#69: EU-Halbleiter-Ökosystem-Tracker; KI-Boom & Chipindustrie; Applied Materials erweitert Advanced Packaging Portfolio
Shownotes
What’s Chippening – Folge 69
Sendung vom 8. Mai 2026
Moderation: Julia Nitzschner
Experte: Frank Bösenberg
Thema 1: CHIPDIPLO macht EU-Halbleiter-Ökosystem sichtbar
EU Semiconductor Ecosystem Map | CHIPDIPLO
Thema 2: KI-Boom und die Chip-Industrie
Digitimes: ESMC confirmed to be on schedule — and sets its sights on AI
Sächsische Zeitung: Infineon bei Chips für KI fast ausgebucht
Bitkom: Halbleiter-Versorgung in Deutschland
INTERFACE: From Chips to Grids
Thema 3: Applied Materials erweitert Advanced Packaging Portfolio
Applied Materials Broadens Advanced Packaging Portfolio
Kurz-News
Kurz-News 1: Follow-Up: European Tech Creators
Kurz-News 2: Review: Chip Design Germany Forum
Chip Design Germany Forum 2026
Kurz-News 3: Hörerthemen: KI-Chip von Anker in Dresden & Chinas Supercomputer ohne GPUs
ComputerBase: Anker Thus AI-Chip wird in Deutschland produziert
China builds exascale supercomputer without GPUs
Und sonst so?
Transkript anzeigen
00:00:01: Hallo und herzlich willkommen bei What's Chippening, dem Podcast der einmalwächentlich Halbplatter News erklärt.
00:00:07: Und ein Ordnet!
00:00:08: Ihr hört Folge neunundsechzig – das sind unsere Themen.
00:00:13: Chip Diplo macht EU-Halbplätter-Ökosystem sichtbar.
00:00:16: KI Boom und die Chipindustrie Applied Materials erweitert Advanced Packaging Portfolio und außerdem in dieser Folge Follow Up European Tech Creators Review Chip Design Germany Forum und Hörerthemen KI-Chip von Anker Andreessen und Chinas Supercomputer ohne GPUs.
00:00:36: Mein Name ist Julia Nitschner, gemeinsam mit Frank Bösenberg spreche ich wie immer über die wichtigsten Halbplatter News der Woche – damit ihr nicht nur bestens informiert ins Wochenende sondern vor allem auch in die neue Woche startet!
00:00:47: Bleibt also dran?
00:00:48: Es lohnt sich!
00:01:03: Bild, weil ich nämlich versuchen werde dann ein sprachliches Bild zu zeichnen oder ein Bild zu beschreiben.
00:01:11: Was ist das?
00:01:11: Da bin ich gespannt!
00:01:13: Mainz ist künstliche Intelligenz.
00:01:15: Zwei Worte – Ich weiß – sag' ich KI.
00:01:19: Aber A haben wir viele Anknüpfungspunkte und B hat mich die KI inhaltlich Weil sie ja schon auch zu Teilen an die Vorbereitung einfließt immer diesmal voll auf eine falsche Fährte gelenkt.
00:01:29: aber wir haben es vorher noch richtig glatt gezogen und deshalb können wir jetzt anfangen.
00:01:34: Und wir machen das mit News eins, dass europäischer Halbleiter Ökosystem ist ja ziemlich komplex.
00:01:39: Wir haben zum Beispiel selbst mal eine ich glaube es kann man schon so sagen viel zitierte Karte der deutschen halbleiter Forschungs- und Fertigungsstandorte erstellt die übrigens gerade auch aktualisieren und erweitern.
00:01:51: aber wenn man wirklich alle Player entlang der gesamten Wertschöpfungskette in einer Karte darstellen wird dann des Ökosystems zwar auf der einen Seite durchaus sinnvoll, aber eben auch eine ziemlich große Aufgabe.
00:02:06: und genau dieser Aufgabe hat sich Chip Diplo ein EU-Ko finanziertes Projekt jetzt gestellt und den EU Chips Ecosystem Tracker veröffentlicht.
00:02:16: Der Tracker ist eine öffentlich zugängliche Online-Karte deren Ziel es ist nicht nur Europas industrielle und technologische Stärke sichtbarer zu machen sondern auch den Informationsaustausch zwischen den EU Mitgliedsstaaten zu verbessern und internationale Partnerschaften zu unterstützen.
00:02:35: Der Karte sind mehr als zwei Tausend Fünfhundert Unternehmen aus allen siebenundzwanzig EU-Mitglieds Staaten erfasst?
00:02:42: Um den Überblick zu behalten, kann man nach Wertschöpfungsstufen, nach Eigentümer Struktur, nach Umsatz- oder Mitarbeiterzahl filtern.
00:02:50: Und zusätzlich gibt es dann auch noch eine zweite Karte in der zum Beispiel die IPCIs, die Pilotlinien, die Competence Center oder die EU Chips Design Platformen sichtbar gemacht werden.
00:03:00: und da wir jetzt einen Hörmedium sind und ich glaube jetzt weiß ich, wo du gleich ein Bild zeichnest.
00:03:05: Vielleicht kannst du mal ganz kurz erläutern denn du hast dich so ein bisschen durch die Karte navigiert?
00:03:09: Wie ist diese aufgebaut?
00:03:10: Wie kann man sich in ihr zurechtfinden?
00:03:12: Und was findet man da so?
00:03:14: also wofür kann man sie auch nutzen und wofü vielleicht auch nicht?
00:03:18: Ich habe es tatsächlich parallel auf und werde versuchen das zu beschreiben.
00:03:23: Ist eine Mischung aus Datenbank und visueller Darstellung in einer Kartenform und tatsächlich gibt's ein paar Kriterien nachdem dann ... filtern kann, insgesamt ... ... zwei tausend siebenhundert vierundvierzig Einträge in Realität.
00:03:37: Wenn man ganz tief rein sucht sind das alles kleine Punkte auf einer ... ... Europakarte, auf der nur die Ländergrenzen als Umrisse sind.
00:03:43: also sind zum Beispiel keine Stadtnamen drin in der Karte sondern nur in der höchsten Ebene.
00:03:47: schwarze ... ... schwarzer Punkt ist siebhundert fünfzig ... ... steht da drinnen für Deutschland.
00:03:51: also Einrichtung, Firmen... ... überwiegend?
00:03:54: Nee!
00:03:54: Alles Firmen.
00:03:55: Keine Forschungseinrichtungen und die Kriterien nach dem man filtern können ist eine sogenannte Category.
