:27:27: Es ist kein stärken-stärken gegen Lücken schließen sondern beides und auch explizit gefordert internationale Kooperationen.

00:27:33: also ich hab da sehr viele gute Sachen gefunden und ich werde definitiv noch zwei bis drei mal intensiv das Ding durchlesen.

00:27:40: später weiter nutzen macht bestimmt auch noch was er flinkt in dazu.

00:27:42: Genau, würde ich gleich nochmal drauf zurückkommen.

00:27:44: Was ich noch ganz spannend fand war auch dass da werden ja am Anfang die Standortkosten für Front- und Backend verglichen und das die für Frontend zum Beispiel fünfzehn bis dreißig Prozent teurer sind in Deutschland und das aber im Advanced Packaging zum Beispiel schon wieder ganz anders aussieht.

00:28:00: Das fand ich ganz spannend.

00:28:01: Da unterscheiden sich die Kosten nämlich nur um zehn bis zwanzig Prozent.

00:28:04: Was daran liegt ist die Chips die hier zu einem Packet zusammengefügt plus eins Package, das wir da als Beispiel genannt so hoch sind.

00:28:12: Dass die Personalkosten dann am Ende nur noch drei Prozent ausmachen.

00:28:15: also dass auf der anderen Seite auch wieder eine Chance ist für Europa.

00:28:19: und eine Frage du hast jetzt gerade gesagt stärken stärken heißt nicht keine Lücken zu schließen und du hast vorhin auch explizit Strukturkösen von unter zehn Nanometer angesprochen.

00:28:29: Und da ist ja immer so die Frage, okay gibt es dafür überhaupt einen Bedarf?

00:28:32: Du hattest da gesagt bis zwanzig vierzig dreihunderttausend Wafersdarts pro Monat, ist da dann zum Beispiel schon der gesamte Bedarf für KI-Rechenzentren mit eingerechnet?

00:28:40: und was würde das denn mal runtergebrochen z.B.

00:28:44: auch in neuen benötigten subzehn Nanometer Fabs bedeuten?

00:28:48: also wie viel bräuchte man da?

00:28:50: Also da muss ich jetzt selber mal kurz nachrechnen, um mich genauer erinnern.

00:28:53: Der Rechenzentrenbedarf ist in Consumer-Demand erfasst.

00:28:58: Consumer-demand ist das was wir als Europa brauchen nicht das, was durch europäische Hersteller nachgefragt wird.

00:29:03: und dort sind es fünfhunderttausend WVSTAS pro Monat in zweizigvierzig als Prognose.

00:29:08: Wir werden die Chips verbrauchen, das ist das, dass wir schon ein paar Mal hatten mit den AI Gigafactories.

00:29:12: der Bedarf ist da in Europa aber nicht durch Europäische Chip Designer oder irgendwie nachgefragt, also der Unterschied in das für die Mann-Konsumer-Demand.

00:29:21: Das ist ja eine Frage, also Rechenzentren indirekt mit eingerechnet?

00:29:24: Oder an so fast wie viele FAPs da sind!

00:29:26: Ist eine andere Frage – Die Studie geht immer von ungefähr fünfzigtausend WV-Starts pro Monat für eine FAP aus.

00:29:33: Das heißt in deiner Frage dreihundert Tausend wären dort sechs FAPS.

00:29:39: Um da auch nochmal zu gucken habe ich im Profelt noch mal Ein bisschen gegoogelt.

00:29:43: TSMC Arizona hat aktuell ungefähr zwanzigtausend Webostarts pro Monat, später mal hunderttausende.

00:29:48: Intel hätte in der ersten Ausbaustufe ein paar zehn tausend gehabt.

00:29:52: Das wurde aber nie diskutiert.

00:29:53: die Zahlen?

00:29:53: Ja.

00:29:54: Ja... das ist dazu!

00:29:57: Ich habe aber noch eine andere Sache.

00:29:59: Es gibt ein paar Grafiken dort, die den FAP-Bedarf insgesamt darstellen.

