#67: Gründung des Northern Chips Network; Hannover Messe 2026; spannende Paper zur europäischen Halbleiterindustrie
Shownotes
What’s Chippening – Folge 67
24.4.2026 | Moderation: Julia Nitzschner | Experte: Frank Bösenberg
Thema 1: Gründung des Northern Chips Network
Thema 2: Hannovermesse 2026
LinkedIn-Post Manfred Horstmann (GlobalFoundries) zum FME/ZVEI-Roundtable
Semiconductor-X auf der Hannover Messe 2026 (HTW Dresden / idw)
Maschinenmarkt: Cross-Dataspace-Demonstrator
Thema 3: Zwei spannende Paper zur europäischen Halbleiterindustrie
Kurz-News 1: Update zur Pax Silica
Kurz-News 2: Bosch führt dritte SiC-Chip-Generation ein
Kurz-News 3: Elmos gewinnt Deutschen Innovationspreis 2026
Elmos: Pressemitteilung zum Deutschen Innovationspreis 2026
What’s next?
Transkript anzeigen
00:00:03: Hallo und herzlich willkommen bei What's Chippening, dem Podcast der einmalwöchentlich Halbplatter-News erklärt – und einordnet.
00:00:10: Ihr hört Folge siebenundsechzig und das sind unsere Themen!
00:00:13: Gründung des Northern Chips Network Hannover Messer zwanzig sechsundzwanzig Zwei neue Studien zur europäischen Halbblätterstrategie Und außerdem in dieser Folge Update zu Pax.
00:00:24: Silica Bosch führt dritte Sick-Chip Generation ein und Elmos gewinnt deutschen Innovationspreis.
00:00:32: Mein Name ist Julia Nitschner, gemeinsam mit Frank Bösenberg spreche ich wie immer über die wichtigsten Halbplatte News der Woche – damit ihr nicht nur bestens informiert ins Wochenende sondern vor allem auch in die neue Woche startet!
00:00:43: Bleibt also dran?
00:00:44: Es lohnt sich!
00:00:46: Guten Abend, Frank!
00:00:49: So, wir hoffen, diesmal geht alles klar.
00:00:51: Der Ton ist da!
00:00:52: Es ist auf jeden Fall schon so spät dass wir heute keine zweite Runde machen können.
00:00:55: es ist nämlich der drayundzwanzigste April neunzehn Uhr dreißig Genau.
00:01:02: Was ist denn dein Wort der Woche?
00:01:03: Das ist diese Woche Nachbarschaft.
00:01:06: Wir haben ein paar News die sich quasi auf unsere Nachbarshaft jetzt mal aus Sicht des Silicon-Sexny beziehen und eine Nachbarsschaft kann man ignorieren tolerieren oder kooperieren Und wir machen immer gern Letzteres.
00:01:17: Okay, mein Wort der Woche ist Rückenwind und den braucht man manchmal.
00:01:22: Und manchmal hat man ihn – das lass ich jetzt einfach mal so stehen!
00:01:27: Damit geht's mit ausreichend Rückenwind in den hohen Norden bei unserer ersten News.
00:01:31: Oder es ging zumindest am Montag für dich nach Hamburg, wo das neu gegründete Northern Chips Network zum ersten Mal öffentlich vorgestellt wurde.
00:01:39: Gastgeber war der Stesi – also das Deutsche Elektronensynchrotron.
00:01:43: Kein zufällig gewählter Ort denn das ist einer der größten Forschungskampusse Europas mit direkten Verbindungen zur Materialforschung, Detektorenentwicklung und Photonik!
00:01:53: Der neue Verein bündelt elf Gründungsaktiven aus Norddeutschland eine Mischung aus Industrie, Forschung und Landesinitiativen.
00:02:02: Und will Norddeutland als halb der Region sichtbar machen?
00:02:06: Wer hat das letzte Woche schon angekündigt?
00:02:08: Du warst vor Ort Frank!
00:02:09: Was war die Kernbotschaft der Gründer?
00:02:12: Also außer wir sind da prinzipiell...
00:02:16: Das ist ja schon mal
00:02:17: was?!
00:02:18: Ist es tatsächlich diese gemeinsame Stimme für den Norden und aus dem Norden also ein extra?
00:02:26: Es ist ein Teil des deutschen Halbleiter-Ökosystems und eines, was sich zurecht oder zu Unrecht kann man sich darüber streiten.
00:02:33: Bisher nicht ausreichend wahrgenommen fühlt.
00:02:36: Und deswegen haben sie sich eben dort als Netzwerk zusammengetan, dass das dort relevante Player sind weiß jeder der sich auskennt in der Branche.
00:02:44: wir haben es spätestens als wir unsere Deutschlandkarte mit der Chip Produktion in Deutschland erstellt haben vor drei Jahren vier Jahren natürlich auch rausgefunden.
00:02:53: Jetzt gibt es eben auch ein Netzwerk.
00:02:55: Formell haben die vier Ziele, die man auf der Website findet eine starke und sichtbare Stimme für die Mikroelektronik Hamburg-Unschleswig-Holstein den Mikroelectronics Standort Norddeutschland gezielt ausbauen Forschung Bildung und Fachkräfte fördern.
00:03:07: und Der vierte Punkt ist ein bisschen globaler.
00:03:11: resiliente Lieferketten und regionale Wertschöpfungen sichern.
00:03:14: das ist jetzt nicht sehr spezifisch könnten wir genau so sagen aber ansonsten Tatsächlich genau die Funktion, die ein Klass dorthin regionales Netzwerk erfüllen soll.
00:03:23: Das haben wir bei der regionalen Ebene.