00:04:01: Das ist also die Stellung in der Wertschöpfungskette, Chipdesign, CoreIP, Warmaterials and Wafers.
00:04:08: Anderer gibt es noch, sind hier wenn ich so über Fliege ungefähr zehn Kategorien.
00:04:12: dann kann ich nach dem Land filtern.
00:04:15: Ich kann nach dem sogenannten Ultimate Corporate Parent Filtern Also sie haben die Eigentümer Strukturen mit erfasst.
00:04:21: Nach der Mitarbeiterzahl kann ich nicht filtern nach dem Status Operational oder Plantfiltern, weil ein paar Projekte quasi drauf sind die noch nicht operational sind.
00:04:29: Also auch Fabriken oder Einrichtungen oder Facilities, die im Bau sind.
00:04:36: und ist es für first of a kind ja-oder nein?
00:04:40: Und wenn ich jetzt mal reinzoome mache ich gerade für Deutschland während der Schwarzen Punkte bunt.
00:04:47: Die Farben sind dabei diesen Aspekt in der Wertschöpfungskette zuordnen.
00:04:51: Und je weiter ich schon reinzume, ich mache das jetzt mal für Dresden.
00:04:54: Für Dresdend ist dann ein Kreis von Kreisen, da sind nämlich so viele Anträge oder Einträge, dass die Darstellung ein bisschen suboptimal ist finde ich.
00:05:02: und ich gehe jetzt einmal auf den Beliebigen.
00:05:03: Das ist hier Dresdan Siliconelli Kategorie Core IP Model Fabless Control AU Ultimate Corporate Parent ist auch Silicronelli in Germany.
00:05:16: Hier steht die Mitarbeiteranzahl und dann gibt es noch ein paar Activity Details, das ist eine Kurzbeschreibung des Unternehmens.
00:05:25: Also ich finde im Prinzip Firmeneinträge bis hin zur Website-Domänen.
00:05:32: Und es ist eine super Übersicht mit ein paar Lehrstellen.
00:05:37: also ganz konkret fällt auf aber nicht verwunderlich ist die EU Map dass in der Schweiz nichts ist, dass in den UK nichts ist Nur wegen nichts ist und natürlich noch ein paar anderen Ländern sind wirklich nur die EU.
00:05:48: Okay, du hast jetzt gesagt man sieht also die Firmen in den Regionen Und ich habe es mir natürlich auch mal angeguckt.
00:05:53: was man jetzt zum Beispiel nicht sieht sind Cluster und Cluster Institutionen.
00:05:58: Die Halblattindustrie entwickelt sich ja aber eben ganz besonders In solchen Clustern.
00:06:01: wir hatten das auch bei der Auswertung zum Silicon State Craft Paper in der vorletzten Woche besprochen, glaube ich.
00:06:07: Und bei einem Lob du hattest diesen Aspekt auch in deinem LinkedIn-Post zum Papier betont gehabt.
00:06:13: also dass das eben sehr gut ist, dass es grundsätzlich jetzt sowas gibt müsste das doch jetzt vielleicht eigentlich noch folgen oder?
00:06:19: Also immerhin stehen ja hinter den Clustern dann eben auch die Klasseorganisationen.
00:06:25: und jetzt hatte ich vorhin gesagt das Ziel ist eben auch Vernetzung und Partnerschaften.
00:06:29: und du hast zwar gesagt man findet eine Website aber man findet eben kein Ansprechpartner.
00:06:33: da wäre durchaus jetzt noch eine sinnvolle Ergänzung.
00:06:37: Absolut, also wie gesagt wenn ich hier reinsume ist es auf den ersten Blick nicht zu erkennen wo.
00:06:42: Cluster sind in Deutschland sehr gleich verteilt.
00:06:44: wir wissen ja aber welche sind.
00:06:45: bei Großraum Dresden Campnitz Freiberg.
00:06:48: auch im München kann man mit bisschen guten Willen viele Einträger kennen aber die Darstellung hier gibt das einfach nicht her weil einfach jeder Eintrag ein gleich großer Punkt ist und dort wo vieler auf einen Fleck sind Überlagern die sich teilweise, aber es ist einfach nicht optimal dargestellt.
00:07:02: Und dann der Anträger der Hick-Punkt ist wirklich klasse Organisationen, die also mehr Zugänge, bessere Zugänge zu den einzelnen Punkten haben als eine Website Domäne.
00:07:13: Die sind gar nicht erfasst.
00:07:13: Also konkret gibt's keinen Eintrag für Silicon-Sexy EV hier.
00:07:17: insofern super.
00:07:19: erster Aufschlag sollte man natürlich noch ein bisschen erweitern insbesondere und das ist... Natürlich logisch, dass wir das sagen als Klasseorganisation und Klasse-organisation.
00:07:27: Aber es hat tatsächlich einen praktischen Zweck genau diese Vernetzung besser zu begleiten!
00:07:32: Ja, genau.
00:07:33: Und jetzt hatte ich vorhin ja schon gesagt hinter der Karte steckt Chip Diplo und das kommt von chip-diplomacy.eu geförderte Initiative.
00:07:41: Chip Diplomasy hat das Ziel Europas geopolitische und wirtschaftliche Positionen in der globalen Heilplatteindustrie zu stärken also Heilplatterpolitik nicht nur als Industriepolitik sondern zunehmend auch als Außensicherheits- und Souveränitätspolitik zu verstehen.
00:07:55: und hinter dem Projekt stehen mehrere europäische Thinktanks und Forschungseinrichtungen darunter zum Beispiel weil letzte Woche aufmerksam zugehört hat, erinnert sich vielleicht noch daran dass wir über eine Studie des Instituts zur EU Taiwan Beziehung gesprochen hatten.
00:08:11: Das erste Ziel oder der erste Schritt das Projekt war es jetzt eben einen Überblick über das Ökosystem und den Status quo zu verschaffen.
00:08:19: Mein persönlicher Eindruck war auch, dass man hier schon auf das Schwarmwissen der zahlreichen Player setzt.
00:08:24: also du warst zum Beispiel auch eingebunden und hast nicht nur Feedback gegeben sondern die Macher hinter dem Tracker auch mit anderen europäischen Initiativen wie Astra oder Access vernetzt.
00:08:33: Und diese Collective Intelligence hebt das Projekt auch in den Vordergrund.
00:08:39: Wenn ich mir jetzt mal die Player dahinter anschau, denke ich, dass am Ende eben auch Kooperationsthemen mit anderen starken Halbleiterregionen im Fokus.
00:08:45: Was weißt du denn über die nächsten Schritte?
