#68: SEMI-Europe-Empfehlungen: Chips Act 2.0; Forschungschip Masur; Quartalszahlen-Analyse von Siltronic, Intel, TSMC...

Shownotes

What’s Chippening – Folge 68

Sendung vom 1. Mai 2026

Moderation: Julia Nitzschner

Experte: Frank Bösenberg


Thema 1: Chips Act 2.0 – Positionspapier von SEMI Europe

SEMI Europe: Sechs Empfehlungen zum Chips Act 2.0

Institut Montaigne: Semiconductors in EU-Taiwan Relations

Ursula von der Leyen: Treffen mit europäischen Technologieunternehmen

Thema 2: Neuer Forschungschip Masur aus dem Barkhausen-Institut

Barkhausen Institut: Neuer Forschungschip Masur

Thema 3: Analyse ausgewählter Quartalsergebnisse – Siltronic, Amkor, Intel, SK hynix, NXP und TSMC

SemiAnalysis: AI-Chips und Thin-Film-Materialien

Siltronic: Q1 2026

SEMI: Worldwide Silicon Wafer Shipments Q1 2026

IT-Times: Amkor meldet Wachstum im Packaging

Hardwareluxx: Quartalszahlen von Intel und SK hynix

NXP: Q1 2026

The Motley Fool: TSMC Q1 2026


Kurz-News

Kurz-News 1: Siemens und TSMC erweitern Kooperation beim KI-gestützten Chip-Design

eeNews Europe: Siemens and TSMC expand AI-driven chip design collaboration

Bloomberg: Von der Leyen trifft Chip- und Technologieunternehmen

Kurz-News 2: Kurzer Review der apc|m 2026

apc|m Conference

Kurz-News 3: Wichtige europäische Halbleiter-Events im Mai

Semiconductors Ireland 2026

Czech Semiconductor Days

imec ITF World 2026

What’s next?

Chip Design Germany Forum

Transkript anzeigen

00:00:02: Hallo und herzlich willkommen bei What's Chippening, dem Podcast der einmalwöchentlich Halbplatter News erklärt – und einordnet.

00:00:09: Ihr hört Folge sixty- acht und das sind unsere Themen!

00:00:22: Und außerdem in dieser Folge Siemens und TSMC erweitern Kooperationen beim KI-gestützten Chipdesign, kurzer Review der APCM-Events im Mai.

00:00:34: Mein Name ist Julia Nitschner und gemeinsam mit Frank Bösenberg spreche ich wie immer über die wichtigsten Halbplatter News der Woche damit ihr nicht nur bestens informiert ins Wochenende sondern vor allem auch in die neue Woche startet.

00:00:45: Bleibt also dran?

00:00:46: Es lohnt sich!

00:00:48: Hallo Frank, grüße nach Katania.

00:00:50: Hallo Julia!

00:00:51: Es ist Donnerstag der dreißigste April.

00:00:53: wahnsinnig früh, zwölf Uhr und vierzig nehmen wir heute schon auf und ich habe das Gefühl dass wird eine lange Folge.

00:00:58: deshalb starten wir ganz schnell.

00:00:59: was ist dein Wort der Woche?

00:01:01: Mein Wort der woche ist Bottleneck beziehungsweise Engpass.

00:01:04: Das war ganz kurzfristig hier.

00:01:06: der Barista oder die Kaffee Maschine ist mittlerweile gelöst aber wir haben auch noch eine Meldung weil es auch noch ne kurze Rolle spielt.

00:01:11: Was ist deins?

00:01:12: Okay, ich wollte grad fragen.

00:01:13: Ja meins ist strategisch ... Ich bin mir gar nicht sicher, ob wir das schon mal hatten?

00:01:17: Ich mach auf jeden Fall jetzt eine Liste unserer Wörter der Woche.

00:01:19: Ich fäll dir langsam den Überblick aber auf jeden fall passt das gut zu eigentlich allen News und ich glaube es ist das Wort was sich heute noch ... fast mit am häufigsten sagen werde.

00:01:28: Und ja, damit lassen wir's gleich mal starten!

00:01:29: Mit unserer ersten News.

00:01:31: die Semi Europe hat am siebenundzwanzigsten April einen Positionspapier zum Chips Act zwei Punkt Null veröffentlicht.

00:01:37: Das Papier geht davon aus dass der Chips-Act Eins aus dem Jahre zwanzig dreieunzwanzigt zwar ein wichtiger Schritt war aber strukturell nicht ausreicht um europa langfristig wettbewerbsfähig resilient und strategisch souverän zu machen.

00:01:50: Deshalb fordert Semi-Europe jetzt das der Chipps Act Zwei Punkt Nulle deutlich über den ersten EU-Chips Act hinausgehen muss und stellt hierfür sechs politische Empfehlungen aus, über die wir heute mal kurz sprechen wollen.

00:02:02: Jetzt hat der CHIPS Act ja einen starken Fokus auf Ansiedlungen gehabt und die Mobilisierung von staatlichem und privaten Kapital im Bereich der Frontentfertigung.

00:02:17: Projekte, die wir kennen.

00:02:18: Also ESMC hier in Dresden, Infineen in Dressen, Global Foundry ist auch in Dresten sowie in Airford die X-Fab und wir kennen hierfür noch das Kriterium First of a Kind.

00:02:28: Das soll jetzt und dass es die erste Forderung des Papiers erweitert werden.

00:02:32: Wie genau soll diese Erweiterung aussehen?

00:02:35: Du hast es ja gesagt bisher war in dieser sogenannten Säule zwei also der Kapazitätserweiterungen vor allem Frontentfertigung adressiert.

00:02:43: Daher auch die zwei Projektarten, die so gab.

00:02:45: Nämlich Open Foundry bzw.

00:02:47: Integrated Production Facility und jetzt soll aber explizit eine Erweiterung auf die Wertschöpfungskette und zwar nach unten also abstreamen.

00:02:54: Also in die Richtung Schullieferer gehen Maschinenanlagenhersteller bis runter zur Chemie was es nicht verwunderlich ist dass das von der Semi kommt denn das ist genau die Gruppe von Firmen deren Interessen Semi vertreten soll beziehungsweise vertritt.

00:03:06: Im Grunde geht es tatsächlich bis auf die Materialebene, z.B.

00:03:09: auch BASF-Mitglied von SEMI und Förster für Keinen soll damit künftig nicht mehr nur große Fabriken meihen – also nicht mehr diese zwei Arten sondern prinzipiell strategisch relevante Innovations- und Produktionsbereiche entlang des gesamten Ökosystems.