00:03:24: Sichtbarkeit natürlich überregional.
00:03:26: Ja aber meine zweite Frage geht genau in diese Richtung und stößt noch mal in diese Wunde Norddeutschland ist als Halbletter-Region ja jetzt erstmal ich sag mal ungewohnt.
00:03:35: also wir denken bei Halbblätterstandorten an Dresden Wir denken auch an München.
00:03:39: Was bringt der Norden abseits von Xperia oder Xfab technologisch mit?
00:03:44: Also schon noch jede Menge und wie gesagt in der Branche ist das bekannt, erst mal ein paar Namen.
00:03:48: Du hast schon was gesagt aber Wichail gehört unbedingt noch dazu.
00:03:51: wenn ich auf Auto im Mapper bin ich wirklich ganz stark in Hamburg und in Izeho NXP natürlich unbedingt.
00:03:57: Und ansonsten haben sie starke Unices.
00:03:59: Desi Hast du auch schon gesagt Frauenhofer ist dort oben noch.
00:04:03: Auf der technologischen Seite ist es vielleicht nicht die Hochvolumenfertigung für Spezialchips oder für alles Mögliche Aber vertonig ist dort ob man Sicherheitstechnik spielt eine große Rolle.
00:04:14: Es sind wirklich nicht nur ein Design, sondern auch ein Fertigungsstandort und damit definitiv zur rechten Knotenpunkt im deutschen Halbleiter-Ökosystem.
00:04:22: Eine Sache habe ich noch vergessen zu erwähnen auf der Website weil ich vorhin dort nochmal gesurft hab.
00:04:25: Auf der Websit ist ein Impulspapier mit Forderungen an die Politik.
00:04:28: Das war auf dem Event selber jetzt gar nicht so sehr Thema obwohl die Politik dort vertreten war also in Form von Landespolitik sowohl aus Hamburg.
00:04:36: Also, es geht sich heutzutage.
00:04:37: Ja auf das Impulspapier würde ich gerne nochmal kurz eingehen denn das fordert eine Stelle für Innovations- und Netzwerkmanagement und eine für Ansiedlungsunterstützung also klassische Clusterarbeit.
00:04:48: was mir aufgefallen ist als Best Practice wurde Brainport eind hoffen genannt Und nicht Silicon Saxony.
00:04:54: war das ein harter Schlag für dich vor Ort?
00:04:56: Nee, vor Ort gar nicht und ich habe tatsächlich offen das Impulspapier erst heute dann gesehen.
00:05:01: auf der Website Vor Ort wurde Silicon-Sexny auch erwähnt und gesagt, das sind ja in einem Austausch.
00:05:06: Wir haben ja auch nicht zufällig davon erfahren, sondern wir wurden schon vorher eingebunden oder haben uns ausgetauscht.
00:05:11: Pointport als Referenz ist aus Norddeutscher Sicht aber absolut nachvollziehbar.
00:05:15: Es hat einfach sogar noch näher dran als wir.
00:05:17: Auch international sichtbar, Triple Helix Modell.
00:05:20: die niederländischen Kollegen im Großraum eintorben absolut sinnvoll.
00:05:24: Wir freuen uns jedenfalls auf den Austauschen während einige der NCN also Northern Ship Network Kollegen ja auch auf dem Silicon-sexny-Ds sehen.
00:05:31: Und ganz interessant, das hattest du mir nebenbei noch erzählt.
00:05:33: Auch Jonas Gobert vom ZVEI war beim Desi dabei und zwar im Panel
00:05:38: Nordisch
00:05:38: by Nature High Tech By Design und hat dort schon auf eine Studie hingewiesen die in Kürze erscheint und die uns auch bei News zwei direkt wieder begegnet.
00:05:47: also legen wir doch gleich mal die vergleichsweise kurze Strecke von Hamburg nach Hannover zurück und kommen mit ausreichend Rückenwind zur diesjährigen Hannover Messe, die noch heute und morgen stattfindet!
00:05:57: Die Hannover-Messe ist zwar keine klassische Halbleite Aber in diesem Jahr gab es gleich zwei Mikroelektronik-Themen, die uns im Podcast heute interessieren.
00:06:07: Du hast im Nachgang mit einigen Leuten gesprochen, die dort waren, fangen wir mal mit dem Thema an, das auf LinkedIn für einiges Aufsehen gesorgt hat.
00:06:15: Dem geschlossenen Roundtable von FME und ZVE.
00:06:19: am Montag, also am Öffnungstag saßen nämlich Vertreterinnen des deutschen ZVE und des niederländischen Industrieverbandes FME zusammen.
00:06:27: FME vertritt etwa zwei Tausend Zwarhundert Unternehmen.
00:06:30: Der technologischen Industrie in den Niederlanden mit zwundzwanzigtausend Mitarbeitenden ist also das niederländische Pondon.
00:06:37: zum ZVI.
00:06:38: Das Format war geschlossen, ich habe es gerade schon gesagt auf CEO-Niveau und Auf Einladung.
00:06:43: Wir haben darüber über den Account von Manfred Horstmann, also dem General Manager und Senior Vice-Präsident von Global Foundries im Meer erfahren.
00:06:51: Also sein LinkedIn-Post, den verlinken wir natürlich nochmal in den Shownotes.
00:06:55: Und weil wir im Podcast nur besprechen was öffentlich ist, bleiben wir mal bei dem was Herr Horstman dort selbst formuliert hat?
00:07:01: Worum ging es in dem Post inhaltlich?
00:07:04: Ich gebe jetzt wieder etwas, das er formuliert hatte.