00:08:50: So ein Projekt ist ja zeitlich immer auch begrenzt.
00:08:52: Wie geht es nach der Karte jetzt weiter, gerade mit Blick eben auf Kooperation zum Beispiel auch?
00:08:57: Also habe ich nichts dazu gefunden.
00:08:59: wie du sagst ein Projekt das geht insgesamt achtzehn Monate ist zwanzig fünfundzwanzig gestartet.
00:09:04: Ich habe allerdings auch nicht ganz genau gefunden, wann jetzt exakt im Monat.
00:09:08: Die haben einen LinkedIn-Profil.
00:09:09: ansonsten ist so ein bisschen Zirkelbezug.
00:09:11: auf LinkedIn wird verwiesen wieder auf das Institut Montagne von dort wieder auf LinkedIn und nirgendswo steht mal wenn das Projekt wirklich losgegangen ist aber ungefähr vor einem Jahr.
00:09:18: das heißt es geht noch ungefähr sechs Monate.
00:09:20: solange wird also auch die Karte noch bestehen.
00:09:22: was danach damit wird?
00:09:23: gute Frage.
00:09:24: Prinzipiell hat das Projekt laut eigener Website das Ziel eben die Stakeholder innerhalb der EU zu koordinieren in Gebieten wie Innovation, Industriepolitik und Technologietransfersteuerung.
00:09:36: Und auch Netzwerke mit Schlüsselpartnern in USA, Japan, Südkorea, Singapur und Taiwan zu bilden.
00:09:44: Ich war tatsächlich auch letztes Jahr in München im Workshop von Chip Diplo mit Partner aus Taiwan.
00:09:49: Ich gibt ein paar andere, das Policy Paper hast du erwähnt.
00:09:52: Wie es jetzt ganz konkret weitergeht weiß ich nicht.
00:09:53: Es wird sicherlich noch eins bei Events geben die nächsten sechs Monate.
00:09:57: was danach passiert.
00:09:59: Spannende Frage.
00:10:00: wie gesagt die Webseiten super erster Aufschlag.
00:10:02: Ich würde mir wünschen dass es weiter geführt wird, erweitert wird noch weiter verbessert.
00:10:06: dann kann man auch in einem Jahr noch damit arbeiten.
00:10:08: sonst wäre es schade um die Arbeit die hier reingeflossen ist weil es ist... Auch wenn's da nicht perfekt ist ein wirklich super Ergebnis bisher
00:10:16: Auf jeden Fall.
00:10:17: Und wir kommen zur News zwei oder man muss eigentlich eher sagen zu unserem Newsblock.
00:10:21: zwei, wir sprechen heute über eine ganze Reihe von News mit denen wir ansonsten wahrscheinlich einen ganzen Podcast auch hätten füllen können aber jetzt gab es eine Menge Nachrichten in dieser Woche also haben wir das alles mal so unter dem Thema KI und Halbleiterindustrie zusammengefasst.
00:10:34: Wir versuchen also euch jetzt mal so durchzuführen dass sich die großen Bögen erkennen lassen.
00:10:39: Eine Zahl, die man diese Woche in den Medien lesen konnte war dass die großen Hyperscaler große Rechenzentren investieren wollen.
00:10:51: Dafür kaufen sie massiv KI Hardware mit weit reichenden Auswirkungen, letzte Woche hatten wir über die Geschäfts- oder Quartalszahlen von TSMC gesprochen.
00:11:00: Diese Woche stand Samsung im Fokus.
00:11:02: das Unternehmen profitiert von den hohen Speicherpreisen und überschreitet erstmals die eine Billion Dollar Bewertung.
00:11:08: aber nicht nur Speicher und Logik Chips werden für KI Rechen Zentren gebraucht.
00:11:12: auch sogenannte Mature Notes also die älteren Knoten werden bei KI Reichenzentren zum Beispiel für die Stromversorgung die Kommunikation aber auch als Sensoric Chips, Microcontroller etc.
00:11:23: eingesetzt.
00:11:24: und da kommen dann auch andere Unternehmen ins Spiel zum Beispiel Infinien, die ebenfalls diese Woche sehr gute Zahlen verkündet haben und ein Wachstum von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr benennen konnten.
00:11:36: Da gab es einen Artikel in der SZ, also in der sächsischen Zeitung den hast du dir angeguckt.
00:11:41: was hat InfiniEN da so verkündete im Rahmen dieser Pressekonferenz?
00:11:47: Ja, wir verfolgen Infineon ja prinzipiell schon.
00:11:48: Das ist ein ganz wichtiges Mitglied von uns also nicht nur über das was in der sechsten Zeitung steht.
00:11:53: Die haben ein sehr gutes Bild abgegeben.
00:11:55: um bei meinem Wort der Woche zu bleiben und KI um deinem Wort der Wache zu verwenden ist ein guter Grund dafür.
00:12:00: Also sind gewachsen und der Hauptgrund für diese positiven Aussichten auch nach vorn ist der KI Boom.
00:12:09: Und jetzt wissen unsere Hörerinnen und Hörern dass Infineons selber nicht die KI Chips herstellt auf den KI Rechnet, aber durchaus deren Chips in die KI-Rechenzellen reingehen.
00:12:21: Und zwar im Bereich Stromversorgung, also Power Management.
00:12:24: auch der Bereich Power Sensors wächst.
00:12:27: Infineon ist laut eigener Ansage nicht komplett ausgebucht, aber in einigen KI nahen Produktgruppen schon und insbesondere die trahrende Millimeter Fab und auch die Smart Power Fab, die hier fast sprichwürdig vor uns zum Fenster gebaut wird, ist wohl schon sehr gut ausgelastet.
00:12:42: Tristan profitiert also davon.
00:12:44: Joachim Arnebeck hat Die Dresdner Feptor explizit auch für KI-Inforschupport platziert.
00:12:49: Noch was Interessantes stand in dem anderen Artikel, die Auswirkung des Irankrieges.
00:12:54: weil ich danach auch gefragt wurde.
00:12:55: Wenig überraschend spüren sie höhere Preise bei ein paar Sachen Kupfergasen Logistik etc.
00:13:00: aber und es wollen wir auch hier nochmal sagen Es gibt keinen Heliumengpass haben wir an anderer Stelle schon mal gesagt.
00:13:07: die Akteure hier haben zeitlich reagiert und auf die durchaus verschärfte Situationen reagieren können und es gibt eben keinen Helium.
00:13:16: Ja auf Helium würde ich gleich... Gerne nochmal kurz zurückkommen.