00:30:03: Vierzig insgesamt für den Industry Demand im Zwanzig, vierzig im Optimistischen und achtzehnem Passing Missionszenario.

00:30:09: Sie preschen hoffentlich auf die FAPs runter lasst dann aber wieder nicht mehr auf die einzelnen Technologieknoten.

00:30:13: Aber wie gesagt, läscht man selber rein in die Studie und macht euch ein Bild davon.

00:30:16: Okay!

00:30:17: Auf eine Sache würde ich gerne noch eingehen.

00:30:19: In der Studie ist ja auch ab und zu mal auf Dresdenbezug genommen.

00:30:23: Das taucht an mehreren Stellen auf sowohl bei existierenden Clustern als auch zum Beispiel bei der Kostenanalyse.

00:30:28: Wie wird denn der Standort hier dargestellt?

00:30:30: Und vielleicht im Vergleich zu anderen Standorten?

00:30:33: Welche Rolle spielt Sachsen

00:30:34: da?

00:30:35: Die nennen Mehrfachdresden und zwar eigentlich fast immer... Du

00:30:40: zucht,

00:30:41: genau so wie du wahrscheinlich.

00:30:42: Und das kommt an ein paar Stellen vor dann immer zusammen mit Katania, Grenoble und Eindhoven als existierende Cluster.

00:30:48: Katania haben wir letzte oder vorletzte Woche besprochen dort das große Sick-Cluster.

00:30:52: Grenobe ist auch klar bei Eindhofen sind schon viele von den Infrastrukturen da.

00:30:57: Und genau diese Cluster sollen eben ausgebaut werden, das macht Sinn dort mehr zu investieren, weil eben schon viele Sachen da sind, finde ich natürlich gut.

00:31:03: ESMC und Global Foundry werden logischerweise genannt, dass aktuelle Erweiterungsprojekte auch die FMC über die wir auch schon mal gesprochen haben wird genannt als Beispiel für Emerging Memory Innovation, weil natürlich erkannt ist, dass wir überhaupt gar keinen Speicher bei haben und dass man da vielleicht was machen sollte.

00:31:17: Und die TU Dresden ist auch genannt bei der Forschung zu Neuromorphenchips.

00:31:21: also Schöne Anerkennung in der Studie dessen, was hier vor Ort aufgebaut wurde von den verschiedensten Akteuren.

00:31:28: Sehr gut!

00:31:28: Dann muss das nur noch an genügend Stellen gehört werden oder beziehungsweise in dem Fall gelesen?

00:31:32: Am gleichen Tag wie der ZVEI Summit hat das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt Ja, auch die Technologie Roadmaps der Hightech-Agenda vorgestellt und das ist quasi die Überleitung zu unserer ersten Kurznews.

00:31:46: Da gab es heute dann noch mal einen Livestream dazu.

00:31:50: da wurde so ein bisschen schlaglichtartig in die Roadmapse reingesumt konnte jeder teilnehmen man konnte auch Fragen stellen ein paar davon wurden sogar beantwortet.

00:31:58: insgesamt also jetzt Ja, es gab tatsächlich einige Fragen dort im Stream.

00:32:04: Es war ein ganz enges Zeitfenster.

00:32:06: Sehr

00:32:06: engeszeitfenster genau!

00:32:08: Naja gut aber ich sag's nur deshalb weil dieser partizipative Gedanke des Roadmap-Improzesses immer wieder betont wurde.

00:32:13: also das ist quasi ein Kernelement... Also es wurde auch mehrfach betont dass jetzt die Roadmap eins Punkt null ist und man da in dem Prozess ist Unternehmensprozessen kennen, dass man immer wieder iterativ vorangeht und evaluiert wie sie haben sich die Marktbedingungen geändert was muss angepasst werden etc.

00:32:30: Also da ist dann auch explizit der Input von der Industrie und von allen Stakeholders die damit sprechen wollen gewünscht vielleicht weil wir jetzt schon dabei sind.

00:32:39: Wie hast du die Vorstellung so insgesamt empfunden?

00:32:42: Ich hab nur die Info gehört Da war Mikroelektronik noch gar nicht dran.