00:07:08: Wie wird das europäische Halbleiter ökosystemstrategisch stärken, gemeinsam mit Partnern aus Industriepolitik und Verbänden aus Deutschland und den Niederlanden?
00:07:16: Tatsächlich auf Einladung der Niederlands, die sehr aktiv sind in dem Thema konkrete Technologierichtungen.
00:07:22: Laut dem Post ging es jetzt nicht verwunderlich auf die Sachen, wo Global Hound ist.
00:07:26: starkes spezialisierte Energieeffiziente und hoch zuverlässige Chips für Automotive nicht zwingend das Rennen um subzene Nanometer ist klar.
00:07:36: Anwendungsfälle, ADAS, also automatisierendes Fahren.
00:07:40: Leider Kamera und habe schon gesagt Niederlande ist halt logisch ganz starker Halbleiter stand dort vor allen Dingen aus der Equipment-Richtung ASML, ASM, BSI, NXP produziert.
00:07:50: Dort noch muss man ja vielleicht sagen und auf der anderen Seite eben Deutschland aber es war CEO Level.
00:07:55: Wir waren nicht persönlich mit dort wir waren gar nicht selber auf der Hohenhofermesser als Silicon Sexy.
00:08:00: Grundsätzlich fand ich aber erst mal ganz schön zu sehen, dass sich nicht nur die Niederlande aktiv zeigen.
00:08:05: Die sind ja immerhin auch Teil der Coalition of the Willings und auch Teil von Pax Silica kommen wir dann später noch einmal drauf sondern das sich eben zwischen den Niederländern und Deutschland da was tut denn.
00:08:16: das passt jetzt zum Kontext denen beide Seiten schon länger aufbauen.
00:08:19: Der ZVI hatte im Februar seine Positionen zum Chips-Egg II.O veröffentlicht Mit der Kernforderung die EU-Förderung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu öffnen, also Design, Backend, Packaging, Leiterplatten, Elektronikfertigung und Systemintegration.
00:08:34: Und FME hatte das Thema schon im Dezember zwanzig, fünfundzwanzig in Eindhoffen mit den großen Ausrüstern vorbereitet – also NTS, VDL, ETG, KMWE, Hightech und anderen.
00:08:48: Der Roundtable in Hannover hat diese beiden Vorbereitungsstränge jetzt zusammengebracht!
00:08:54: Zumindest mutmaßlich.
00:08:56: Also es ist jetzt von uns eine ein bisschen Spekulation dabei, aber dass der andere Roundtable stattgefunden hat, ist auch öffentlich und ... Mutmaßlig hat man auch über die Studie gesprochen, sagt Jonas Gobert beim ZVI.
00:09:08: Er hat das in Hamburg erwähnt, strategy end!
00:09:11: Ist ja veröffentlicher sein, der Studio ZVI hat seinen Auftrag gegeben.
00:09:15: Kommt jetzt demnächst raus und da wird's um die Bedarfe gehen der europäischen Mikroelektronik alles auch im Vorbereitung auf den EU Chips Act der ja am siebenzwanzigsten Mai auskommen soll.
00:09:25: Genau, also Vormerken.
00:09:27: Und wir kommen zum zweiten Messertema und zwar zu Semiconductor X am Stand der Plattform Industrie vier Null in Halle treizend stand C-Virundzwanzig falls Morgan spontan noch jemand vorbeikucken möchte.
00:09:39: Semiconductor X ist eines der BMW E geförderten Manufacturing X Projekte.
00:09:44: koordiniert wird es von Professor Dirk Reichelt an der HTW Dresden und Ziel ist es dass in Zeiten von Nachfragsschwankungen geopolitische Veränderung und Material Engpässen, vor allem Feuersehbarkeit und Flexibilität.
00:09:59: Effizienz der Lieferkette verbessert werden und das vor allem über Datenanalyse in Echtzeit.
00:10:04: Es geht also um ein Gaia X- und Cartena X-konformen Datenraum für Halbplatte Lieferketten, indem Unternehmen Bedarfsprozess und Qualitätsdaten austauschen können ohne ihre Daten heut aufzugeben.
00:10:17: Warum ist dieses Thema so wichtig?
00:10:19: Ja es geht prinzipiell um effizienteren Datenaustausch über verschiedene Akteure hat einzelne Branchen-Schwerpunkte Chemics zum Beispiel für die chemische Industrie und auf der Hannover Messe war jetzt aber ein Use Case, bei dem man sich quasi zu Nutze gemacht hat.
00:10:35: Das Halbleiter ja de facto in der Mitte von jeder modernen Wertschöpfungskette sitzen.
00:10:40: also einerseits haben sie die Chemie oder Grundstoffe davor und sind dann aber auch Teil von fast allen weiteren Fertigungsketten, elektroniker Maschinenbau dahinter Der Halbleiter-Datenraum, wenn ich mir das vorstelle, was sammelt alles für Daten und was zeugig für welche auch.
00:10:58: Muss also sowohl zu ChemX, dem digitalen Datenpass der Vorprodukte kompatibel sein als auch zu den anderen Manufacturing X-Familien nach unten oben in der Nachbarschaft anschlussfähig sein.
00:11:09: Und da gab es dort einen... Es gab zwei Demonstratoren aber einen habe ich mir erzählen lassen wo das mal gezeigt wurde.
00:11:15: Ganz konkret gab es einen Sennheiser Kopfhörer wohl, der quasi digitalen Produktpass hatte also wo man trecken konnte was für ein Chip drin ist bis hin zu den Grundstoffen die für den Chip verarbeitet wurden.