00:03:22: heißt von Forschung und Entwicklung dann Design über Materialen bis zur Frontendbeckernfährigung.

00:03:26: Wichtig ist die Elektronikfertigung, das was mit dem Chip passiert wenn er fertig ist, also quasi Downstream, dass Auflöten auf die Boards

00:03:33: etc.,

00:03:34: Das ist nicht mit erfasst.

00:03:35: Das ist im Grunde ein separates Thema, das wir jetzt heute nicht ausführlich sprechen werden aber es kommt immer mal wieder hoch auch vom ZVI zum Beispiel denn in dem Bereich hat Europa auch nur noch zwei Prozentmarktanteil.

00:03:46: zu Recht gibt's also für diesen Bereich war eine bestimmte Bezug auf Souveränität Aber jetzt für den Punkt soll das erst einmal reichen.

00:03:53: Was man aber jetzt festhalten kann, ist das eben nicht nur um Ansiedelung sondern um die Kontrolle über strategische Segmenten gehen soll.

00:04:00: Insgesamt soll der CHIPS Act zwei Jahr strategischer aufgesetzt werden.

00:04:04: hier geht es der SEMI zum Beispiel auch um die Einbettung in eine umfassende EU-Technologie Strategie und die Verknüpfung mit anderen legislativen Rahmenwerken Aber auch neue industriepolitische Instrumente.

00:04:15: Welche Instrumentes schlägt sie hier vor?

00:04:17: Und vielleicht gleich mal die Frage nach dem Thema Subvention angeschlossen in Säule zwei Jahre ermöglicht hat, wird dazu auch was gesagt?

00:04:25: Ein bisschen.

00:04:26: Sie sehen mich fordert im Grunde einen deutlichen umfassenden industriepolitischen Werkzeugkasten nicht nur relativ stumpfs zu Fensionen.

00:04:33: Dazu gehören steuerliche Investitionsanreize also tatsächlich Tax-Cuts.

00:04:37: Schnellere Genehmigungsverfahren ist so ein Punkt.

00:04:39: Energie- und Wasserpreise spielen eine Rolle, und prinzipiell eben strategische oder überhaupt nicht stärkere Verzahnung mit den strategischen Politikfeldern oder Nachfragefeldern

00:04:48: K.I.,

00:04:48: Cloud, Verteidigung, Cybersecurity.

00:04:50: Subventionen bleiben relevant aber nicht mehr nur als einziges Instrument für einzelne Großansiedlungen sollten also breiter wirken.

00:04:57: Die Kernausage könnte man zusammenfassen dass eine reine Kapitalspritze nicht ausreicht sondern das man in strukturell attraktives Industrieumfeld braucht.

00:05:05: Es ist auch nicht verwunderlich, kommt zurecht auf von vielen Seiten die Nachfrage benötigt wird und zwar aus Europa und mindestens mal dort wo diese Nachfrage dann auch steuerlich gefördert wird oder wo es Instrumente gibt oder sogenannte Policies.

00:05:18: Stichwort zum Beispiel AI Gigafactories.

00:05:20: Sollte diese eben mit der Ebene Chip-Produktion gekoppelt werden, ist ja etwas was wir auch aus Silicon-Sexiny schon mehrfach adressiert haben.

00:05:25: Ja bei Stichwort Kapital sind sehr guteste und Kapitalworte im Chips eins ja auch in die Forschung also in Säule Eins investiert.

00:05:32: Auch diese Forschung wird jetzt adressieren.

00:05:34: Die sollen nämlich zukünftig schneller in greifbare industrielle Ergebnisse überführt werden können.

00:05:38: Aktuell ist das ja nicht unbedingt gegeben.

00:05:40: Wir haben zum Beispiel in Salle Eins, also bei den Pilotlinien z.B.

00:05:44: Forschungen im zwei Nanometer Bereich aber keine direkte Überführung in die Industrie.

00:05:48: Ist das das?

00:05:49: Was dieser Punkt adressieren soll und wie genau soll das dann zukünftig erreicht werden?

00:05:53: Ja, der Kritikpunkt geht in die Richtung.

00:05:57: Der Punkt ist ja dass jetzt bei den Pilotlinien also die Säule eins, fünf Pilotlinie gibt es oder sogar ein paar mehr noch.

00:06:03: Einer davon ist übrigens hier in Katania, die Widebandgap-Pilotlinie, dass dort die Industrie strukturell eher weniger eingebunden ist.

00:06:09: Es gibt zwar dann Industriekontakte aber letzten, das ist eine Förderung, die Forschungsinstitut zentriert ist Unter der Annahme, dass sie wieder genau so strukturiert ist.

00:06:20: Säule eins, zwei drei soll die Säulen Eins die prinzipiell F&E-Ergebnisse adressierten viel stärker Industrieeinbindung schon erhalten.

00:06:27: Ja jetzt wollen wir gleich noch über ein anderes Policy Paper sprechen.

00:06:30: gibt's bevor wir das machen?

00:06:32: Noch irgendwas was du zu diesem Semipaper gerne sagen möchtest oder was du jetzt noch wichtig fandest?

00:06:37: Ja es gibt also insgesamt sind es fünf oder sechs Punkte glaube ich die drin sind.

00:06:41: ja verlinken das aber es gibt einen Punkt der adressiert formell erst mal die Administration.

00:06:45: Punkt fünf ist das Entharns Policy Toolbox geht also eigentlich in diese Richtung Säule drei und der enthält aber explizit die Forderung, dass sogenannte European Semiconductor Consortium gefördert oder weiter unterstützt werden sollen.

00:06:58: ISMC – das Joint Venture aus TSMC, Infiniom Bosch & NXP – und Rappidos wären hier explizite als Beispiele aufgeführt.

00:07:04: und hier stellt sich mir die Frage und ich konnte es jetzt in den letzten drei Tagen noch nicht herausfinden ob Semi da schon ein konkretes Konsortium im Kopf hat?

00:07:12: Oder ob das praktisch als Rückenwind weiterer Rückendwind für das ISMC-Consortium zu sehen ist.

00:07:17: Auf alle Fälle gibt es noch einen interessanten Overlap, kann man vielleicht ganz zum Schluss nochmal dazu.

00:07:22: Es gab gestern ein Treffen in Brüssel High Level Ursula von der Leyen mit ASML Airbus Siemens Nokia Ericsson und Mistral.

00:07:30: Im Grunde ist das ja auch im Konsortium Und zwar eins was diese Demaan-Seite abdeckt wenn man optimistisch drauf guckt.