00:13:18: vorher, aber würde ich gerne mal beim Standort Dresden bleiben.
00:13:21: Denn in der Digitimes Asia haben wir gelesen dass auch ISMC seine Augen auf KI richtet.
00:13:28: also so war das in der Überschrift formuliert.
00:13:30: Mein Stand ist, dass ISMC von achtundzwanzig bis zwölf Nanometer auf dreihundert Millimeter Wafern fertigen will und das eigentlich für Automobilindustrie und die Industrieautomatisierung.
00:13:40: jetzt haben wir ja gerade eben darüber schon gesprochen, dass Chips für künstliche Intelligenz nicht nur die kleinsten Strukturgrößen berechnen, der künstliche Intelligenz betrifft sondern eben auch die größeren Knoten.
00:13:52: Was ist also dran an den News von Digitimes?
00:13:56: Gibt es Connections zwischen ISMC und künstlicher Intelligenze?
00:14:00: Ja nein vielleicht du hast da ja auch ein bisschen deine Kontakte spielen lassen glaube ich.
00:14:05: Naja also müssen wir jetzt unterscheiden.
00:14:08: Connections schaut ISMC schauen die Mitarbeiterin auf KI?
00:14:12: sicherlich Hat sich die Ausrichtung des Werkes geändert.
00:14:15: in den Techniknoten, die beschrieben wurden?
00:14:17: Nein.
00:14:18: Ist das Projekt immer noch im Plan genauso wie es geplant war?
00:14:21: Ja!
00:14:22: Ein paar Medien neigen dazu gerne mal irgendwo KI drauf zu schreiben, klickt anscheinend besser ist hier mal mindestens missverständlich.
00:14:29: also nach wie vor ISMC genau so geplant oder genau so in Umsetzung wie's geplant ist.
00:14:34: Eröffnung Ende sieben zwanzig Wie gesagt alles alles im plan sehen fast jeden tag den Bauforschritt.
00:14:39: Wir haben schon ein paar Mal gesagt Chip ist eben nicht gleich chip.
00:14:42: Und man muss auch sagen, KI-Chip ist nicht gleich KI-Chip.
00:14:45: Selbst wenn der Chip im Bereich KI eingesetzt wird heißt das nicht dass das alles die gleichen Chiparten sind.
00:14:50: Ja so viel dazu.
00:14:51: ansonsten mehr will ich dazu gar nicht sagen.
00:14:53: oder dass man halt bei KI Chips immer die kleinsten Strukturgrößen meint?
00:14:56: Oder immer die GPS?
00:14:58: Da
00:14:58: kommen dann noch eine andere Nachricht dazu, dass tatsächlich KI auf anderen Strukturgroßen geht.
00:15:05: aber haben wir später noch was?
00:15:07: Genau, ich würde gerne noch mal auf die kritischen Rohstoffe zurückkommen, die du vorhin angesprochen hast.
00:15:11: Aber ja diese Woche auch Silber in den Medien ist gerade unheimlich gefragt weil es zum Beispiel eben auch für KI-Rechenzentren eine zentrale Rolle spielt.
00:15:19: und auch wenn Infinien kein Helium Notstand hat sieht das bei anderen Playern schon ganz anders aus.
00:15:24: Für Samsung zum Beispiel ist Helium derzeit durchaus ein kritisches Bottleneck Weil dass in Korea zu zwei Dritteln aus der Golfregion kommt aber abseits.
00:15:32: der Rohstoff waren sehr besetzt so Ausbau oder dem Aufbau von großen KI-Rechenzentren eher Chips selbst eine kritische Komponente waren.
00:15:44: Ihr erinnert euch, das gibt ja auch Lieferengpässe bei Speichern ausgelassete Fabs bei den KI-Chips.
00:15:49: und jetzt macht eine aktuelle Studie von Interface noch ein ganz anderes Bottleneck auf und zwar besagt diese Studie die den Titel From Chips to Grids trägt dass es zukünftig vielleicht gar nicht mehr unbedingt nur die Chips sind die zum Bottlenecken für den Ausbau werden?
00:16:05: sondern dass der eigentliche Engpass der KI-Zukunft Strom, Netze, Kühlung und Energieversorgung sind.
00:16:12: Dabei beschreibt die Studie moderne KI-Cluster als völlig andere Größenordnung im Vergleich zu klassischen Rechenzentren, sie nennen da auch Zahlen und ich greife jetzt mal ein Beispiel raus.
00:16:22: Während KI-Rechenzentern twohntausendneunzten noch einen Leistungsbedarf von dreißig Megawatt hatten liegt XAI's Colossus Cluster zwanzig fünfundzwanzig bereits bei etwa zweihundert achtzig bis dreihundert megawatt.
00:16:35: das entspricht einem Strom bedarf von zweihundertfünfzigtausend europäischen Haushalten und dieser Bedarf verdoppelt sich alle treizehn Monate und der Strombedarf an sich ist eben dann auch nicht das einzige was Problematisch ist, was sagt die Studie noch?
00:16:50: Du hast es dir angeguckt.
00:16:52: Ja, wie gesagt, es geht in dem Zusammenhang zwischen Energiebereitstellung also von elektrischer Energie und KI-Rechenzentren.
00:16:59: Das ist das.
00:16:59: Also wenn es so von Klassern die Rede ist, ist etwas anderes als dass Halblattaklasser hier sind, die große KI Rechenzentrenden oder Gigafaktos, wie auch immer man das nennen will, machen paar Aussagen zum Stromnetz und passen, was ihn kann aussagen.
00:17:13: KI braucht nicht nur GPUs, sondern komplette Energiesysteme.
00:17:16: Ja, wie sagt es alles super hinterlegt kann man sich anschauen.
00:17:19: Speichernetzwerktechnik-Kühlung was das für Bedarfe aufruft Stromversorgung und Power Electronics wären strategisch entscheidend also auch dass umschalten der Ströme Das deckt sich mit den Aussagen von Infinien Und gibt paar Empfehlungen.
00:17:33: Also wie gesagt wir verweisen auf die Studie Wir verlinken sie, wir werden sie ja nicht komplett angeteil.
00:17:38: Besprechendes ist wie immer hervorragende Arbeit von Interface sowie das Kennen.
00:17:42: Zweiempfehlung will ich rausgreifen, AI-Cluster sollen aktiv ins Stromsystem integriert werden.
00:17:46: Also die Zusammendenken, Netzausbau und AI-CLUSTER ist sinnvoll.