00:11:25: Wacker ist mit Teil des Konsultums und wer es auskennt weiß Polisilitium.
00:11:28: von Wacker wird dann zum BV.
00:11:30: aus dem BV wird ein Chip und der Chip geht dann in die Kopfhörtereien.
00:11:33: stark vereinfacht das aber als Demonstrator dort vorgestellt.
00:11:37: Ja und das ist ja dann auch genau die Klammer, die die EU mit der Ökodesign-Verordnung ohne hinkommen lässt.
00:11:43: Für wen wird das konkret relevant?
00:11:45: Und ab wann?
00:11:46: Direkt für alle, die entlang der Heilplatter Wertschöpfungskette sind, die CO²-Bilancierungen und Nachweispflichten bedienen müssen jetzt schon oder in Zukunft.
00:11:54: mittelbar sind es alle Branchen mit Heilplatern im Produkt also Automotive, Industrie, Medizintechnik – all diese Anwendungsbranchen auf von Manufacturing Ex.
00:12:01: Ab Ende Juni, April, September, wollen sie glaube ich in die Skalierung gehen.
00:12:06: Ganz persönlich jetzt in Sachsen halt interessant, dass Marzissims hat, bei denen wir ja ein Drittel Mutter sind und die HTW als Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden koordinieren zentrale Teile davon.
00:12:16: Es läuft also wirklich sprichwörtlich direkt vor unserer
00:12:19: Haustür.".
00:12:19: Und jetzt mal abseits dieser Themen so generell zum Mess hast du da was gehört?
00:12:23: Was war der... Von dir war genommen eine Tenor, wie war die Stimmung?
00:12:27: Ich habe mit ein oder zwei Leuten gesprochen, was noch war.
00:12:30: Die ganze Hannover-Messe ist eine Industriemesse.
00:12:32: Das spürt man immer noch sehr stark neu und auffällig, dass Security und Defense wirklich eine starke Rolle gespielt hat – auch mit eigenen Hallen.
00:12:41: Der Rheinmetallchef war da.
00:12:44: Halbleiterplayer selber sind quasi kaum vor Ort.
00:12:46: Die Messe bleibt bei ihren Wurzeln in der Anwendung und waren ungefähr genauso viele Besucher als im Vorjahr.
00:12:55: wieder sehr starken, sächsischen Brille Wandelbots.
00:12:58: Eines unserer Mitgliedsunternehmen war nämlich ein sehr großen Standort in einem Use Case und ansonsten humanoider Robotik im Gegensatz zur CES auch hat gar nicht so eine große Rolle gespielt wie man vielleicht erwarten würde.
00:13:11: Last but not least ist das ganze ganz ernofermeiste war mal unter dem Thema Industrie vier Punkt Null oder Plattform vier Punkt null und rebrandet sich so ein bisschen zu Industry for AI oder AI for Industry.
00:13:22: also Geht schon Richtung KI, aber wirklich in anderen Aspekten als wir das sonst manchmal besprechen?
00:13:27: Wobei ich jetzt mal sagen würde nur weil Humanoide Robotik da nicht so ein großes Thema war heißt es nicht dass es nicht generell ein großes thema ist denn ich habe auch mit ein zwei Leuten gesprochen gehabt und die haben auch nochmal gesagt ja also ihr Eindruck war Viele Sachen sind da sehr, sehr gut, die vorgestellt werden.
00:13:43: Also technologisch aber man muss da einfach auch in Sachen Industrieautomatisierung wirklich jetzt ein Zahn zulegen.
00:13:49: Das ist also kein Nice to have mehr sondern durch den Einsatz von KI vergrößert sich der Abstand zwischen den Unternehmen, die das Thema strategisch angehen und die Themen besetzen und denen, die es nicht tun noch weiter und noch schneller.
00:14:03: Das will ich nochmal unterstreichen genauso.
00:14:05: Und humanoider Robotik ist natürlich ein Thema ist eine Industriemesser, also der Einsatz von humanoiden Robotern in der Industrie jetzt schon in Deutschland ist definitiv nicht so weit wie ein das manchmal vielleicht tanzen Roboter aus China vermuten lassen.
00:14:22: Ja und damit kommen wir zur dritten News und wir wollen als nächstes über zwei Publikationen sprechen zum einen über das Paper, das im Journal of Economic Geography von Gil Ray und Tobias Wodke am siebzehnten April veröffentlicht worden ist.
00:14:37: Und zum anderen über ein White Paper, dass zwar schon im März veröffentlich wurde aber inhaltlich gut dazu passt.
00:14:43: Das heißt Silicon Statecraft und ist im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz entstanden.
00:14:49: Tomb Venture Labs bzw.
00:14:51: das Quantum Semicone Lab und Brainport Development stehen dahinter.
00:14:55: Wir fangen mal mit dem Journal Of Economic Geographie also mit der Publikation in diesem Journal an, weil das eher die beschreibende Analyse ist.
00:15:04: Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass Halbleite-Unternehmen in Deutschland erstmals seit über zwei Jahrzehnten wieder signifikant in Produktionskapazitäten investiert haben.
00:15:13: und ja wie sich diese Investitionen mit gestiegenen Risiken in Bezug auf Lieferkettenresilienz, Geopolitik und staatliche die Risikingsubvention erklären lassen?
00:15:24: Und jetzt habe ich schon gesagt es Eher eine beschreibende Publikation, deshalb wird auch erstmal die Spezifik der Halbleiteindustrie bestimmt.
00:15:33: Die insbesondere in einer räumlichen Konzentration liegt.