00:07:37: Ich kann doch nicht einschätzen wie eng die beiden Aspekte wirklich miteinander verzahnt sind aber es lohnt sich sicher daran Blick drauf zu behalten.

00:07:43: Ja, kommen wir später nochmal dazu auf jeden Fall!

00:07:46: Ich würde aber gerne erst mal noch über das zweite Papier, nämlich das Policy Paper des Instituts Montagne – das ist ein französischer Think Tank mit Sitz in Paris sprechen – das Policy paper analysiert die aktuellen Handels- und Investitionsdynamiken in den EU Taiwan halb leiter Beziehungen und unterbreitet ebenfalls eine Reihe von politischen Handlungsempfehlungen für die EU.

00:08:06: Basis des Papiers waren vierzig Interviews im Rahmen der Semi-Con Europa.

00:08:10: Zwanzig, fünfundzwanzig mit Akteuren der Taiwanischen und europäischen Halbplatteindustrie.

00:08:15: Und neben den Handlungsempfehlungen ist es für mich vor allem die politische Komponente, die beide Papiere irgendwie verbindet oder sogar den Rückschluss auf das Silicon Statecraft-Papier zulässt über das wir ja letzte Woche gesprochen haben.

00:08:27: Denn sowohl die Semi als auch Silicon Statecraft vertreten ja die Position, dass Europa nicht versuchen sollte bei Advanced-Logicchips Asien einzuholen sondern gezielt jene Bereiche absichern und ausbauen sollte in denen bereits heute strategisch unverzichtbare Position bestehen.

00:08:43: So weit erstmal richtig oder?

00:08:44: Ja würde ich jetzt erst mal genau so... Genau so darlegen, genau.

00:08:48: Ja und eine ähnliche Stoßrichtung hat nämlich jetzt aus meiner Sicht auch dieses Policy Paper das Europa indirekt vorwirft ist vielleicht zu hart aber so verstehe ich das zumindest dass es zwar Leuchtturm-Projekte wie ESMC gibt dass die EU aber zu sehr darauf abzielt ihr eigenes Ökosystem aufzubauen und die industrielle und technologische Beziehungen im Vergleich zur Taiwan Aufstieg zu einem strategischen KI-Akteur weitgehend peripherbleiben.

00:09:12: was genau wünscht sich der Autor der Studie Mathieu Du Chatel, also und wie soll das seiner Ansicht nach der EU helfen?

00:09:21: Also erst mal zur Einordnung.

00:09:22: Das ist kein personengebundenes Paper oder Papier sondern es ist ein Beitrag oder wahrscheinlich sogar ein sogenanntes Deliverable Ergebnis im Rahmen von Chip Diplo.

00:09:30: Das sind von der EU gefördertes Projekt was das Institut Montagna wo der Mathieu du Chatel arbeitet koordiniert gibt auch noch drei andere Partner CES in Bratislava CSDS in Brüssel und das EU ISS.

00:09:43: Was ich an dem Paper interessant finde und wir haben mit Chip Diplo schon ein, zwei Mal Kontakt gehabt im Rahmen von Workshops etc.

00:09:50: Die Empfehlungen hier richten sich logischerweise an Europa selbst.

00:09:53: erstmal europäische Kommission oder Europa halt auf der politischen Ebene nicht primär in Taiwan.

00:09:58: Kernbotschaft ist das Europa erst mal seine eigenen Hausaufgaben machen muss bevor eine tragfähige strategische Partnerschaft entstehen kann unter anderem mit Taiwan.

00:10:05: Heiß konkret, jetzt mal auf unseren Standort gemappt.

00:10:07: da muss eben in ESMC die alle stimmen, Flächenenergiekosten, Wasser

00:10:12: etc.,

00:10:12: ich denke das haben wir alles schon ganz gut im Griff, war ganz standardpatriotisch.

00:10:15: Soventionale Reichen reichen eben nicht.

00:10:17: Zweitens muss aber diese innereuropäische Fragmentierung überwunden werden weil die Mitgestarten aktuell eher gegeneinander konkurrieren als sich wirklich zu koordinieren.

00:10:26: und drittens dann ist es die Brücke eigentlich zum Eingang auch empfiehlt dass Paper bei diesen sogenannten Meteor-Notes Eine Kooperation mit Teilwaren über die Nachfragesalte, wobei man Tionuts fällt mir gerade auf kann eigentlich ja nicht stimmen.

00:10:39: Es müssen Advanced-Nots sein also bei der Nachfrageseite Beschaffungsrahmen mögliches Twastet Supplier-Lebel, genau dieser Gedanke strategisch wichtige Bereiche abschließt sich an.

00:10:48: Statt wie du es gesagt hast bei Advanced Logic mit Asien zu konkurrieren oder irgendwie sich da wieder was zurückzuholen.

00:10:54: Das Ziel ist also nicht einfach nur mehr Partnerschaft mit Taiwan sondern eine realistische Erwartung dann eine interne Koherenz nochmal das Wichtigabstimmung zwischen den Mitgliedsstaaten und gezielte Vertiefungen dort wo beide Seiten echte komplementäre Täten haben.

00:11:05: Also Automotive Aerospace Medizintech kommt dann von der Anwendungsseite.

00:11:10: Jetzt hast du es ja indirekt schon angesprochen.

00:11:11: Das Papier adressiert auch konkrete Risiken, das ist auf europäischer Seite natürlich das politische Risiko im Zusammenhang mit China und auf der tabanischen Seite eben eine gewisse Skepsis gegenüber dem europäischen Geschäfts- und Investitionsumfeld.

00:11:24: Adressiert das Papier hierfür Lösungen?

00:11:26: Und wie passen diese zu den Empfehlungen in der SEMI um da jetzt nochmal den Bogen zu schlagen?

00:11:30: oder anders gefragt?

00:11:31: Reicht der europäische Ansatz aus oder fehlt hierbei tatsächlich die Komponente der gezielten Partnerschaften?

00:11:37: dann im zweiten Schritt starken Halbpärterregionen, die über die Anstrengung der Unternehmen und Bildungseinrichtungen wie wir sie zum Beispiel jetzt hier im Kontext von ISMC am Standort sehen hinausgehen.

00:11:47: Ich fange mal den zweiten an.

00:11:48: Der rein europäische Ansatz reicht natürlich nicht.

00:11:50: deswegen gibt es ja doch diese Betrachtung.

00:11:51: aber erstmal zu den Risiken.

00:11:53: nochmal beide Risiken werden werden adressiert also sowohl sozusagen von Taiwan Richtung Europa als auch andersrum.