00:32:46: Dann habe ich mit einem Hörer aus Greifswald über seine Abilitation gesprochen Die sich nämlich um Vergleiche von Halbleiderstandorten dreht.

00:32:52: Grüße gehen raus, falls du das hörst.

00:32:55: Aber insbesondere die Rotenheit für Mikroelektronik habe ich natürlich sehr genau gelesen und auch mal zur Einordnung.

00:32:59: Die hatten heute glaube ich fünfzehn Minuten zur Vorstellung.

00:33:02: Das Dokument ist zwar nicht so lang wie die ZVI-Studie aber die fünfzehnt minuten habe ich glaube schon fast gebraucht um das genau zu lesen.

00:33:09: also dass dann Nicht riesen viel Platz ist für Fragen, ist klar.

00:33:11: Hab ich gesagt, Rotmap zu Rotmap Mikro-Elektronik kann nicht was sagen?

00:33:14: Ja dann macht das doch mal.

00:33:15: Ich würde vor allem interessieren inwieweit die zum Beispiel jetzt auch mit der ZVI Studie zusammenpasst.

00:33:24: Das ist spannend aus zwei Punkten denn man könnte jetzt sagen dass sich das wie ein Aufschlag liest und dass sie wirklich ganz eng verzahnt sind.

00:33:33: Die ZV I Studio ist die externe Marktanalyse der wirklich harte Zahlen gedrängte Aufschlager aus Industrie In dem Fall niederländisch-deutscher Politik, hier ist der Demand.

00:33:42: Hier muss die Politik liefern, das ist ja auch genannt als Adressat und die Rotenheit für Mikroelektronik ist die Antwort des Bundes von Deutschen.

00:33:48: Hier ist was wir konkret tun bis wann mit wem?

00:33:51: Zumindest theoretisch praktisch bin ich mir nicht ganz sicher wie verzahnt das wirklich war bzw.

00:33:57: Aber okay, die Rotmaps sollen ja weiterentwickelt werden.

00:33:59: Also die Mikroelektronik-Rotmap hat vier Ziele.

00:34:03: Chipdesign, Transfer, Marktanteile Resilienz und diese sind mit Meilensteinen, die beschrieben sind und dann mit sogenannten KPIs unterlegt.

00:34:11: Manches sehr, sehr detailliert beschrieben, manche haben wir auch im Proposprich rausgemacht so konkret wie deutlich erhöht.

00:34:17: aber es gibt tatsächlich ein paar ganz konkrete.

00:34:19: ich nenne mal was das ChipDesign, ChipDesing Kompetenzzentrum mit fünf Hubs.

00:34:23: Wir wissen, dass es Säulen sind.

00:34:24: Säule bis viertes Quartal, zwanzig, sechsundzwanzig anstatt gehen.

00:34:28: Zwanzig stimulierte Start-ups bis zwanzich, neun und zwanzIG kann man sich jetzt so bestreiten ob das Anbetrieb ist oder nicht.

00:34:34: Zwanzig befählte KMU's hundertfünfzig ausgebildete Chip Designer pro Jahr.

00:34:38: Fünfzig begleitete Tapeouts sollen daraus kommen.

00:34:40: also gibt schon konkrete konkrete Sachen.

00:34:43: Epex Pilotlinie als adressiert als One Stop Shop, IPC i-Skalierung die Roten Apple bis zwantisch dreißighundert erfolgreicher sogenannte FID, das ist First Industrial Deployment.

00:34:53: Implementierungsprojekte mit über vier Milliarden Bundesförderung die mindestens verdoppelt sind durch private Investitionen und der EU Chips Act II.

00:35:03: Das auch genannt als Maßnahme aktive Mitgestaltung und zwar bis siebenzwanzig, oder das dann kein Monat genannt aber okay Nationales Chips Office ist noch da als Koordinierungstelle zwischen BMW E- und BMFDR auch sechsundzwanziger.

00:35:15: Das ist zwar aus meiner Sicht nicht ganz das was ZVI als Orchestrierung fordert aber ein An Stepped ist mit drin, also das sechstisch-thaiwanische, es ist jetzt eigentlich ein deutsch-taiwanisches Austauschprogramm.