00:15:36: also das ich eben Chip-Ökosysteme in bestimmten Regionen zum Beispiel in Taiwan und Südkorea im Silicon Valley aber eben auch in Dresden bündeln und welche Effekte daraus entstehen.
00:15:47: Denn Cluster bedeuten Bündelung von Fachkräften, Zuliefernetzwerken und Wissensspillover.
00:15:53: So dass einmal etablierte Cluster schwer kopierbar sind.
00:15:56: das ist also ein Vorteil.
00:15:57: zum anderen aber entstehen durch diese cluster systemische Risiken.
00:16:01: und das heißt dann zusammengefasst Effizienz entsteht durch Konzentration Resilience leidet unter Konzentrazen.
00:16:09: In der Studie wird von GPN zwei Punkt Null Dynamik gesprochen Also als Risikofaktoren.
00:16:15: was es damit gemeint?
00:16:16: Und welche Dynamiken?
00:16:18: Also musste ich auch nachschauen, wusste ich alles gesagt nicht.
00:16:21: GPN steht für Global Production Networks ist wohl ein etabliertes Konzept der Wirtschaftsgeografie zur Beschreibung wie global verteilte Unternehmen Wertschöpfung organisieren.
00:16:30: bisher war es gpn-one point null.
00:16:33: also die Logik der neunziger und zweitausender Jahre mit Globalisierung ökonomischer Effizienz als oberstes Steuerungsprinzip wird kaufen dort einen was am günstigsten ist.
00:16:41: uns wird auch automatisch dort produziert wo's am günsten ist.
00:16:44: und GPN zwei Punkt Null beschreibt den Schiff die Umstellung, den wir seit Jahrzehnte beobachten.
00:16:51: Nach meiner Einschätzung macht China das schon länger.
00:16:54: Ökonomische Effizienz bleibt wichtig aber wird durch nicht ökonomischen Faktoren überlagert.
00:16:59: Geopolitik, nationale Sicherheitsinteressen, Lieferkettenresilienz je nachdem wo man es herguckt auch ökonomischer Macht, potenzielle Erpressbarkeit etc.
00:17:08: Und für die Heilbleiterindustrie heißt das Standortentscheidungen folgen nicht mehr nur der Kostenlogik sondern auch auf Fragen wie kann ich auf diesen Standort in der Krise überhaupt zugreifen oder da auch mein Kunde das Produkt aus dem Land überhaupt noch kaufen hat, diese Chipboard-Thematik gerade zwischen USA und China aber eben auch eine geophysische Auswirkung.
00:17:28: Und die Studie argumentiert dass genau dieser Shift erklärt warum nach zwei Jahrzehnten Stillstand plötzlich wieder massiv in europäische Fertigung investiert hat.
00:17:37: nicht weil Europa plötzlich günstiger geworden wäre, sehen wir nämlich nicht sondern weil nahe und verlässlich ökonomisch neu bewertet werden und natürlich weil ein paar Kostennachteile über Förderung ausseglichen werden mussten.
00:17:51: Jetzt geht das Paper ja explizit auf die Rolle von Subventionen ein, du hast gerade schon gesagt wichtig für teurere Standorte.
00:17:58: wie können diese Subventione Risiken ausgleichen?
00:18:02: Und können sie das überhaupt
00:18:03: bedingt?
00:18:04: Die Karnausage der Studie ist subventionensinnend notwendig ist aber kein hinreichendes Instrument, die wirken als the risking also als Kompensation für die Zusatzkosten, die in europäischer Standort zum Beispiel gegenüber den Asiatischen hat.
00:18:15: Sie können fehlende Cluster-Effekte nicht ersetzen, sagt die Studie.
00:18:18: Das Zusammenspiel von Fachkräften, Zulieferern und Forschung und Nachfrage kann man nicht einfach kaufen.
00:18:23: Und was bleibt noch?
00:18:25: Die Autoren sagen, Subventionen schützen vor dem Risiko einer Lieferkettenunterbrechung oder verringeren das aus meiner Sicht aber sie schaffen selbst ein neues Risiko nämlich die Abhängigkeit von politischer Kontinuität.
00:18:34: Also es ist vor allem bei längeren Programmen wichtig.
00:18:36: Das haben wir jetzt in Deutschland sind sehr eher Projekte als ein ganz langes Programm.
00:18:40: Aber es ist immer so wenn ich etwas verbessere an einer Stelle wird es an anderen bisschen.
00:18:45: Jetzt hab ich schon gesagt, wir haben zwei Paper heute.
00:18:48: Wir hatten also jetzt das was eher ... Das Warum beschreibt, anders ist es bei dem zweiten Paper.
00:18:54: Also dem White Paper Silicon Statecraft das eher eine politische Handlungsanweisung ist und das Halbleiter aus einer geopolitischen und industriepolitischen Perspektive beobachtet und festhält dass Chips eben kein normaler Markt sind sondern viel mehr ein Instrument geopolitischer Macht.
00:19:11: natürlich werden auch die Felder der größten Abhängigkeiten genannt also Logik Speicher und Packaging.
00:19:18: Zu welchem Ergebnis oder noch konkreter zu welchen Handlungsanweisungen kommt das White Paper jetzt?
00:19:23: Also, dass erst mal ganz kurz noch zur Herleitung wurde auf der Münchner Sicherheitskonferenz diskutiert.
00:19:28: Da gab es eine Session dazu.
00:19:29: Pointport Development also ist immer wieder bei den Niederländern und Two-Menscher Labs waren da involviert.
00:19:35: Konnte leider persönlich nicht dabei sein weil ich da ganz weit weg war.
00:19:40: Dort ist das Paper vorgestellt worden.