00:11:59: Beim europäischen Risiko, dem Umgang mit China ist die Diagnose ziemlich unbequem für uns oder aus europäischer Sicht oder realistisch taiwanische Akteure neben Europas sogenannte de-risking Botschaften vor allem in Konsistenz und durch internen Differenzen, als bezieht sie wieder auf die Ebene Mitgliedsschaden geschwächtbar.

00:12:16: Sprich es kommt dort einfach kein einheitliches Bild einer Strategie gegenüber China an dem würde ich mich persönlich komplett anschließen.

00:12:23: Die Lösung ist nicht die Ein-China-Politik zu ändern sondern Koherenz, Konsistenze und Brechenfreiheit herzustellen wie das gehen soll.

00:12:30: Und anderswo wird aber darauf hingewiesen, dass die europäischen Sorgen vor chinesischen Reaktionen auf normale Geschäftsbeziehungen mit Taiwan oft überzogen sind.

00:12:37: Das ist also teilweise auch ein selbstgemachtes Problem, ne?

00:12:39: So eine Selbstgeislung bevor überhaupt irgendwie was Schlimmes passiert.

00:12:43: Andersrum das taiwanische Risiko als die Skepsis gegenüber dem Investitionsumfeld Europa allgemein.

00:12:49: Das sind die Antworten.

00:12:50: konkreter wie man das lösen kann bessere Standortbedingung dann ganz konkreter Vorschlag, so ein strukturierter EU-Taiwan Trade and Investment Dialog.

00:12:57: Dann ein dedizierter Vertreter von DigiConnect im European Economic & Trade Office in Taipei und ansonsten gemeinsame Investitionsvehikel und klare Nahfrausignale für KI Chips damit Taiwanische Unternehmen überhaupt eine planbare Geschäftsgrundlage haben.

00:13:11: Das geht indirekt wieder an diese Richtung.

00:13:12: AI Gigafactories ist für mich auch ein bisschen schwammig noch wie das dargestellt wird aber okay.

00:13:17: Beide Papers, sowohl Semi als auch das von Chip Diplo, interessieren natürlich erst mal die europäische Kommission.

00:13:23: Es ist klar am siebenzwanzigsten Mai soll dieses Taxorienty-Package und der Chips XII rauskommen.

00:13:29: beides zahlt darauf ein.

00:13:31: Und Montagna also das Chip Diplopaper hat eben zusätzlich noch diese Erkenntnis oder den Aspekt dass interne Stärkung und externe Partnerschaft sich gegenseitig bedingen.

00:13:44: Auch dieser Einschätzung teilen wir jetzt als Silicon nicht erst, die teilen wir allgemein.

00:13:49: Man wird wenigstens kurz bis mittelfristig nicht alles alleine machen können in Europa und braucht deswegen starke Partner.

00:13:54: Ganz interessanter Fun-Fact noch – man weiß nicht, ob es wirklich Fan ist!

00:13:57: Hier auf der APCM war Marco Ciaccarelli von einer Kommission.

00:14:01: Der hat ja auch einen Ausblick gegeben mit ein paar Folien auf den Chips Act II Und dort steht auch die Corporation with Like-Minded Partners explizit mit drauf als einer der Punkte.

00:14:10: Da waren zwei Beispiele genannt, Japan und Südkorea – und dann noch ein paar Punkte!

00:14:16: Also ich fand einfach spannend das als Kleine eine Gurte, dass dort Like Minded Countries stand, Japan im Süd Korea genannt worden, die USA aber zumindest nicht explizIT.

00:14:25: Fand ich ein spannendes Detail an den Folien, die er gezeigt hat, aber okay.

00:14:30: Die Folgen, ich muss mal gucken ob sie öffentlich sind kriege ich noch raus.

00:14:34: dann wenn ja stellen wir die auch mit online und verlinken die mit?

00:14:37: Genau!

00:14:37: Und wenn ihr mehr zu diesen Themen wissen wollt das ist auf jeden Fall in diesem Jahr auch eins unserer Panel-Thame beim Silicon Saxony Day oder den Silicon Saxody Days.

00:14:44: also wenn euch das interessiert dann jetzt schonmal ein Ticket sichern.

00:14:47: mir fällt gerade auf dass es schon die zweite Folge ist in der wir intensiv über Strategiepapiere sprechen.

00:14:52: gern da mal euer Feedback wie ihr das findet ob ihr das gut findet wenn wir da so ein bisschen Einordnung geben.

00:14:56: an Redaktionen und vielen Dank an dieser Stelle, an alle die das mit Bezug auf die letzte Folge getan haben.

00:15:04: Und wir kommen zu Thema zwei und eine adresse der News nämlich dem digitalen Forschungschip Masur den das Parkhausen-Institut entwickelt hat damit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Technologien für sichere und vertrauenswürdige digitale Systeme praktisch und vor allem schnell erproben können denn diese können eigene Module integrieren und testen ohne selbst einen kompletten Chip entwerfen lassen zu müssen.

00:15:28: Der Chip wurde vollständig im Bakausen-Institut entwickelt und deshalb haben wir in der Vorbereitung auf diese Folge direkt beim Institut ein paar Infos abgefragt die ihr in der Pressemeldung, die wir natürlich verlinken nicht lesen könnt.

00:15:41: Zum Beispiel dass der Namensgeber des Chips und das war die einzige Möglichkeit, die mir sofort in den Kopf gekommen ist.

00:15:46: aber ich hätte es tatsächlich nicht für möglich gehalten, dass der namensgebe tatsächlich Kurt Masur ist.

00:15:51: Der war nämlich ein deutscher Dirigent- und langjähriger Kapellmeister im Gewandhaushorchester Leipzig.

00:15:56: Ist also eine Persönlichkeit, die stark mit Sachsen verbunden ist und das fand ich als Kind der Oper, will ich mal sagen, besonders schön!

00:16:02: Und es hat mich auch echt gefreut, und Kultur manchmal doch enger sind als wir denken.

00:16:09: Was haben wir noch herausbekommen?

00:16:11: Also das ist vor allem mit Leipzig, wo wir nicht mit Dresden, aber weil es ist Sachsen.

00:16:14: Das freut mich als Silicon Saxony natürlich besonders!

00:16:17: Ansonsten was war noch in der Antwort?

00:16:21: Also du hast eine ganz intelligente Frage gestellt dort ans Barkhausinstitut und ihr habt uns ein sehr ausführlicher Antwort geschickt.