00:35:26: Haben wir gleich noch kurz, da sollen also hundert Studierende mit Taiwan ausgetauscht werden pro Jahr.

00:35:30: Also würde ich mich so manchmal sagen Licht und Schatten.

00:35:34: Es gibt paar wirklich konkrete Sachen.

00:35:35: man kann das ziemlich gut überprüfen einzelne Punkte andere noch nicht.

00:35:38: sehr gut aber wie gesagt soll ja ein lebendes Dokument sein.

00:35:41: Ja, also Bewertung hast du jetzt schon gemacht Und wir sind im Bereich der Kurzes.

00:35:45: trotzdem noch ganz kurz die Rückfrage Gibt's auch jetzt Inhalte?

00:35:48: wo die beiden?

00:35:50: Ich sag jetzt mal, Dokumente gar nicht zusammenpassen.

00:35:52: Also wo bestimmte Themen gar nicht adressiert sind?

00:35:55: Naja, in so Detail will ich gar nicht mehr eingehen.

00:35:57: aber ich will noch einen Punkt machen.

00:35:58: Ich habe es ja vorhin gesagt die ZVI-Studie ist komplett auf Englisch und adressieren auch international Kooperationen.

00:36:04: Die Hightech Agenda Roadmap ist nur auf Deutsch verfügbar aktuell.

00:36:07: Die gibt's doch nicht einmal auf englisch.

00:36:08: Das ist schon eine Indikation wie wichtig man das mit internationaler Kooperation nimmt vielleicht mal als Anregung.

00:36:14: Wir verlinken beide Papiere und empfehlen definitiv, oder ich empfehle beides lesen und sie selber eine Meinung bilden hilft immer mit Fragen und oder Feedback natürlich gerne an uns sich wenden.

00:36:24: Und wie gesagt nochmal der Aufruf wir verlinken auch den Beteiligungsprozess.

00:36:29: also ihr habt da jetzt sechs Wochen Zeit euch da aktiv bei diesem Roadmaping Prozess noch zu beteiligen.

00:36:35: Und damit kommen wir zur zweiten Kurz-News, denn das sind wirklich spannende Tage für die Mikroelektronik gewesen.

00:36:39: Gestern am zwanzigsten Mai fiel der offizielle Startschuss für Moor for Power – More Than Moor For Disruptive Innovations in Power Electronics heißt es – in Gänze unter Führung der Infinean Technologies AG als ein großes europäisches Förderprojekt im Chips Joint Undertaking mit insgesamt zweiundsechzig Partnern aus fünfzehn europäischen Ländern einem Gesamtvolumen von Einenneunzig Millionen Euro und einer Laufzeit von drei Jahren.

00:37:06: Es ist der Nachfolger des Projekts PowerRise mit großem D, das im Jahr endete.

00:37:12: Das ist ein großes Forschungs- und Entwicklungsprojekt was den Grenzen der Miniaturisierung begegnen will.

00:37:19: also Moor kommt da natürlich vom Moorschen Gesetz und wir hatten ja vorhin auch schon über A zwei gesprochen.

00:37:26: Was will es entgegensetzen?

00:37:27: Es will da quasi einen Perspektivwechsel schaffen und zwar weg von der Optimierung einzelner Komponenten hin zu innovativen auf Systemebene.

00:37:36: Du kennst ja das Konsortium Gutfrank, was ist der spannendste Aspekt?

00:37:40: und wie fügt sich Moor for Power in andere Chips-GU-Calls ein?

00:37:45: Drei Punkte weil wir beim kurzen News bleiben wollen.

00:37:48: erstens der Inhaltliche.

00:37:49: dieses Moor For Power ist letztendlich die Chiplette Logik für die Leistungselektronik und geht eben konkret auf E-Mobilität im Bahnverkehr oder Bidex in einem Laden Windkraft

00:37:59: etc.,

00:38:00: also ein Power-Projekt super spannend.