00:19:41: Jetzt ist es wirklich auch öffentlich sehr detailliert und hat ein paar wichtige Kernthesen die man Teilen kann oder nicht, aber das ist super Diskussionsstoff.
00:19:48: Also erste Kernthese Europa wird Asien bei der Massenfertigung nicht einholen und sollte es auch nicht versuchen.
00:19:54: Aber Europa sitzt bereits auf einigen Positionen, die für die gesamte globale Halbladindustrie kritisch sind.
00:19:59: Diese Position gilt es zu halten und gezielt auszubauen.
00:20:02: Klingt für mich sehr nach einem niederländischen Argument.
00:20:05: das Konzept dahinter ist strategic indispensability also strategische Unverzichtbarkeit.
00:20:09: Solange Europa an mindestens einer Stelle der Wertschöpfungskräfte Weltmarktführer ist kann es politisch nicht umgang werden.
00:20:14: Das ist die eigentliche Sicherheitspolitik.
00:20:16: Also nochmal Hintergrund dass ganze Paper ist auf der Munich Security-Konferenz vorgestellt worden und konkrete Stärkefelder, auf die das White Paper setzt.
00:20:24: Nicht verwunderlich EUV-Ethographie dann aber auch Spezialschimmekalien Leistungsheitleiter bestimmte Packaging Technologien.
00:20:31: also kann man fast eins auf die Player mapen.
00:20:35: Und als Handlungsanweisung weil das erste Paper hat nur analysiert Das zweite hatte ein paar Handlung Anweisungen Geld nicht in den Wettlauf um die kleinsten Strukturgrößen stecken sondern in Verteidigung und im Ausbau dieser Monopol oder Oligopul Position spannen dabei.
00:20:50: Das Konzept an sich ist nirgendswo aufgerufen, aber wenn man die deutsche Mikro-Elektronikstrategie liest haben wir ja auch besprochen findet man die Logik wieder.
00:20:56: das heißt Die akademische erstes paper und auch die industriepolitische wenn ich das jetzt mal bezeichne argumentation hat es eigentlich sogar in die regierung Strategie schon geschafft auch wenn die Begriffe immer ein bisschen anders sind.
00:21:07: Aber du hast jetzt schon gesagt man kann die position teilen oder eben auch nicht.
00:21:10: was ich jetzt Ich sag mal überraschend fand also nicht vor dem Hintergrund, wie das Paper entstanden ist jetzt.
00:21:15: Sondern als Handlungsanweisung weil es eben auch überhaupt nicht unserem Narrativ entspricht ist dass es eben weder eine groß skalige Ansiedlung von Speichergeproduktion noch einen dezidierten Ausbau von Subzennanometern empfiehlt.
00:21:28: deshalb wird mich da erstmal deine ganz persönliche Meinung nochmal interessieren was sagst du dazu?
00:21:32: gehst Du mit insbesondere vor allem vor dem ansatz der Risikominimierung?
00:21:38: Ja könnte ich ja sehr sehr lange reden.
00:21:40: haben wir gar nicht so viel Zeit?
00:21:42: die andere tankt verkürzt ganz komplett davon ab, wie man das Taiwan-Szenario oder das Taiwanrisiko bewertet.
00:21:49: Und das ist aus meiner Sicht eine politische Wahrscheinlichkeitsschätzung keine technische Frage.
00:21:53: Also die Position des Wildpapers folgt einer ganz klaren Logik, die subzene Nanometerfertigung in Europa aufzubauen würde zweistellige Milliardenbeträge binden jahrzehnte dauern und selbst dann nur einen Bruchteil der tabanesischen Kapazität erreichen.
00:22:05: Das Geld ist an anderen Stellen der Kette wirksamer.
00:22:07: Das ist die Logik der strategischen Unversichtbarkeit Das ist eine andere Logik, als die Japaner gewählt haben.
00:22:13: Beispielsweise ist das Argument ähnlich.
00:22:14: Ich würde jetzt gar nie darauf eingehen.
00:22:17: nochmal zu dem Advanced Logic.
00:22:18: man kann den zustimmen so lange wie das Taiwan-Szenario und damit meine ich in Wegfall von Taiwan alles Versorgungsquelle.
00:22:25: solange wie es nicht eintritt geht dass wenn Taiwan als Fertigungstandort morgen ausfällt dann nützt Europa seine Mix Signals stärke wenig.
00:22:31: aber alles was Leading Edge Logik braucht KI Smartphones kann schlicht nicht mehr produziert werden oder wir kriegen es nicht mehr.
00:22:39: Es kommt dann noch aus dem USA ein bisschen was aus Korea, die wir uns erst mal selber
00:22:42: nehmen.".
00:22:43: Natürlich kann man sagen okay das eine Werk rettet uns dann auch nicht und deswegen fangen wir es gar nicht erst an.
00:22:47: aber zusammengefasst die Empfehlung des Waldpapers ist die ökonomisch-rationale Antwort für den Normalfall.
00:22:52: Was sie nicht ist, ist ein Worst Case Hatch und genau darüber muss man offen sprechen denn diese strategische Unverzichtbarkeit funktioniert natürlich nur so lange beide Seiten der Abhängigkeit bestehen bleiben.
00:23:03: wenn die andere Seite wegfällt ist auch die eigene Positionen Nichts mehr wert.
00:23:06: Gilt andersrum, auch sollte China mal IOV entwickeln?
00:23:09: Dann haben wir nichts mehr anzubieten aber brauchen immer noch alles von woanders.