00:16:26: die habe ich natürlich auch gelesen und da beziehen wir uns jetzt teilweise drauf.

00:16:29: Was ist noch neu?

00:16:30: dass Masur oder Masur-Fünfundzwanzig der Chip, der vorgestellt wurde ist eben nicht für ein spezifisches Fachgebiet sondern als Plattform, das ist ein Plattformchip.

00:16:37: Ziel ist es vor allem unterschiedliche funktionale Einheiten, also einzelne Einheiten.

00:16:43: Zum Beispiel Prozessoren, KI-Beschleuniger oder Kryptografiekomponenten sicher miteinander zu orchestrieren.

00:16:48: Deswegen auch dieses Kondakter und Masur ohne dass sich diese gegenseitig stören.

00:16:52: Also wie gesagt Plattformchip.

00:16:54: Im Prinzip ist das schon etwas was mit dem Kompetenzstandumchippdesign auch gemacht werden soll.

00:16:57: Die Baukausung macht es also schon ziemlich.

00:17:00: auch kein Zufall, das gerade jetzt nochmal so medial aufbereitet wird.

00:17:04: Prinzipiell wären die die schrickte Isolation der einzelnen Module als Vorteil beschrieben.

00:17:09: Dadurch können externe Partner eigene Entwicklung integrieren, ohne dass nicht gut funktionierende andere Komponenten das Risiko extremer höhen und vor allem sparen sich wahnsinnig Entwicklungskosten gerade weil so ein echter Tape-Out normalerweise sehr teuer ist.

00:17:23: Ist also die Möglichkeit da mehrere Forschungsprojekte auf einem?

00:17:26: Chip oder einer Plattform dann zusammenzuführen.

00:17:28: Besonders relevant könnte es also für kleinere Teams oder Start-ups sein, die eigene Beschleuniger oder Spezialdesigns oder Komponenten entwickeln wollen und diese sogenannte Silicon Pooven auf echter Hardware validiert nachweisen wollen.

00:17:40: Denn der Masur XXV ist schon im sogenannten Tape Out.

00:17:43: Also den gibt's schon als wirklich Hardware und Masur XVI ist kurz davor.

00:17:48: Übrigens gab's ja schon ein Masur Vierundzwanzig.

00:17:50: Die Jahre stehen dabei immer für Also für das Entwicklungsjahr oder die Zahlen, der hat aber noch nicht diese exane Kooperation so stark mit verankert.

00:17:57: Genau, gefertigt wird der Chip bei Global Foundries in Dresden und zwar über einen sogenannten Foundry Access Provider wie ich gelernt habe.

00:18:06: Das ist in diesem Fall das Dresdner Unternehmen RACIC oder RAISIX.

00:18:11: Und was sich auch noch super spannend fand war dass ich in der Zurbeit auch gelernt habe woher die Bezeichnung Tapeouts war immer mein Wort der Woche vor.

00:18:18: ich glaube zwei oder drei Folgen kommt.

00:18:20: und zwar ist es ein historisch geprägter Begriff Denn in der Zeit vor dem Internet und Terabyte USB-Sticks wurden die Daten für das Chipdesign tatsächlich auf Magnetbändern, also Tapes gespeichert.

00:18:32: Und dann mit dem Auto zur Fab gebracht.

00:18:35: Das heißt im wirklichen Sinne tape out the door!

00:18:38: Fand ich ganz lustig.

00:18:39: Wusstest du das?

00:18:40: Nee, wusste ich auch nicht.

00:18:42: Habe ich jetzt auch gelammt aber wundert mich nicht weil manche sagen halten sich dann eben wirklich sehr lange.

00:18:48: Auch wenn das natürlich heutzutage nicht mit dem Auto auf einem Magnetband gespeichert und zur FAB gefahren wird.

00:18:54: Ich will noch ganz kurz was Inhaltliches machen, Sie sind in der Pressemitteilung miterwähnt aber nochmal ist jetzt Masur XXV, der erste Plattformchip bei dem die externen Kollaboration praktisch getestet wurden und der Masur XVI ist schon aktuell im Tape-Out und erweitert diesen Ansatz nochmal.

00:19:12: Da kommen noch mehr zusätzliche externe Forschungseinheiten dazu Post-Quantum, Kryptografiebeschleunigung etc.

00:19:19: Aachen und andere Stadt habe ich vergessen.

00:19:21: Es geht also auch weit über Sachsen hinaus in der Kooperation.

00:19:24: Also wirklich schöne Kooperationsgeschichte auf einer gesamtdeutschen Ebene.

00:19:28: Auch wenn jetzt die Gesamtdeutel schon abgedeckt ist es aber keine rein sächsische Geschichte lohnt sich da mal rein zu schauen.

00:19:33: Graduation als Bauhausinstitut und alle anderen beteiligten Akteur.

00:19:38: Und vielen Dank auch noch mal für die tolle Zuarbeit in der Vorbereitung dieser Folge.

00:19:42: Damit kommen wir zu News drei und bei dieser News schauen wir heute auf eine ganze Reihe aktueller Quartalszahlen, und zwar bewusst nicht auf ... einen einzelnen Hersteller, sondern ganz im Sinne unseres ersten Themas auf verschiedene Segmente der Halbleide-Industrie oder auch der Wertschöpfungskette.

00:19:58: Konkret haben wir uns Zeltronic, also Wifi-Erstellung, Amcore als Packaging, Spezialist Intel als IDM und Foundry Player, SK Heinecks als Speicher und HBM unternehmen Enix Pay für Automotive und Industriechips sowie TSMC als weltweit führenden Auftragsfertiger angesehen.

00:20:14: und genau daran lässt sich nämlich ziemlich gut ablesen welche Teile der Branche aktuell wirklich vom KI Boom profitieren welche sich eher zyklisch erholen, aber auch wo strukturelle Schwächen bleiben?

00:20:25: Ja zumindest kann man ein bisschen was draus lesen.

00:20:27: Ich habe hier mit jemandem gesprochen, der hat auch einen Podcastsieher gefragt und ich warte darauf, dass ihr irgendwann mal Anlageempfehlung gebt oder Aktientipps.

00:20:33: Das werden wir definitiv nicht tun, das sind keine Anlagentfählungen.

00:20:36: also ganz deutlich!

00:20:38: Aber so ein bisschen grobe Einordnung, größeres Bild, nebeneinandergelegt... sieht man bei den Zahlen, dass die Branche sich unterschiedlich entwickelt oder nicht.

00:20:46: ganz gleich halt mal der Industrie insgesamt wächst und zwar stärker als Leute vorher gesagt haben.