00:38:03: Zweitens das Konsortium.

00:38:05: Du hast gesagt, es ist ein Sächsischpartner bei Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Niederlande, Österreich, Rumänien, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien und Ungarn.

00:38:16: habe ich jetzt abgelesen, habe ich mir nicht alles gemerkt?

00:38:18: die ganze Reihe von Universitäten mit drin drunter übrigens auch die TU Brünn aus dem Chegin-Ökosystem, was wir gerade hatten.

00:38:25: Aus Dresden ist Frau Noverenners dabei.

00:38:27: Also Hut ab an den oder die, der das dort koordiniert.

00:38:31: Zwohrensechzigpartner.

00:38:32: Würde man sich an anderer Stelle sehr wünschen so viel Einigkeit?

00:38:35: Zwohnsechzigpartner, das Ganze ist mal eine Überleitung zu.

00:38:38: drittens kommt aus dem Chips Joint Undertaking.

00:38:41: Das ist die Säule Eins vom Chips Act und dort die sogenannte Innovation Action, also die, die ein bisschen näher dran ist an der Marktverwertung als die anderen sogenannten RIA Research Innovation Actions.

00:38:50: Da wird also wirtschaftlich etwas rauskommen sieht man nach einer Zusammensetzung vom Konsortium.

00:38:54: Ich hab jetzt noch keinen Überblick, was andere große Projekte sind aus dem gleichen Aufruf.

00:38:59: wenn wir dann was haben.

00:39:00: Wir haben das hier sicherlich besprechen oder nochmal einordnen.

00:39:02: Stand heute ist das größte und sichtbarste Mindestens aus dem aktuellen Zyklus.

00:39:06: also Gratulation an des gesamten Konsortiums Und tut ab insbesondere an den Protonaten oder die Koordinatorinnen von Infinien.

00:39:13: Gute Stimmung in deiner Stimme!

00:39:14: Siehst

00:39:15: du schon wieder?

00:39:17: Ja, schon wieder.

00:39:18: Und dann machen wir jetzt zum Schluss noch einen großen Schwenk und zwar in Richtung Asien.

00:39:21: Tata Electronics der Halbletterarm des größten indischen Konzerns Tata Group hat in dieser Woche gleich mehrere Meldungen geliefert.

00:39:28: erstens Das haben wir bei Heise Online verlinkt oder wir verlinken den Artikel von Heise online.

00:39:34: Am neunzehnten Mal berichtet das Tata Indulera im indischen Bundesstaat Gujarat eine dreihundert Millimeter Foundry baut, dass wird die erste dreihundert Millimeter Fab in Indien überhaupt?

00:39:45: Es wird auch ein Osart Packaging Werk entstehen.

00:39:48: also Osart für alle die nicht so tief drinstecken steht für die ausgelagerte Halbleiter Montage und Testdienstleistung und das Investitionsvolumen sind rund vierzehn Milliarden US Dollar.

00:39:58: Kapazität Der FAP soll bis zu fünfzigtausend Wafers pro Monat, also rund sechshundert tausend pro Jahr sein.

00:40:04: Zum Vergleich, ich glaube du hattest vorhin sogar schon gesagt, die SMC in Dresden hat fünfhundertausend oder plant fünfhunderttausends... ...pro Jahr.

00:40:11: Pro Jahr?

00:40:11: Genau!

00:40:12: Technologieknoten liegen zwischen achtundzwanzig und hundertzehn Nanometern, also jetzt keine ganz kleinen Strukturgrößen aber entsprechend halt der Anwendung.

00:40:22: die passenden und Direktpartner sind unter anderem ASML für die Litographie Tokyo Electron das Equipment, Intel für Packaging Know-How, PSMC aus Taiwan für Prozesstechnologie, Roma aus Japan Verleistungshalbleiter Qualcomm als Kunde für Automobil-Elektronik.

00:40:39: In diesem Kontext gab es auch ein MOU mit ASML vom sechzehnten Mai mit Tata und genau da wird quasi festgelegt dass ASML diese Dolera Fab mit Litographie Portfolio bedienen wird.