00:23:13: Die realistische Position muss ich mich wirklich beeilen ist bei so zehn Nanometer und Speiser nicht auf Volumen setzen, aber zumindest einen Zugang offenhalten entweder über eine kleinere Produktion oder wenigstens über enge Partnerschaften mit befreundeten Akteuren in anderen Regionen.
00:23:29: Es ist weniger als Autarkie, aber mehr als blindes Vertrauen darauf dass sich global immer unbeschränkt Zugang zu anderen Standorten.
00:23:37: Genau, und im Optimalfall heißt ja das eine machen nicht unbedingt dass andere lassen und so zehn Nanometer wird mehr zukünftig nicht nur in Anführungsstrichen entdecken für KI- und für Smartphones benötigen.
00:23:49: also insofern auch das wäre vielleicht ein Argument was da nochmal für ne andere Richtung sprechen würde.
00:23:55: Absolut die Produkte die draus gebaut werden die nutzen wir auch.
00:23:58: Wir leben gerade auf dem Laptop, wir telefonieren mit Handys.
00:24:01: Robotik spielt eine größere Rolle autonomes Fahren.
00:24:03: wie auch immer Im Mai kommt der Chips XII.
00:24:06: Die ZVI-Studie wird dem ganzen Thema auch nochmal Rückenwind geben, um dein Wort zu nehmen.
00:24:13: Was ich noch nicht so richtig sehe ist dass der Wind jetzt aus einer europäischen Prille betrachtet immer in die gleiche Richtung weht.
00:24:20: und mal bei deinem Bild zu bleiben.
00:24:21: Und damit lasst uns mal zur ersten kurzen News kommen!
00:24:24: Machen wir.
00:24:24: Wir haben in den vergangenen Folgen mehrfach schon über Park Silica gesprochen, die US-geführte Halbleiter und KI-Lieferkettenallianz, die im Dezember twenty-fünfundzwanzig gestartet ist.
00:24:34: In den letzten zwei Wochen ist da einiges passiert – auch da gab es ein bisschen Rückenwind!
00:24:39: Wir wollen das mal kurz sortieren.
00:24:40: Im Kontext der kürzlich unterzeichneten Hightech-Industriezone mit den USA sind die Philippinen hinzugekommen und auch Finland ist seit dem sechzehnten April dabei.
00:24:50: Ich hatte vorhin schon die Niederlande angesprochen die allerdings nicht unterzeichnet haben, aber trotzdem bei der Initiative oder trotzdem Teil der Initiative sind.
00:24:59: und jetzt positioniert sich Italien.
00:25:02: Genau.
00:25:02: Die Niederlande haben den Gaststatus und Italien bereitet laut einem Artikel, den wir gefunden haben ein Beitritt vor mit Fokus auf kritische Mineralien.
00:25:11: Die wollten wohl auch auf EU-Ebene für eine gemeinsame EU mit Gliedschaft werben, sind damit aber am Widerstand Frankreichs gescheitert.
00:25:18: Und kurze Deutschland wissen unsere Hörerinnen und Hörern ist bisher noch gar nicht dabei.
00:25:22: Wir hätten als Unterzeichen noch als Gast, was schon bemerkenswert ist.
00:25:27: Immerhin gibt es sogar ein neues Netzwerk im Norden und ich denke auch wir als Standort sind nicht ganz relevant.
00:25:32: Noch zur EU-Ebene.
00:25:33: Die EU-Kommission wollte im März wohl formale Beitrittsgespräche aufnehmen, konnte sich aber auch nicht unter den Mitgliedstaaten einigen.
00:25:40: Wer war dagegen?
00:25:41: Frankreich!
00:25:43: Wir beobachten das weiter und wir gucken mal, wann das Thema dann auch auf nationaler Ebene eine Rolle spielt.
00:25:49: Habe ich bis jetzt nämlich noch nicht gehört?
00:25:59: die Parameter, die für Reichweite und Systemkosten entscheidend sind.
00:26:15: Welche Werke fertigen diese Leistungshalbleiter zukünftig?
00:26:19: Ist das ein drehsner Thema?
00:26:21: Das SICK-Thema nicht!
00:26:22: Die SICK, also die Lithium-Capit Strategie von Bosch läuft über zwei anderen Standorte, Reutling bei Stuttgart in Deutschland und Roswell in Kalifornien.
00:26:30: dort haben sie den Berg gekauft und umgebaut.
00:26:33: Reutlingen als Heimatstandort und Roswill der Zubachs.
00:26:35: Sie waren sich dreiundzwanzig übernommen und dort weiter investiert.
00:26:39: So sollen die ersten Chips gefertigt werden, das ist jetzt zunächst als Samples für die Kundenqualifizierung und dann geht es eben weiter.
00:26:46: Also auch zwei Standorte, die nicht direkt in Nachbarschaft sind sondern auf zwei Kontinenten passt viel zu den Abhängigkeitsrebatten oder dem De-Risking.
00:26:54: Zu den Techninverbesserungen hast du schon was gesagt.
00:26:57: ja soviel dazu
00:26:58: Genau.
00:26:58: Passt gut ins Bild, dass wir heute schon gezeichnet haben.
00:27:01: und wir kommen zur dritten Kurznews und zu einer Good News von Elmos.
00:27:06: die haben am zwanzigsten April nämlich den deutschen Innovationspreis Zwarzig sechsundzwanzig in der Kategorie mittelständische Unternehmen gewonnen und zwar für einen.
00:27:29: Es
00:27:37: sind wirklich echte Zufallszahlen.
00:27:39: auf Basis quantenphysikalischer Prozesse also konkret.
00:27:42: werden einzelne Photonen im Chip generiert und dann detektiert.
00:27:45: Und die Abgrenzung zu klassischen Ansätzen, also wie gesagt das ist ein QRNG.