00:20:51: Aber es ist eben sehr unterschiedliche Bereiche.

00:20:54: TSMC bleibt ganz klar großer Profiteur bei den Leading-Edge-und KI-Infrastruktur, genauso wie Nvidia.

00:21:00: SK Heinecks profitiert massiv von diesem High Bandwidth Memory und AI-Memory Boom!

00:21:05: Was ja quasi das Das Gleiche ist.

00:21:06: also die Memo, die ich sparte im KI und Amkor wächst stark durch das Advanced Packaging.

00:21:11: Packaging ist sowieso gerade das Bottleneck in dem ganzen KI-Geschäft oder eines der Bottlenecks.

00:21:16: Auf der anderen Seite sehen wir bei Siltronic als jetzt mal klassischen Hersteller in der Zulieferkette deutlich verhaltenere Entwicklung.

00:21:22: Also die explodieren nicht so stark wie die anderen.

00:21:24: ganz konkret hatten sie sogar einen leicht rückläufigen Umsatz vor allem im klassischen zwehundert Millimeter Bereich.

00:21:29: Ist klar dass ganze KI Zeug passiert auf dreihundert Millimetern.

00:21:32: Spannend ist da ein bisschen vielleicht, dass eine Siltronik zwar in der Mengenerholung partizipiert, also teilnimmt aber nicht auf den Marschenzug aufspringen kann.

00:21:40: Ist klar weil die Wertschöpfung passiert eben nicht bei der WV-Herstellung dort.

00:21:44: Ja

00:21:45: und da war auch ganz spannend das ich in einem aktuellen Semi-Reporting gelesen habe, dass die Lithiumwäfer Auslieferungen weltweiten plus von dreizehn Prozent im Jahresvergleich haben.

00:21:53: Das heißt also die gesamte Menge wächst aber nicht alle Unternehmen profitieren gleichermaßen davon.

00:21:58: und einen Grund ist du hast gesagt dann zum Beispiel die unterschiedlichen Wafergrößen, die hergestellt werden?

00:22:04: Genau.

00:22:05: Also es zeigt eben das Volumen alleine nicht mehr automatisch Wachstum oder Profitabilität, wachsende Profitibilität bedeutet, sondern ist entscheidend in welchem Segment man aktiv ist.

00:22:13: und nochmal kann man ja gar nicht oft genug sagen aber wir sind eigentlich unsere Hörerinnen-Hörer dass man besonders stark dort wächst wo KI-Infrastruktur ihre Engspäße erzeugt oder wo das eine Rolle spielt.

00:22:26: Es gibt letztes Jahr sogar für Infinien Power Semi-Gendakter auch in die KI Rechen sind mit Beisteuern und war auf sich ein guter Teil des Wachstums.

00:22:37: Ja, ein XP hatte ich gerade noch angesprochen.

00:22:39: Da kann man sehen dass sich so klassische Automote von Industrieableiter langsam so ein bisschen stabilisieren.

00:22:44: Wachstumsrate ist da solide aber eben deutlich moderater als in den KI-Bereichen und ich fand jetzt ein ganz spannendes Bild zeigt Intel die verzeichnen einen deutlich stärkeren Umsatz nämlich vom Dreizehn Komma sechs Milliarden US Dollar einem plus von sieben Komma zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahr und eine robuste Entwicklung im Data Center Bereich.

00:23:03: Aber insgesamt bleibt Intel defizitär.

00:23:06: Ja, vor allem für seine strategische Neuausrichtung – also im Foundry Intel A-A und Advanced Packaging zahlt Intel aktuell noch einen hohen wirtschaftlichen Preis.

00:23:15: Aber der scheint sich langsam auszuzahlen!

00:23:19: Zumindest wenn man auf den Aktienkurs guckt….

00:23:21: Formel ist ja Intel schon lange tot.

00:23:23: gesagt, machen keinen High-Tech, ganz schlechtes Unternehmen hin und her aber ein bisschen objektiver oder konstruktiver in einem X-Beitrag von SemiWishen.

00:23:35: waren verweist wiederum auf dem Beitrag von Trendforce.

00:23:38: Die sagen, dass zunehmend auch Unternehmen wie Apple und Google Intel evaluieren bei von Tesla-Wiswers die wollen für diese Terrorfab in Kooperation mit Vierzehn A und im Packagingbereich ist Intel sowieso stark.

00:23:51: Und außerdem gibt es noch eine Verschiebung dieser sogenannten CPU zu GPU Ratio.

00:23:58: also wie viele CPUs eingesetzt werden in Rechenzentren zur GPU verschiebt sich zugunsten der CPUs und die CPU sind eben ein starkes Feld von Intel.

00:24:09: Das heißt, dass diese Foundry-Neuausrichtung strategisch zunehmend an Glaubwürdigkeit gewinnt um auch mal dein Wort zur Woche zu ümmen.

00:24:19: Genau das habe ich auch gelesen.

00:24:20: vielleicht können wir nochmal ganz kurz so... Eher eine generelle Ableitung der Zahlen machen, denn da ergibt sich dann ja doch ein relativ klares Bild.

00:24:28: Nämlich dass die Halbleite Industrie im Jahr zum Beispiel weiter wächst, das aber eben keineswegs homogen und die Wertschöpfung verschiebt sich viel mehr sichtbar in ganz bestimmte strategische Segmenten.

00:24:38: Da profitieren also Unternehmen, die zB auch Zugang zu den technologischen Engpassbereichen haben – damit kommen wir zur Deimwort der Woche!

00:24:46: Wo liegen denn aktuell die wichtigsten bottlenecks für die Industrie?

00:24:51: Also gibt es immer mehrere, aber Packaging oder dieses sogenannte Covers-Packaging bleibt definitiv eins.

00:24:58: Das ist also das Packaging für die wirklich advanced Noten.

00:25:01: und dann wirds eine Ebene tiefer.

00:25:02: auch noch spannend bei den sogenannten ABF Substraten.

00:25:06: Ganz konkretes Beispiel von ABF Arginomoto Bildabfilms, ein japanischer firmaeigenischen Lebensmittelkonzern der eigentlich für Glutamart bekannt ist.

00:25:15: Der hält aber Das ist ein spezielles Isoliermaterial, das letztendlich in jedem AI-Chip drin steckt.

00:25:23: Und das ist auch ein ganz konkretes Bottleneck!

00:25:25: Ich behaupte jetzt nicht so viele diese Firma kennen.