00:40:54: vielleicht kannst du Von dem ganzen Projekt, also auch was das für das Highlight der Ökosystem Indien bedeutet, mal eine ganz kurze Einordnung geben.

00:41:01: Also ganz kurz Dolera Gujarat – das ist der Bundesstaat wo auch Modi herkommt.

00:41:04: Da gibt es immer mal Kritik in Indien und das dort am meisten passiert's.

00:41:07: Die FAP ist keine Leading-Edge-Trap, haste gesagt, das ist achtundzwanzig Nanometers.

00:41:10: Also tatsächlich das, was man als Maturenot sagt, der Treiber ist Automobil-Elektronik, und zwar indische Automobil Elektronik nämlich Tata.

00:41:17: die bauen sich... ihre eigene Fab für eigene Chips.

00:41:20: Das ist das, was in der ZVE Studio und der Industry-Demand war.

00:41:23: Domestikdemand, der das sozusagen treibt.

00:41:25: die haben natürlich für genau diese Knotengrößen die chinesische Konkurrenz auch noch dichter vor der Haustür als dass unsere Hersteller hier haben.

00:41:32: Dass sie Geschichte auf der Fabseite frontend fab trotzdem komplexe auch bei achtundzwanzig Nanometer.

00:41:38: ich glaube die Russen können das immer noch nicht.

00:41:40: Zweitens ASML MOU von ASML mit Tata oder mit Indien ein riesengroßes Marketing Ding.

00:41:45: Die verkaufen dorthin noch nicht mal EUV, also nicht die modernsten.

00:41:49: Wir haben hier aber die ganzen EUV-Generationen geredet.

00:41:52: das wird dort nicht hingehen.

00:41:54: Weil man das ja auch nicht braucht für diese Strukturgrößen?

00:41:56: Ne, brauchen wir nicht!

00:41:57: Aber das ist gerade in Indien teilweise mit jahrem Bisschen aus meiner Wahrnehmung ein bisschen größer aufgeblasen worden als es wirklich ist.

00:42:05: Die kaufen halt auch Litographie-Equipment und das ist super für ASML.

00:42:08: Das ist uns auch im weiteren Grundnamen.

00:42:09: Aber habe ich einen schönen LinkedIn Beitrag gesehen von einem der das mal eingeordnet hat dass jetzt nie die Weltherrschaft der indischen Halbleitindustrie weil sie ein MOU mit denen unterschrieben haben.

00:42:18: Aber man sieht, wie strategisch Länder das angehen.

00:42:22: Indien gehört dazu getrieben durch einheimischen Bedarf an Halbleitern und zwar wirklich noch mal in dieser Unterscheidung nicht den Verbrauch der dort ist – alle Autos in Indien fahren mit Halbleiteren sondern durch den Industriedemand der indischen Industrie die das eben brauchen.

00:42:37: Die brauchen erstmal nur achtundzwanzig oder?

00:42:39: Das können Sie jetzt schon machen.

00:42:40: Vielleicht geht es noch weiter runter, aber trotzdem eine super Nachricht oder eine interessante Nachricht wenigstens für Indien auch aus, insbesondere aus Deutschland heraus die FAP-Durzel ab zwanzig dreißig produzieren.

00:42:53: ISMC hier wird Ende im Jahr zweiundneuszebendzwanzig fertig sein laut Zeitplanen.

00:42:59: Ich habe das aber schon mal gesagt und ich sage es auch hier nochmal Die Welt wartet nicht auf Europa also Die legen halt auch lustig in der.

00:43:05: Ja, und ich finde man merkt den Indien auch dass das von allerhöchster Stelle da ein Riesen Support gibt.

00:43:09: Wir hatten ja damals über die Semikon-Indien gesprochen wo auch Modi mit vor Ort war Und sich also ganz persönlich bei diesem Thema verantwortlich fühlt oder zeigt.

00:43:20: Das merken wir da einfach.

00:43:23: Und sonst so?

00:43:24: Das Semi-Contact der Talent Incubation Program, kurz STIPPT, geht in die nächste Runde.