00:17:51: Und das hat zum politischen Spin eine Aussage zu den AI Gigafactories, die also auf EU-Ebene diskutiert werden.
00:17:57: Die sollen nur bei realer Nachfrage entstehen.
00:18:00: Das ist keine technische, es ist eine politische Diskussion.
00:18:03: aus meiner Sicht auch jeder von uns nutzt KI heutzutage oder ganz, ganz viele.
00:18:08: Dass es also keine Nachfrage gibt nach KI ist die eine Sache wer die Anbieter sind und die Sachen betreibt.
00:18:14: ob das europäische sind.
00:18:15: Das ist ne ganze andere Frage wenn wir aber nicht darauf eingehen.
00:18:18: Lesehinweis für diese Studie EI Rechenzentren im Zusammenhang mit dem Energienetz.
00:18:23: Ja, und vielleicht ganz kurz nur am Rande.
00:18:25: Und da schließt sich dann der Kreis wieder zum Anfang dieses Blogs nämlich zur Nachfrageseite für KI-Highbleiter – das sind ja eben nicht nur die Rechenzentren, sondern der Bedarf an KI Highbleitern ist auch abseits der Rechencentren groß.
00:18:38: Sechzig Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als zwanzig Mitarbeitenden nutzt mittlerweile spezielle KI-Halbleiter.
00:18:45: Die Zahlen dazu hat ein Bitkom Studienpapier zum Halbleiterbedarf in Deutschland zusammengefasst, die Zahlen selbst stammen aus einer Umfrage von zweizig fünfundzwanzig.
00:18:55: Wir verlinken die Studie auch nochmal, schaut da auch gerne noch mal rein sind paar ganz schöne Zahlen mit drin und kleiner Fun Fact!
00:19:02: Ich habe ja vorhin gesagt unsere viel zitierte Deutschlandkarte um einmal ein Beispiel für dieses viel zitiert zu geben auch in der Bitkom-Studie ist die Karte mit enthalten.
00:19:11: Und wir kommen zur News drei und bleiben bei der künstlichen Intelligenz ihren Anforderungen, ihren technologischen Auswirkungen auf die Halblattindustrie und am Ende auch bei einem Bottleneck – denn wir wollen über Advanced Packaging sprechen und über die Übernahme des NEX-Geschäfts von ASMPT durch Applied Materials für US-Dollar.
00:19:31: Der Deal umfasst zum Beispiel auch noch Inventar im Wert von US-Millionen.
00:19:36: Die Meldung wurde in meiner Wahrnehmung eher von Finanzmedien gecovert.
00:19:40: Rein finanziell ist das jetzt auch für Applied.
00:19:44: Nicht so ein Riesendiel, aber strategisch ist er ganz spannend.
00:19:47: Applied Materials gehört ja zu den großen Heilpleiter Ausrüstern und ist mit rund fünfzig Milliarden Dollar Jahresumsatz einer der zentralen Player in diesem Bereich.
00:19:55: das Unternehmen liefert Maschinen für Deposition, Adzen, Inspection, Metrology und ASMPT bzw.
00:20:03: NEX wiederum kommen ursprünglich aus dem... Packaging und Assembly-Bereich und bringen spezielle Anlagen für großflächige Packagingprozesse mit.
00:20:12: Jetzt also der Zusammenschluss, Applied oder die Übernahme.
00:20:16: Applied selbst beschreibt dass man damit die eigene Positionen bei Panel Level Advanced Packaging Technologies ausbauen will – also bei Technologien die größere und energieeffizientere KI Beschleuniger ermöglichen sollen.
00:20:28: Was sagt die Übername über die strategische Bedeutung von advanced packaging by applied aber vielleicht auch generell aus?
00:20:36: Also vielleicht prinzipiell zur Advanced Packaging.
00:20:38: Das ist eben Advanced Package, nicht mehr nur Packaging was auch als Backend bezeichnet wird manchmal und bisher eher quasi Stiefkind der Teilplatte-Kette war sondern es tatsächlich zum strategischem Schauplatz.
00:20:54: ist das vielleicht ein bisschen übertrieben aber nur ein bisschen.
00:20:56: also wir haben Pilotlinien alles mögliche für die Advanced Packagingssachen reichen Klassisches Packaging auf drehundert Millimeter Waffern nicht mehr aus oder ich kann sie größer machen.
00:21:06: Applied selber sagt, dass es darum geht, größere AI-Beschleuniger mit höherer Energieeffizienz so möglichen.
00:21:11: Also das ist die eigentliche Schlussrichtung für mich auch dieses Deals im Packaging größerer Flächennutzung zu machen.
00:21:17: Wir haben das im Frontend schon mal gesehen.
00:21:19: So alt bin ich schon du warst glaube ich da noch nicht dabei.
00:21:23: zumindest lief unser Podcast noch nicht als Bemühungen gab oder Überlegung, diese Frontendwäfer auf vierhundertfünfzig Millimeter hoch zu skalieren.
00:21:30: Also die Scheiben im größeren Durchmesser zu machen.
00:21:32: das hat sich dann nicht durchgesetzt.
00:21:34: aber eben im Back-End und im Packaging wo wir wieder bei rechteckischen oder vertratischen sogar abmaßen sind ist so ein Größenwachsum auch da im Sinne von Skalierung.
00:21:44: hier mal in Größenordnung auch für Applied Materials weil ich kann dass sie bisher überwiegen natürlich aus als Anlagenhersteller im Frontenbereich knapp fünfzig Milliarden Dollar Jahresumsatz vor allem im Frontend.
00:21:55: Im Advanced-Packaging haben sie nach eigenen Angaben, ca.
00:22:01: im Jahr ist es nur ein kleiner Anteil.
00:22:04: Wir wollen aber diese Zahlen in den nächsten Jahren verdoppeln und sagen der adressierbare Gesamtmarkt soll von ungefähr fünf Milliarden Euro in den Jahr zu zehn auf über zehn Milliarden Euro wachsen – also schon Wachstumchancen!
00:22:17: Vor dem Hintergrund sind die Hundertzwanzig Millionen Cash für NEX, naja für Dieneportfoliologen-Füllung.
00:22:23: Konkret eben für Abscheidungen in Panelformaten also im Backendbereich.
00:22:28: Skalierung über Fläche habe ich schon gesagt es ist genau dieser Aspekt der dort mit reinführt.
00:22:33: eine Sache noch, die mir aufgefallen ist in der Pressemitteilung.
00:22:35: Die haben gesagt NEX adressiert Panel Formate bis etwa fünfhundert zehn mal fünfundfünfzehn Millimeter ist mir persönlich auch nie ganz klar, warum das nicht quadratisch ist.