00:25:28: wir hatten sie glaube ich hier sogar schon mal irgendwann bei der Verteilung der Wertschöpfungskette und dass da eben einzelne Komponenten im Materialebene in Japan liegen.

00:25:35: Es ist jetzt kein Multi Milliarden Dollar Business aber auch so technisch ausgereift, dass die wirklich de facto monopolist sind und damit jetzt auch in einer benötigen Kapazitätserweiterung einen Bottlenecks darstellen, NVIDIA, AMD, Broadcom

00:25:49: etc.,

00:25:51: die buchen schon Kapazität bei den Kunden von ABF.

00:25:54: Also das ist dann in der Form wie EBIDEN und SHINCO um sich überhaupt Mengen zu sichern und die taiwanische Regierung subventionieren den Kapazitätsausbau von AB F. Mal sehen ob das irgendwann auch nochmal in den Medien kommt.

00:26:07: aber gibt noch einige solche bottlenecks die jetzt nicht jeden Tag vor und runter gespielt werden

00:26:13: Genau.

00:26:13: Zuletzt in den Medien war ja Helium, aber wir haben auch schon über Berülium gesprochen und ... seltener Erden, da gibt es noch einiges mehr.

00:26:20: Auch das wird Thema bei den Silicon Sachs Need Days sein und damit wollen wir zur ersten kurze News kommen!

00:26:25: Wir bleiben direkt beim Thema strategische Wertschöpfung und kommen zurück zum Chip Design was wir in News zwei heute schon mal hatten.

00:26:31: Siemens & TSMC bauen ihre Zusammenarbeit beim KI-gestützten Chip Design weiter aus.

00:26:36: Ziel ist es, Designprozesse durch KI und moderne EDA Software deutlich effizienter zu machen.

00:26:41: Entwicklungszeiten sollen verkürzt werden und die wachsende Komplexität moderner Chips sollen besser beherrschbar werden.

00:26:47: Sie mit etabliert sich also weiter als globaler Anbieter von EDA und Designsoftware.

00:26:51: Was gut ist, denn wir haben ja vorhin schon festgestellt dass Designkompetenz eben auch ein wichtiger strategischer Faktor ist.

00:26:59: Genau!

00:27:00: Also wenn wir über Souveränität sprechen im Halbleiter-Bereich, Chip Bereich und wie gesagt errede ich gar nicht von der Elektronikfertigung die eigentlich mit dazugehört und auch gar nicht vom Materialseite ganz vorne sondern wirklich nur die Hardcore Schippebene gehört neben Fertigung eben auch Design dazu.

00:27:16: Und Siemens sitzt hier an der strategisch hoch relevanten Stelle, weil die Software, die ich brauche für das Design – also diese EDA-Softwarezentrale Voraussetzung dafür ist moderne Chips überhaupt wirtschaftlich und schnell entwickeln zu können.

00:27:29: Jetzt ist die Kooperation ja aber trotzdem nicht unbedingt dazu geeignet den Fertigungsstand und Deutschland unbedingt zu stärken.

00:27:37: Und dass das eben manchmal so ist, das merken auch Zulieferer wie ASML.

00:27:40: Das Unternehmen macht nämlich nur ein Prozent seines Umsatzes in Europa.

00:27:44: gestern gab es dazu auch einen.

00:27:46: durch ASML initiiert es, also so klangst du zumindest in dem Blumenbergartikel den wir euch verlinken der aber leider hinter einer Bezahlschrank gelegt.

00:27:54: Gestern gab es dieses von dir vorhin schon angesprochene Treffen auf Einladung von EU-Kommissionspräsidenten Ursula von der Leyen mit ASML und eben... unter anderem Sie mit aber auch Nokia, Ericsson und weiteren Technologieunternehmen.

00:28:06: Als ich den Bloomberg Text gelesen habe – jetzt auch wenn wir die Unternehmen sehen – ist mein Eindruck von dem Treffen so ein bisschen dass man allerdings ohne das ein europäisches Halbleiter-Unternehmen dabei war über die Nachfrageseite versucht die Umsätze für ASML einzukurbeln.

00:28:21: oder siehst du das anders?

00:28:23: Ja, nicht zwingend die Umsätze anzukurbelen.

00:28:25: Aber ASML als quasi europäisches Juwel sagt natürlich wir haben ja kaum Kunden zumindest nicht für unsere modernste Zeug und genau diese Nahfrageseite für moderne Chips ist etwas was schon auch eine Forderung ist.

00:28:37: von extremer Seite haben der Semi-Position zuhause angesprochen Und hier teile ich deine Einschätzung ist jetzt erstmal dieses Treffen so eine Konvenente dieser Demand Stimulation?

00:28:46: also Kommission macht sich erst mal schlau und zwar wirklich auf Top Level.

00:28:49: also Ursula von der Leyen

00:28:51: Ich habe gerade diese ein Prozent angesprochen.

00:28:53: Das sagt natürlich auf der einen Seite, dass der europäische Markt relativ klein ist aber es sagt natürlich auch auf der anderen Seite das die teuersten Maschinen also DOV vor allem aber die noch wesentlich teurer in EU wie Maschine vor allem ins Ausland gehen und zwar weil eben auch Telekommunikationsships kaum in Europa gefertigt werden.

00:29:10: was kann man von diesem Treffen als Boost für die Europäische Industrie erwarten?

00:29:14: In dem Statement von Ursula von der Leyen nach dem Treffen war inhaltlich ja nicht so richtig viel zu erfahren?

00:29:20: Naja, das beantwortet ja schon zum Teil deine Frage.

00:29:23: Ich dachte du weißt mehr!

00:29:26: Das war auch nicht dabei, es waren Wirking-Dinner.

00:29:29: Es gibt dieses Foto aber ich erwarte jetzt von so einem Wirking Dinner keine extrem tiefschörenden Strategien da ist.

00:29:34: Aber ist eben ein wichtiger erster Schritt und du hast es schon gesagt zwar kein einziger Chiphersteller dabei aber man trifft sich erst mal überhaupt.

00:29:41: und dass die gute Nachricht wir blicken ja prinzipiell optimistisch in die Zukunft

00:29:46: Und bei Kurzen ist zwei.

00:29:47: Wollen wir denn, ich hab's gesagt du bist grad noch auf der APC M in Katania natürlich die Gelegenheit nutzen in aller Kürze Denn wir sind schon wieder ganz schön aus der Zeit über das Event zu sprechen.

00:29:56: Was war die Highlights?

00:29:57: Technologisch aber auch strategisch und politisch?