00:43:28: Für Februar bis August, twenty-sevenundzwanzig stehen einhundert Plätze zur Verfügung.

00:43:32: Das Programm kombiniert einen Semester an einer thaiwanesischen Universität mit einem Praktikum bei TSMC.

00:43:37: Initiatoren sind das BMFTR, des sächsische Wissenschaftsministerium SMWK, die TU Dresden und TSM.

00:43:44: C Bund & Freistaat stellen rund neunhunderttausend Euro pro Jahr bereit – Die Bewerbung ist ab sofort möglich!

00:43:50: Cerebras IPO.

00:43:51: Der KI-Chip-Entwickler Cerebras Systems hat mit seinem Börsengang gezeigt, wie groß der Hunger der Märkte auf KI Infrastruktur ist.

00:43:58: Das Unternehmen entwickelt riesige Spezialchips für KI Anwendungen und setzt dabei nicht auf klassische GPU Architekturen sondern auf wafergroße Prozessoren also praktisch ganze Sidizium-Scheiben als einzelner Chip.

00:44:09: Technologisch galt es lange als extrem riskant und wirtschaftlich war Zerepras jahrelang defizitär.

00:44:15: Trotzdem wurde das Unternehmen nach dem IPO zeitweise mit fast einhundert Milliarden Dollar bewertet, bei gerade einmal rund fünfhundert Millionen Dollar Jahresumsatz.

00:44:22: Der Börsengang zeigt damit vor allem eins Anlegerbetten massiv auf den kommenden Boom bei KI-Inferenz – also der täglichen Nutzung von KI System.

00:44:31: Wir fragen, lass uns noch mal ganz kurz in die nächste Woche gucken.

00:44:35: Was hast du so im Kalender stehen?

00:44:38: Also das Pfingsten am Montag und dann ist nächste Woche nicht die Veröffentlichung des AO-Chip-Sechs

00:44:45: II.,

00:44:46: die am siebenzwanzigsten Fünfte ein sollte sondern die es jetzt gerutscht auf den dritten Sechsen.

00:44:50: aber nächste Woche ist Herr Erland Besuch der ich irgendwie vor vier Wochen schon machen wollte als Lufthansa gestreikt hat.

00:44:56: er wird nächstwoche nachgeholt.

00:44:57: ansonsten die anderen Termine sind wieder nichts für den Podcast.

00:45:01: Dann dir eine gute Reise.

00:45:02: und dann war es das für diese Ausgabe von What's Chippening, wenn wir was besser machen können, dann schreibt uns wie immer an redaktion at Silicon-Saxony.de.

00:45:11: Wenn euch der Podcast gefällt, dann empfehlt uns gerne in eurem Netzwerk weiter damit wir zukünftig noch mehr interessierte Menschen erreichen.

00:45:18: Ja Frank, dir besonders dickes Danke für die Vorbereitung!

00:45:22: Das waren nicht nur eighty Seiten Dokuments zu lesen sondern insgesamt auch relativ viel an Vorbereitungen.

00:45:29: Danke dafür.

00:45:30: Ja, nicht so dank.

00:45:31: Mir tut es leid, dass ich nie kürzer machen konnte ... Ich hatte keine Zeit, das Kürzer zu machen!

00:45:36: Sorry auch an alle Hörerinnen und Hörern.

00:45:38: Und vor allem für dich viel Dank, dass du trotzdem ... Die Aufnahme mitgemacht hast, man hat es vielleicht ein bisschen gehört.

00:45:44: Dass du ziemlich hart ausgenockt bist.

00:45:46: also erholt dich wieder gut oder weitergut.

00:45:49: gute Besserung.

00:45:49: ansonsten danke an Matthias und C-Ninzig in Dresden für die Postprotaktion!

00:45:53: Für den wird's heute spannend!

00:45:56: Danke wie immer an alle Hörerinnen und Hörern.

00:45:59: wir freuen uns auf Feedback und bis zum nächsten Mal.

00:46:01: Ciao ciao!

00:46:01: Bis

00:46:01: dann, ciao ciao.

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