00:22:45: Sondern Fünfhundert Zehn Mal Fünf Hundert Fünfzehnt.
00:22:47: Das ist schon gegenüber dem Dreihundert Millimeter Wefer ungefähr die dreieinhalbfache Fläche.
00:22:52: Schon größer und ich habe extra nochmal nachgeschaut.
00:22:54: letztes Jahr auf der Semikon in Japan hat nämlich der Rapidos um meinen Lieblingswort wieder zu sagen ein Panel hoch gezeigt haben hat Ropitos auch ausgestellt.
00:23:03: Das war sechshundert mal sechshundert Millimeter.
00:23:05: Ganz stolz weil Jens Mung wohl auch eins präsentiert hatte.
00:23:10: Also Rapidus ist auch mit Warns Packaging im Panel Bereich und dort ist man in quadratischen Abmessungen, da werden sich die einzelnen Chips dann wieder auf Panel draufgebracht und hier eben fünfhundert mal fünfhunderte oder fünfundzehn Mal Fünfhundertfünfzehn Millimeter aber schon ein ganzes Stück größer als so einen dreieinhalb Millimeter Befer.
00:23:26: Ja und du hast jetzt noch einen wichtigen Punkt aufgemacht oder das immer mal wieder so angesprochen, Applied Materials hat ja auch Kunden im Frontend und im Backend.
00:23:33: Und in der Pressemitteilung beschreibt es sehr offensiv wie stark Frontend Technologien inzwischen ins Packaging hineinwandern.
00:23:41: da werden konkret digitale Litographie aber auch PVD, CVD, Ads Prozesse usw.
00:23:48: genannt also die Technologien, die man eben klassisch aus der Wave-Verfertigung also aus dem Frontend kennt.
00:23:53: Gleichzeitig bringt jetzt NEXT das Panel Level Electrochemical Deposition, also ECD, Technologin für großflächige Packaging Prozesse ein.
00:24:03: Vielleicht kannst du ja nochmal ganz kurz erklären wo hört Frontend heute eigentlich noch auf?
00:24:06: Wo beginnt Backend und wie verschwimmen diese Einteilungen eigentlich?
00:24:11: vielleicht auch durch KI und durch das Thema Advanced Packaging?
00:24:14: Gut, ob die verschwimmen weiß ich nicht genau.
00:24:15: Aber wir haben Transparen können ja sein vorher auch darüber geredet wie und was Und es gibt hier Schulungsangebote auch für Leute, die ganz wenig Ahnung haben.
00:24:23: Es gibt verschiedene Schaubilder Wie der ganze Prozess der Halbleiterfertigung aussieht.
00:24:28: Ich versuche das Bild gedanklich nachzumalen.
00:24:30: Also Kristall ziehen machen wir jetzt nicht aber du startest jetzt im Frontendbereich mit einer Scheibe.
00:24:37: Üblicherweise gibt es auch nach Zweihundert Millimeter im Durchmesser, der sogenannte WV und auf dem wären verschiedenste chemische Prozesse durchgeführt als die Strukturen des Chips dort aufgebracht – durch Äzzen, durch Litographie
00:24:49: etc.,
00:24:50: durch verschiedene chemische und mechanischen Prozesses.
00:24:54: ganz viele dauert deswegen eine Weile.
00:24:56: Dann sind diese Strukture auf der Scheibe drauf und das testet man alle nochmal auf die Funktionieren, WV Leveltesting.
00:25:03: Und dann geht es ins sogenannte Backend beginnt normalerweise mit dem Schleifen der Rückseite und dann werden aber die Scheiben quasi zerschnitten oder zersägt in die einzelnen kleinen Chips.
00:25:14: dort beginnt das Backend.
00:25:17: höher werden da Träte dran gelötet oder aufgesetzt in den verschiedensten Bereichen.
00:25:21: Aber das ist der Beckenbereich, prinzipiell unterschiedliche Prozesse auch unterschiedlicher Maschinen und Anlagen deswegen, unterschiedliche Hersteller die eine Rolle spielen.
00:25:28: aber mit diesen Advanced Packaging-Prozessen wächst das ein bisschen... mehr zusammen.
00:25:32: Wir müssen dazu sagen, dass wir hier in unserer Region wie ganz Deutschland ganz wenig nur industrielles Packaging haben, Advanced-Packaging haben aber die Pilotlinie und deswegen haben wir natürlich die Chance genutzt beziehungsweise du hier mit der EPEX-Pilotlinie nochmal zu reden und so kannst du dann noch mal ganz kurz zusammenfassen was du dort noch in Erfahrung gebracht hast.
00:25:47: Also im Grunde genommen das applied jetzt mit dieser Übernahme versucht einfach sein... Plating-Sparte zu erweitern, also dass man eben Technologien die man aus dem Frontend kennt auch zunehmend in den Backendprozess überträgt.
00:26:02: und ja das man sich einfach für Frontend und Backendkunden attraktiver macht.
00:26:06: Im Grunde genommen gibt es bestimmte Technologienen auf dem Waferlevel, die es eben noch nicht im Backend gibt Und da versucht man sich das besser aufzustellen.
00:26:16: Das ist insofern auch sinnvoll, als dass andere Unternehmen wie zum Beispiel Rapidus oder auch Intel ebenfalls in so eine Richtung gehen und da will man einfach konkurrenzfähig bleiben bei Applite.
00:26:27: Also insoferen rein strategisch macht dieser Schritt absolut Sinn!
00:26:31: Bewerten wir einfach mal so, dass Appliter einen guten Job macht.
00:26:36: Sagen wir jetzt einfach mal mit besten Grüßen an das Frauenhofer Assit.
00:26:40: Und dann Applaut mit Tiro ist es natürlich!
00:26:42: Gut und dann kommen wir zu unseren Kurznews und wir machen's jetzt auch ganz kurz.
00:26:46: Wir hatten letzte Woche über das Treffen von Industrieunternehmen mit Ursula von der Leyen gesprochen bei dem unter anderem Siemens aber auch Nokia Ericsson oder auch die SAP dabei waren.
00:26:55: mittlerweile hat das Treffer einen Namen European Tech Creators und ein Papier mit insgesamt vier Kernforderungen gibt es auch.
00:27:02: Was steht da drin und wie ist deine Einschätzung?
00:27:04: Also ganz kurz nochmal zusammengefasst waren sechs Leute auf dem Foto, sieben Leute haben das Papier unterschrieben nämlich SAP noch mit dazu die nicht beim Treffen waren.