00:29:59: Vielleicht hast Du ja sogar etwas was besonders gut zu unseren heutigen Themen passt.

00:30:03: eine Brücke War ja zumindest heute auch der Chips Act II wie Du es vorhin schon gesagt hast.

00:30:08: Genau, also Marco Ciccarelli hat heute früh einen Ausblick gegeben auf den Chipssekt II.

00:30:12: Außerdem gab es eine Vorstellung gestern oder vorgestern schon vom SICK Campus von ST, der hier ist und die White Bandgap Pilot Line.

00:30:18: das war auch heute beides auch Projekte des ChipsSECT I, die in Katania sich materialisieren, die stattfinden.

00:30:25: Prinzipiell ging es jetzt hier um die Automatisierung von FAPS und speziell auch häufig um KI.

00:30:30: sind insgesamt mehr als zweihundert Leute.

00:30:33: STs Hauptsponsor Inficon Applied Materials Die EU-FAPS waren So wenn ich das überblicke, fast alle da.

00:30:41: Also die Halbleadehersteller auch und der AKI als Thema wird uns hier auch weiter begleiten.

00:30:47: Die nächste Ausgabe der Konferenz wird in Berlin stattfinden in Dublin.

00:30:53: Und ja wir müssen zügig weitermachen weil ich sitze tatsächlich noch mitten in der Konference und in zwanzig Minuten geht die nächste Session weiter.

00:31:01: Du hast schon die perfekte Überleitung zu unserer dritten kurz News, die eigentlich keine News im eigentlichen Sinne ist gegeben.

00:31:06: Nämlich mit Dublin!

00:31:07: Denn wir wollen heute – und das war einfach zu viel für What's Next mal über ein paar Halbleiter-Events sprechen, die wir euch gerne ans Herz legen wollen in Mai – die kommen aus der Kategorie komplett neu bis hin zu International Etabliert.

00:31:21: Ich fang' mal an mit der Semiconductor Ireland, die in Dublin in diesem Jahr erst einmal stattfindet und zwar am XXV.

00:31:29: Also... ist jetzt nicht das erste Event, aber wir sortieren es mal ein bisschen anders.

00:31:33: Das Event positioniert sich als neue Plattform für Irlands wachsenden Heilplatte-Sektor und bringt Industriepolitik, Forschung und international Akteure zusammen.

00:31:41: im Fokus stehen inhaltlich unter anderem Irlands Rolle in europäischen Heilplattestrategien, aber auch die Themen Investitionen, Talententwicklungen sowie die Positionierung des Landes innerhalb der globalen Lieferketten.

00:31:52: Also gerade mit Blick auf Intel – wer haben ja neulich erst über den Beilbeck von Verdeckungskapazitäten?

00:31:57: Aber auch über die irische Heilplatterstrategie gesprochen.

00:31:59: Durchaus ein spannender Neuzugang im europäischen Event-Kalendar, oder?

00:32:03: Denke ich auch.

00:32:04: Man sieht, es wird jemand von der Wirtschaftsförderung Sachsenburg sein.

00:32:07: Wir haben uns das berichten lassen und ich mache ansonsten noch weiter.

00:32:10: Also, zum Mittelschreiben vom Semiconductor Ireland.

00:32:15: Und schon eher, nämlich vom achtzehn bis zwanzigsten Fünften in Prag.

00:32:19: die Check-Semiconductors sind jetzt schon zum zweiten oder dritten Mal, also schon etwas etablierter.

00:32:24: Tschechien hat auch eine Heimplatterstrategie, haben wir hier schon ausführlich besprochen.

00:32:28: Und bei dem Event geht es ja vor allem darum, das Land als sichtbaren Halberstandort auch innerhalb Europas zu positionieren.

00:32:33: Ist englischsprachisch ist ein internationales Event gibt ganz paar Verknüpfungen mit Sachsen.

00:32:37: nicht verwunderlich.

00:32:38: und dann damit eigentlich gleich zum dritten Event noch dass es das sollte eigentlich wirklich den meisten bekannt sein ITF IMAC Technology Forum in Antwerpen zeitlich überschneiden, der Mai.

00:32:48: Also entweder Prag oder Antwerfen.

00:32:50: ITF ist das High Level Event vom vom IMAC tatsächlich dann mit Nicht nur mit nationaler sondern mit internationaler Prominenz.

00:32:58: Und drei wichtige Events alle außerhalb Deutschlands.

00:33:02: Eins innerhalb Deutschlands haben wir dann gleich noch in What's Next, aber das mal für die Leute, die gerne rumreisen oder sich in die Halbleiter-Szene in Europa weiter vertiefen wollen – drei Eventinweise!

00:33:12: Ja und dann kommen wir doch schnell zu What's next.

00:33:14: Nächste Woche am sechstenundsebten Mai findet das Cheap Design Germany Forum in Dresden statt.

00:33:20: Bist du da dabei, Janne?

00:33:21: Wenigstens

00:33:21: ein Tag wär ich mal vorbeischauen.

00:33:22: bis jetzt ... Wir haben noch zwei andere Sachen, aber ich muss dort mal kurz soweit schauen.

00:33:28: Geht gar nicht anders.

00:33:28: Und willst?

00:33:29: Genau das auch her!

00:33:30: Ja ist es sonst noch was im Kalender?

00:33:32: Wieder nichts für den Podcast.

00:33:34: Okay vielleicht hinterher oder irgendwann mal und dann sind wir auch... Kann ich sagen schon, weil die Zeit ist vorangeschritten.

00:33:41: Aber dann sind wir jetzt am Ende dieser Folge, wenn wir was Besseres machen können!

00:33:45: Wenn ihr Feedback habt.

00:33:46: wie immer die Bitte uns zu schreiben an redaktionercillicant-saxony.de Und natürlich der Aufruf unseren Podcast zu abonnieren und regelmäßig zu hören sofern er euch denn gefällt.

00:33:58: und ja damit Frank vielen Dank für deine Zeit.

00:34:01: Ich danke dir wie immer für die Vorbereitung.

00:34:03: Danke auch an Matthias und C-Ninzig.

00:34:05: in Dresden wird die Postproduktion.

00:34:06: Danke natürlich an alle Hörerinnen für das Feedback, was wir auch zwischendurch immer kriegen sagt.

00:34:10: Wir beantworten alles.

00:34:11: Manchmal dauert es vielleicht ein, zwei Tage länger aber vielen, vielen Dank dafür an alle und dann diesmal wirklich sprachlich auch passen.

00:34:18: Ciao ciao!

00:34:19: Genau bis dann, ciao ciao.

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