00:27:50: Quantum Random Number Generators gibt noch pseudo random Generatoren PNHGs und auch sogenannte normale True random Generator T R N G T RNG.
00:28:00: Die wären aber mit steigender Rechenleistung potenziell vorherragbar.
00:28:04: und der QRG ist es aufgrund der quantenphysikalischen Basis grundsätzlich nicht zumindest den Aussagen.
00:28:09: Ansonsten ist es sehr klein, zweimal zwei Millimeter nur.
00:28:12: Laut ELMOS der weltweit kleinste, QRNG-Anwendungsfelder, überall dort wo Verschlüsselung und Sicherheit wichtig ist, Kommunikation, IOT
00:28:19: etc.,
00:28:20: Und in Kooperation mit einem Schweizer Unternehmen ID Quantum entwickelt.
00:28:24: In der Schweiz gibt's ja auch einen Halbplatter Ökosystem sind so gesehen auch unsere Nachbarn der Nachbarschaft also eine deutsch-schweizerische Kooperation in dem Fall.
00:28:34: Und zum Thema Kooperation, noch eine Frage.
00:28:36: Elmos ist ja seit Jahrzehnt zwanzig-vierundzwanzig Febblers.
00:28:38: die Waverfeb in Dortmund wurde an Little Fuse verkauft.
00:28:41: weißt du wo der QRNG konkret gefertigt wird?
00:28:44: Ne hab ich versucht rauszufinden.
00:28:46: aber Elmos nennt in der Preise Mitteilung nur Standard Zemos Technologie.
00:28:50: Konkreter VNL Partner werden nicht öffentlich genannt.
00:28:52: Die haben mehrere, die haben ja noch mit Little Fues Kapazitätsvereinbarungen arbeiten und sonst mit Samsung definitiv auch zusammen.
00:28:59: Aber wo genau weiß ich nicht.
00:29:01: vielleicht finden wir das mal nach Rauselmos.
00:29:03: Wir kennen Leute bei Almas, aber ich hab jetzt diese Woche mit die man sprechen können.
00:29:07: Ja, und dann wollen wir noch ganz kurz auf die nächste Woche gucken.
00:29:10: Und zwar findet bald die Klassekonferenz von Microtec Südweststadt das zuerst am neunzehnten und zwanzigsten Mai in Baden-Baden.
00:29:19: aber es ist eine große Konferenz und es gibt jetzt noch bis zum dreißigsten April Tickets zum Sonderpreis.
00:29:25: also wenn ihr dahin gehen wollt, wenn ihr euch für das baden-württembergische Mikrosystemtechnik Netzwerk und für Microelektronik in Bad Wurtenberg generell interessiert aber auch für das Thema Chip und natürlich politische Diskussionen rund um die Rolle Europas im globalen Halbleitermarkt.
00:29:42: Dann sichert euch jetzt euer Ticket!
00:29:44: Und du Frank, du bist nächste Woche auch bei einer größeren Konferenz?
00:29:48: Genau.
00:29:49: also ganz kurz nochmal zu Microtex Südwest ist nicht in der Nachbarschaft aber auch ein halbleiter Kloster oder halb leiter Themen.
00:29:54: deswegen wird es Ich bin nächste Woche in Katania, in Sizilien auch nicht in der Nachbarschaft.
00:29:59: Schön wär's da ist nämlich Sonne!
00:30:01: Unsere eigene Konferenz zur Automatisierung in der Halbleiterproduktion werden wir nächste Woche dann... davon erzählen.
00:30:08: Dort kann man sich nicht mehr anmelden, wenn es ihn
00:30:09: foltert.".
00:30:09: Und das Programm ist auch voll hundert Speaker an drei Tagen!
00:30:12: Ich glaube so groß war die noch nie, wenn ich richtig informiert bin und das Wetter soll toll sein.
00:30:17: also ich wünsche euch viel Spaß und kommt gesund hin und zurück reißt ja mit einem größeren Team an und für diese Folge von What's Chippening wars dass?
00:30:26: Auch schon
00:30:26: wieder?!
00:30:27: Ich glaube wir hören uns nächste Woche sogar von Katania ne?
00:30:30: Also du bist ja am Donnerstag noch nicht da.
00:30:32: Ja wir haben von dort aus dann zuschalten.
00:30:33: genau ich bin sonst noch nicht wieder zurück genau
00:30:35: Genau.
00:30:36: Wenn wir etwas besser machen können, dann schreibt uns wie immer ein Redaktion als Silicon-Sexony.de.
00:30:41: Wir freuen uns wirklich immer selber über euer Feedback und das könnt ihr natürlich auch in den Kommentaren der Podcastplattform eurer Wahl hinterlassen.
00:30:50: Vielen Dank an Matthias von Zehnundneinzig für die Post Production und dafür dass er wirklich jede Folge mittlerweile auf zweiunddreißig Minuten bekommt was echt eine Leistung ist wenn man unsere Aufnahmezeit sieht.
00:30:59: Und dir Frank vielen dank für den Rückenwind heute und für die Vorbereitung.
00:31:04: natürlich
00:31:05: Von mir auch wie immer vielen Dank für die Vorbereitung.
00:31:07: Vielen, vielen Dank an alle Hörerinnen und Hörern!
00:31:08: Und auch vielen dank an alle mit denen ich gesprochen habe zu den News und zur Einordnung bis nächste Woche.
00:31:12: Und diesmal passt es sogar dann zum Ort.
00:31:15: Ciao, ciao!
00:31:16: Bis dann, ciao, ciao.
Neuer Kommentar