00:27:12: Das ist unterschriebene mit Wake Up Call Let's Act S-One Europe Now und hat Forderung die in Richtung Bürokratieabbau gehen.
00:27:21: ein bisschen Schelde gegen DG Competition gegen DGE Wettbewerb dass die Sachen behindern und prinzipiell müssen wir eben jetzt agieren und ins Handeln kommen.
00:27:30: Zwo Seiten, für mich noch ein bisschen unklar und wiefern das mit anderen Initiativen verzahnt ist?
00:27:36: Wir verlinken es mit.
00:27:37: einfach mal angucken war ganz spannend die konzertierte Aktion zu sehen.
00:27:41: Das eindlige Bild weil eigentlich alle CEOs dann noch einen Linkinpost dazu gemacht haben nicht ganz zeitgleich also verteilt über zwei Tage aber fand ich ganz spannend.
00:27:49: Genau und damit gleich zur News zwei und ich merke gerade mein Wort der Woche hätte auch Dresden sein können denn in Dresen hat diese Woche das Chip Design Germany Forum stattgefunden.
00:27:57: hinter dem Event steht Germany, das sich seit dem Start vor rund zweieinhalb Jahren als Plattform für Vernetzung, Wissenstransfer und Communityaufbau eben im Chip-Design etabliert hat.
00:28:09: Und ein zentrales Takeaway des Events war dass Europas Wettbewerbsfähigkeit nicht durch einzelne Technologien isoliert entsteht sondern durch das Zusammenspiel von Chip Design Fertigung Packaging Software System Integration und industrielle Anwendung.
00:28:22: einige dieser Themen hatten wir ja heute auch schon ausführlicher.
00:28:25: beim Event ging es jetzt aber natürlich fokussiert um das Thema Chip Design.
00:28:29: Ein Schwerpunkt war hier das Thema Chipplets.
00:28:32: Es wurde hierzu auch eine Chipplet Roadmap vorgestellt und ein Papier veröffentlicht, dass bereits online ist und es erklärt warum Chipplets für Deutschland und Europa ein strategischer Hebel werden um Innovationen und dann natürlich technologische Souveränität und Resilienz zu stärken.
00:28:48: Und jetzt frage an dich im Sinne unserer Hörenden wie und warum kann man das mit Chippelets schaffen?
00:28:55: Zusammen gesetzte Produkte sind aus vielen einzelnen Chips.
00:28:58: Du musst also nicht alles können, sondern kannst das aus verschiedenen Stellen zusammenkaufen.
00:29:03: Genau das will man sich oder zusammenbauen und dann genau das will ich zum Vorteil machen wenn man das Packaging kann.
00:29:08: Also schon aus der Package in Sache gedacht.
00:29:10: Und eine der Botschaften ist diese modularen Designs auf mögliche modulare Lieferketten.
00:29:16: Ist man also nicht mehr von einem abhängig?
00:29:18: Sondern kann einzelne Funktionsblöcke aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen.
00:29:21: und dann nennen sie ein paar ganz konkrete Hebel Multi-Vendor Öko System statt Single-Wenderwelt von NVIDIA, AMD oder Intel.
00:29:28: Einheitliche Schnittstellen sind wichtig.
00:29:30: soll man von arbeiten für Rotlin wie EPEX sind genannt nicht überraschend das Chipplet Center of Excellence ist genannt von Frauenhofer und Fachkräfte brauchen natürlich auch für das ganze neuen Termen, denn ich noch nicht kann.
00:29:43: Das sind sogenannte Golden Dice für Interoperabilitätstests.
00:29:47: Ja mal schauen das Papier wird auf der Seite von Shift Design Germany verfügbar sein ist ein Positionspapier zwei und zwar die Seiten ungefähr mit den Empfehlungen gerne mal reinschauen.
00:29:55: Wird uns sicherlich nochmal begleiten?
00:29:57: Und dann und jetzt überlege ich Verschmelzung wäre auch ein gutes Wort gewesen.
00:30:01: da Woche.
00:30:02: Wir haben ja heute schon über die Verschmelzung von Front- und Backend gesprochen, von Chips in Chiplets jetzt gerade.
00:30:07: Und Packages!
00:30:09: Jetzt sprechen wir über das Zusammenwachsen oder die Verschwärzung von Speicherchips und Rechenchips, und zwar im Bereich der künstlichen Intelligenz und explizit im Bereich HAI, die in mobilen Accessoires und IoT Gerätenanwendung finden soll.
00:30:22: Das Thema hat uns über eine Höreranfrage erreicht ist also medial nicht so stark aufgegriffen worden und uns selber tatsächlich durchgerutscht.
00:30:28: Die News ist nämlich schon vom Zweiundzwanzigsten April.
00:30:32: Die Plattform wurde von Enka entwickelt.
00:30:35: Enka selbst spricht vom weltweit ersten KI-Audiochip mit neuronaler Compute in Memory-Technologie, der eben Prozessor und Speicher vereint und dadurch die hundertfünfzigfache Rechenleistung liefert.
00:30:47: Und das eigentlich Spannende für uns an dieser News war dass in dem Medienbericht den wir verlinken Dresden oder allen anderen auch Dresen als Fertigungsstandort angegeben wurde aber ein Fertigungspartner nicht genannt wurde.
00:31:01: Jetzt gab es in diesen Meldungen eine ganze Reihe an technischen Details.
00:31:05: Du hast dir das angeguckt, lassen diese für dich Rückschlüsse auf einen potenziellen Fertiger hier am Standort zu?
00:31:13: Also in der ganzen Reihe gab's nicht!
00:31:14: Es war von nur Flash die Rede... Und dass es im Interesse gefertigt wird, hat ein paar Leute auf Computer-Basis der Artikel.
00:31:22: Hat ein paar Leuten in den Kommentaren überrascht warum die das ja fertigen lassen?
00:31:25: Einer hat drunter kommentiert weil es hier ganz viele Hersteller gibt.
00:31:28: Grüße aus dem Silicon-Sexeny!
00:31:29: Fand ich schon mal.
00:31:29: gut ist aber anscheinend nicht allen bekannt dass hier in Dresden verschiedenste Werke stehen von Chipherstellern um sie nochmal aufzuzählen.
00:31:37: unseren Hörer sind alle bekannt Bosch Xfab, Infineon, Global Foundries.
00:31:42: SAW Komponent noch und ISMC eben im Bau.
00:31:44: Global Foundrys und Xfabs sind sogenannte Auftragsfertiger.
00:31:46: die kommen prinzipiell in Frage.
00:31:48: beide haben auch diese nur Flash-Technologie.
00:31:50: Beide kommen prinzipell infrage.
00:31:52: wenn ich jetzt über energiespahrende Technologien nachdenke und überlege wer das sein könnte bin ich persönlich eher bei globalfoundries.
00:31:58: rein theoretisch könnt es auch die xfab sein.
00:32:00: Ich würde trotzdem weil globalfoundrys dieser FDSA hält Technologie hat, die sehr energiesparend ist und solche Sachen haben wir möglichst eher auf Gruppe Fahntus tippen.
00:32:08: Aber das ist nicht erwähnt in dem Artikel und ja wenn es zumindest auch nicht öffentlich bekannt trotzdem schön das zu lesen.
00:32:16: und der spannende ist dass eine technologische und das andere ist dass das politische ein chinesischer Hersteller den man schon kennt also der einer daran hat vielleicht so einen Anker Netzteil Zuhause oder oder irgendwelche Produkte von Anker.
00:32:28: Also ein chinesischer Hersteller, der im Consumer Electronics über sich jetzt mal bezeichnen Markt unterwegs ist lässt nicht in China fertigen sondern in Europa weil der Technologiefortschritt auch auf den maturen Noten denn weder Global Founders noch X-Fab machen die allerallerkleinsten Knoten technologisch aber offenbar so weit vorn ist im Bezug auf Ausbeute etc.
00:32:50: dass es sich lohnt wirtschaftlich auch für chinesische Herstelle hier produzieren zu lassen und das ist eine sehr gute Nachricht in ganz Europa, würde ich jetzt mal sagen.
00:32:58: Deswegen haben wir es auch nochmal mit aufgenommen.
00:33:00: Gratulation wäre auch immer.
00:33:01: das ist wenn ein Auftrag gewonnen hat und sollte allen Optimisten Auftrieb geben und allen Pessimisten vielleicht einen kleinen Denkanstoß.
00:33:09: Ja und auch die zweite News, die wir jetzt noch besprechen wollen, hat so ein Link zu China denn das war eine Höranfrage mit einem Link.
00:33:19: die Überschrift des Artikels lautete, dass China eine Supercomputer ohne GPUs entwickelt hat.
00:33:25: Der Ansatz ist ... CPU zentriert, also der, der da beschrieben wird und setzt auf spezialisierte Beschleuniger- und sehr enger Speicherintegrationen.
00:33:34: Da wird argumentiert, dass damit Energieeffizienz und Datenbewegung und Skalierung verbessert werden sollen.
00:33:42: Und die Hörerfrage, die wir dazu bekommen haben war jetzt so eine grundsätzliche Einschätzung des Projekts.
00:33:48: und tatsächlich gab es zu dieser News noch mal eine detailliertere Nachricht ,die wir uns natürlich auch durchgelesen haben.
00:33:55: Was sagst du?
00:33:55: Also nachdem du gelesen hast zu diesem neuen chinesischen Prestigeprojekt, als dass es da verkauft wird.
00:34:01: Bei dem ja zum Beispiel aber offizielle Benchmarks, aber auch konkrete Anwendungsszenarien und auch Timings fehlen.
00:34:08: Also ein Teil der Antwort hast du schon in deiner Frage verpackt.
00:34:11: ich sehe das primär als ein politisches Statement.
00:34:14: wir können das China for China bauen herstellen komplett.
00:34:20: uns wird funktionieren.
00:34:20: Wir können es aktuell nicht öffentlich überprüfen, das ist auch nur eine Ankündigung.
00:34:24: deswegen sehe ich jetzt eher als politisches Statement Ich würde das nicht ausschließen wollen dass sie das hinkriegen solange wie wir es nicht überprüpen können.
00:34:31: Es ist eine Ankündigung und derer gab und gibt es sehr viele insbesondere aus China im Zusammenhang tatsächlich mit der anchor news.
00:34:39: vielleicht bewerten.
00:34:41: bisher ist es eine ankündigung
00:34:44: Und sonst so?
00:34:45: Elektron und Quantware erhalten Finanzierung.
00:34:47: Zwei europäische Quantencomputing-Startups haben diese Woche große Finanzierungsrunden bekannt gegeben, das deutsche Startup Electron aus dem Bereich Quantenkomputer mit gespeicherten Ionen erhielt siebenundfünfzig Millionen Euro.
00:34:59: Das Unternehmen entwickelt eine Technologie bei der Quantenbits per Mikrowellen statt mit komplexen Lasern gesteuert werden sollen um Quantenkomputer einfacher skalierbar zu machen.
00:35:09: Noch größer fiel die Finanzierung beim niederländischen Quantware aus, hundert und siebzig Millionen Dollar.
00:35:16: Quantware entwickelt Quantenprozessoren und will Chips mit langfristig bis zu zehntausend Cubits ermöglichen.
00:35:21: anders als viele andere Firmen baut Quantware die Hardware nicht nur für sich selbst sondern verkauft Sie auch an andere Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
00:35:32: Ja dann gucken wir noch ganz kurz auf die nächste Woche und diese sieht ziemlich leer aus würde ich sagen.
00:35:38: ja zumindest ist keine öffentliche Tabine oder nichts für den Podcast.
00:35:42: Am Donnerstag ist Himmelfahrt, wir werden deswegen am Mittwoch aufnehmen für unsere ausländischen Hörerinnen und Hörern.
00:35:49: Wir haben ein paar ... Dornersack ist ein Feiertag in Deutschland, Christi Himmelfahrts.
00:35:53: Ja, deswegen Aufnahme schon am Mittwoch-Ausbildung wie immer am Freitag.
00:35:57: Wir erwarten überhaupt gar keine News, die wir bis nächste Woche sprechen können.
00:35:59: Schatz beiseite es gibt mit Sicherheit wieder spannende Sachen.
00:36:02: ansonsten wenn ihr, wenn sie Fragen habt Immer über Fragen geben dann das Feedback besprechens hier oder per Mail.
00:36:09: Vielen Dank für alles Feedback, auch was wir in der Zwischenzeit bekommen haben!
00:36:12: Vielen dank sowieso an dich wie immer Julia für die Vorbereitung und auch an Matthias für die Post-Produktion.
00:36:18: schon mal und ich sage ciao ciao.
00:36:20: Genau damit hast du die Abmoderation gemacht.
00:36:22: vielen Dank dafür.
00:36:23: und dann sage ich vielen Dank an dich und bis zum nächsten Mal ciao ciao.
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